EU Dokument: “HAARP – Ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem”

Für alle Skeptiker. Haarp ist keine Verschwörungstheorie. Lesen Sie selbst den Auszug aus dem Originalbericht des EU Parlamentes zu den Haarp Anlagen und deren Fähigkeiten.
Europäisches Parlament – Auszug aus dem Bericht über Umwelt, Sicherheit und Aussenpolitik
Verfasser der Stellungnahme: Herr Olsson, Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz

BITTE VERGESSEN SIE NICHT BEIM LESEN, DASS DER FOLGENDE TEXT EIN ORIGINALTEXT DES EU PARLAMENTES IST
QUELLE: Bericht über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik – Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik – A4-0005/1999
Mehr auch hier: Schnittpunkt:2012: Haiti, Haarp und Amerika, Dank auch an Franziska Happy
Geistige Landesverteidigung: Podcast http://radio-freie-schweiz.ch/12.4.2008.mp3

Am 5. Februar 1998 führte der Unterausschuß für Sicherheit und Abrüstung des Europäischen Parlaments eine Anhörung u.a. über HAARP durch. Vertreter der NATO und der USA waren eingeladen worden, nahmen jedoch an der Anhörung nicht teil. Der Ausschuß bedauert es, daß die USA keinen Vertreter entsandt hatten, der auf Fragen hätte antworten und die Gelegenheit nutzen können, zu dem vorgelegten Material Stellung zu nehmen.(22)
HAARP, Forschungsprogramm für hochfrequente Strahlenforschung (High Frequency Active Auroral Research Project), wird gemeinsam von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt. Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion.(23) HAARP ist ein Forschungsprojekt, bei dem mit einer bodengestützten Anlage mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre(24) mit starken Radiowellen erwärmt werden. Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche “Spiegel” herbeiführen kann.

HAARP ist für viele Zwecke einsetzbar. Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre lassen sich gewaltige Kräfte kontrollieren. Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP läßt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Die Energie läßt sich auch auf ein bewegliches Ziel ausrichten, u.a. auf feindliche Raketen.

Das Projekt ermöglicht auch eine bessere Kommunikation mit U-Booten und die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse. Aber auch das Gegenteil, eine Störung der Kommunikation, ist möglich. Durch Manipulation der Ionosphäre kann man die globale Kommunikation stören, gleichzeitig bleiben die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Eine weitere Nutzung des HAARP-Systems ist Radar, das über den Horizont blicken und Objekte in großer Entfernung erfassen kann. Dadurch lassen sich nähernde Objekte jenseits des Horizonts ausmachen.
Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van Allen-Gürtel durch(25), um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat. Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler kann es Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken. Das System kann auch das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis.
Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen. Die Ionosphäre schützt uns vor einfallender kosmischer Strahlung. Es besteht die Hoffnung, daß die Löcher sich wieder schließen, aber die Erfahrungen mit den Veränderungen der Ozonschicht deuten in die entgegengesetzte Richtung. Die schützende Ionosphäre weist also große Löcher auf..
HAARP ist wegen der umfassenden Auswirkungen auf die Umwelt eine globale Angelegenheit, und es ist zu bezweifeln, ob die Vorteile dieses Systems wirklich die Risiken aufwiegen. Die ökologischen und ethischen Auswirkungen müssen vor weiteren Forschungsarbeiten und Versuchen untersucht werden. HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt, und es ist wichtig, daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält.
HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des “Kriegs der Sterne”, um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Solche Forschungsarbeiten sind als schwerwiegend umweltschädigend anzusehen, sie können unübersehbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Auswirkungen HAARP haben kann. Der Geheimhaltung in der militärischen Forschung muß entgegengewirkt werden. Das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte und die parlamentarische Kontrolle müssen gestärkt werden.
Eine Reihe internationaler Übereinkommen (Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UNSeerechtsübereinkommen) lassen HAARP nicht nur unter humanen und politischen Aspekten, sondern auch unter rechtlichen Aspekten als äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf.(26) Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Alle Auswirkungen der neuen Waffensysteme müssen von unabhängigen internationalen Einrichtungen untersucht werden. Es sind weitere internationale Vereinbarungen anzustreben, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.

