ADHS + Lebensmittelfarben

Wenn Kinder hyperaktiv bzw. nervös sind oder schlecht schlafen, kann das an künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen liegen. Eine neue britische Studie belegt diese These erstmals wissenschaftlich.
Studie mit Lebensmittelfarben

Experten der Universität von Southampton haben einer Gruppe von Drei- bis Neunjährigen über einen längeren Zeitraum Lebensmittel mit bestimmten Azofarbstoffen zu essen und zu trinken gegeben, wie sie ein durchschnittliches Kind im Alltag normalerweise konsumiert. Der anderen Testgruppe wurden diese Zusätze nicht verabreicht.
Lebensmittelfarben fördern Hyperaktivität

Azofarbstoffe beeinflussen bei vielen Kindern Konzentration, Schlafqualität oder aggressives Verhalten signifikant negativ. Wieder einmal werden frühere Studien, die immer wieder angezweifelt worden waren, bestätigt.

Sprecher der Nahrungsmittelindustrie begründen den Einsatz der Farbstoffe damit, dass alle E-Nummern vor ihrer Zulassung in der Europäischen Union auf ihre toxikologische Sicherheit hin überprüft worden seien. Bei dieser Zulassung wird meist der so genannte ADI-Wert ermittelt, wobei ADI für “Acceptable Daily Intake” steht, also die akzeptable tägliche Aufnahmemenge pro Kilogramm Körpergewicht, bezogen auf das ganze Leben eines Menschen.
Hände weg von Süßigkeiten und Co

Kinder konsumieren Azofarbstoffe bereits in großen Mengen. Die Farbstoffe

* Tartrazin (E102)dieser Stoff wirkt allergieauslösend
* Cochenillerot (E124) Verdacht auf Auslösung von Neurodermitis und Asthma bronchiale
* Gelborange (E110)a in Norwegen und Schweden verboten (Verdacht auf Auslösung von Asthma und Hautreaktionen)
* Azorubin (E122)Im Tierversuch wurden bei höherer Dosierung verschiedene Nebenwirkungen auf Blutbild, Lunge, Lymphsystem und Bauchspeicheldrüse beobachtet.
* Chinolingelb (Eio4) (kann tumorfördernd wirken)
* Allurarot (E129) (steht im Verdacht als Auslöser von Pseudoallergien

dienen vor allem Süßigkeiten, Snacks und Limonaden für Kinder farblich attraktiv zu gestalten.
Größere Sicherheit mit Bio-Produkten

4o Prozent der Lebensmittel auf dem kindlichen Speiseplan sind nach der Analyse der britischen Verbraucherorganisation Food Commission mit diesen Zusatzstoffen versehen. Wer auf problematische Zusätze in Lebensmitteln verzichten und auch nicht unabsichtlich welche essen oder trinken will, der ist mit Bio-Produkten auf der sicheren Seite.

Quelle/Gesamter Text: www.zentrum-der-gesundheit.de

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Dieser Artikel wurde 251 mal gelesen. Der Beitrag wurde am Freitag, den 14. Dezember 2007 um 01:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter Geknechtete Realität, Gentechnik-Holocaust und Raubtierkapitalismus, Motzblog abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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