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Irak klagt gegen USA und England wegen Uran-Einsatz

Das irakische Ministerium für Menschenrechte klagt beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen die USA und England wegen deren Einsatz von Uran bei Bombardierungen.

Wie Wedschdan Salam, der Minister für Menschenrechte des Irak in einem Gespräch mit der Zeitung Al Sabah bekannt gab, legt dieses Ministerium seiner Anklage die Berichte des irakischen Ministeriums für Wissenschaft und des Umweltministeriums zugrunde. In der Anklageschrift geht es darum, dass England und die USA im ersten Jahr ihrer Irak-Invasion viele Male bei ihren Luftangriffen Bomben mit abgereichertem Uran eingesetzt haben. Wedschan Salam fuhr fort, diese Staaten müssten den Betroffenen Entschädigung zahlen. Gemäß Angaben eines hohen Experten der irakischen Armee haben die USA und England bei ihren Angriffen im Jahre 2003 1700 Tonnen abgereichertes Uran auf sein Land abgeworfen. Die radioaktiven Strahlungen und die Umweltverschmutzungen, die durch diese Bombenangriffe insbesondere in den südlichen Provinzen Basra und Al Amareh entstanden, verursachten einen Anstieg der Krebsfälle und der Missgeburten in diesen Gebieten.

Quelle/Gesamter Text: german.irib.ir

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