hr
(1)
() SIPRI Jahrbuch 1997, Anhang 6A: Aufstellung der Verteidigungsausgaben und Anhang 6B: Aufstellung der Verteidigungsausgaben der NATO.
(2)
() Darstellung und Bewertung potentieller Nutzungsmöglichkeiten militärischer Ressourcen für zivile Umweltschutzmaßnahmen, UN: A46/364 1991, § 74.
(3)
() (Brasilien, Rußland, China, Kanada, Indonesien, USA, Indien, Kolumbien und Kongo) Internationaler Süßwasserkonflikt: Aspekte und Vorbeugestrategie, Grünes Kreuz International 1997, S. 4
(4)
() Ibid, S. 1
(5)
() Ibid, S. 3
(6)
() Sonderausgabe der Zeitschrift “Time” vom November 1997, S. 18
(7)
() Jeden Tag werden 25 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt
(8)
() Klimainstitut in Washington: Umweltexodus: Eine neue globale Krise.
(9)
() Es befinden sich ca. 100 Millionen Minen in den Depots
(10)
() Am 5. Februar 1998 führte der Unterausschuß für Sicherheit und Abrüstung des Parlaments eine öffentliche Anhörung über HAARP und sogenannte nichttödliche Waffen durch. Dieser Abschnitt stützt sich auf die Anhörung.
(11)
() Solche Waffen werden beispielsweise in den USA, China, Großbritannien, Frankreich, Rußland und Israel hergestellt.
(12)
() Dr. Robin Coupland, Internationales Rotes Kreuz, Sachverständiger bei der Anhörung.
(13)
() Nichttödliche Techniken und Luftwaffe, 1993, Forschungsprojekt.
(14)
() Darstellung und Bewertung potentieller Nutzungsmöglichkeiten militärischer Ressourcen für zivile Umweltschutzmaßnahmen, UN: A46/364 1991 § 26.
(15)
() Auswirkungen der Atomversuche auf Mururoa und Fangataufa, 1995.
(16)
() Nach Angaben der wissenschaftlichen Zeitschrift “New Scientist”, 1998.
(17)
() Zwischen dem 11. und 13. Mai 1998 führte Indien fünf Atomtests durch. Pakistan führte zwischen dem 28. und 30. Mai 1998 sechs Versuche durch.
(18)
() Plutonium, Tödliches Gold des Nuklearzeitalters, IPPNW und IEER 1995, S. 65.
(19)
() 18% der Kernreaktoren der Welt sind dort zu finden, Bellona-Bericht Band II: 1996 Die Russische Nordflotte, S. 10.
(20)
() Atom declassified, 2. Auflage IPPNW Moskau 1996, S. 83.
(21)
() Der Vorschlag ist über Internet zugänglich: www.dfat.gov.au/dfat/cc/cchome.html.
(22)
() Dieser Abschnitt stützt sich auf die Ausführungen der Anhörung
(23)
() Dr. Nick Begich, Sachverständiger bei der Anhörung
(24)
() In der Ionosphäre befinden sich große schützende Magnetfelder, Van Allen-Gürtel genannt. Sie fangen geladene Teilchen auf (Protonen, Elektronen und Alphapartikel).
(25)
() 1958 ließ die Marine der USA drei Bomben mit spaltbarem Material in einer Höhe von 480 km über dem Südatlantik explodieren. Das Projekt wurde vom Verteidigungsministerium und der Atomenergiekommission der USA unter dem Codenamen Projekt Argus durchgeführt. Quelle: Dr. Rosalie Bertell.
(26)
() Artikel 1 Antarktis-Vertrag
(27)
() Amtliche Berichte der schwedischen Regierung SOU 1992: 104, S. 54
(28)
() Verteidigung und Umwelt, FM-Sektorbericht 1995, S. 8
(29)
() Nach Angaben des schwedischen Militärs wurden in einem Jahr 866 199 t Kohlendioxid freigesetzt, ibid S. 60.
(30)
() Handbuch Umwelt für das Militär
(31)
() Umweltleitlinien für den militärischen Sektor, unterstützt vom NATO-Ausschuß für die Herausforderungen der modernen Gesellschaft.
(32)
() Die Agenda 21 und die Erklärung von Rio sind die konkreten Ergebnisse der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung, die 1992 in Rio de Janeiro stattfand.
(33)
() Darstellung und Bewertung potentieller Nutzungsmöglichkeiten militärischer Ressourcen für zivile Umweltschutzmaßnahmen UN: A46/364 1991.
(34)
() Gesetzesvorschlag 1995/96: 12 – Erneuerung der Wehrpflicht.
(35)
() Ausbildung von Wehrpflichtigen im Umweltdienst und Ausbildung von Umweltwehrpflichtigen, Umweltbrigade in Borås.
(36)
() Der Ausbildungsvorschlag geht aus von dem Regiment in Borås, kann jedoch auch auf andere Truppenverbände angewendet werden.

Quelle/Gesamter Text: www.profreiheit.ch

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Dieser Artikel wurde 1261 mal gelesen. Der Beitrag wurde am Freitag, den 10. September 2010 um 00:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter Geknechtete Realität, Motzblog, Studien und Berichte zur Strahlenbelastung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt.

5 Reaktionen zu “EU Dokument: “HAARP – Ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem””

  1. Amkador

    Ich bin doch sehr verwundert, dass dieser Beitrag bisher weder kommentiert wurde noch, dass er weiteste Verbreitung auf anderen Webseiten gefunden hat. Der Link zu profreiheit.ch ist auch tot. Was wollen die Leute denn noch hören, bevor sie endlich anfangen zu glauben, dass hier eine gewaltige, menschenverachtende Schweinerei am Laufen ist? Ich beginne langsam daran zu zweifeln, dass Seiten wie Motzblog, ASR, Infokrieg etc. tatsächlich etwas bewirken können, wenn ein solcher Text so wenig Beachtung findet.
    Ich werde ihn mal an diverse Behörden weiterleiten und dazu auffordern mir gefälligst eine Stellungnahme dazu zu verfassen. Hoffentlich findet sich noch der Eine oder Andere, der das auch tut!

  2. ReNature

    &Amkador
    “… noch, dass er weiteste Verbreitung auf anderen Webseiten gefunden hat”
    Ich habe 1.150 Ergebnisse in einer Suchanfrage. Scheint mir schon “verbreitet” zu sein, das Thema.

    Zweifeln ist immer gesund, besonders wenn man auch wieder damit aufhören kann. ;-)

    Ich schreibe keine Briefe, sondern verteile Orgonit direkt an den betreffenden Örtlichkeiten. Aber bekanntlich führen “viele Wege nach Rom”. Dabei ist der erste Schritt immer der wichtigste! ;-)

  3. Amkador

    @ Renature: wie und wo hast Du diese Suchanfrage gestellt? Bitte um eine Gebrauchsanweisung! Unterhalb des Artikels auf der Mainpage stand jedenfalls: 0 Kommentare. Da kann man sich doch wohl mal wundern! Sei nicht immer so verdammt selbstherrlich mit Deinen Kommentaren – als wärst Du der Allwissende und Lehrmeister! Zum Kotzen!

  4. admin

    @Amkador – nanana – wer wird denn gleich so aufbrausend? – Suchmaschinen gibt es einige – z.b. Google, Yahoo usw. – dort die gesuchten Schlagworte eingeben und man hat meist ein Suchergebnis.
    Zu dem von dir beanstandeten Thema der “Nicht-Reaktion” auf bestimmte Beiträge – es laufen sehr viele Dinge im verborgenen und nicht öffentlichen Raum ab. Das soll heißen – nicht jeder veröffentlicht alles was er macht und bewegt – und jeder hat dafür plausible Gründe – so auch wir.
    Zum von dir beanstandeten Thema des “bewirkens” von Webseiten – hierzu haben auch wir schon sehr viele Erfahrungen machen dürfen und wir sind zu der Überzeugung gelangt, das man ohne finanziellen Hintergrund (und den haben viele nicht) auch nur begrenzt etwas bewirken kann. Bei uns z.b. liegen momentan gute Ideen und Aktionen sozusagen auf Halde, da man für deren wirksame Umsetzung Finanzen in nicht unbeträchtlicher Höhe braucht. Also tun wir nur das was wir auch machen können – und das täglich…

  5. ReNature

    @Amkador

    Ich habe Firefox verwendet. Oben ist eine Suchfunktion. Mit Google als Suchmaschine hab ich das Feld “Haarp – ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem” rein kopiert und einmal auf Enter gedrückt.

    Nimm die Dinge nicht zu ernst und zu persönlich, vielleicht bist Du gar nicht gemeint und fühlst Dich unnötig angesprochen. Meine Ergänzungen waren als Abrundung für die Mitleser gedacht, allerdings habe ich das “@all” vergessen einzufügen. Du siehst, ich bin sehr unzulänglich. Und auch das mit einem ;-)

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