Grünes Licht für weltweite Impfungen auch in armen Ländern – Rotavirus-Impfstoff erhält besonderen Status von der WHO

Der Rotavirus-Impfstoff von GlaxoSmithKline (GSK)
hat von der Weltgesundheitsorganisation WHO den “Prequalification
Status” erhalten – als erster Impfstoff gegen Rotaviren überhaupt.
Diese neue Einstufung hat weit reichende Folgen: Große
UN-Organisationen wie das Kinderhilfswerk UNICEF können den Impfstoff
jetzt in großen Mengen zu Vorzugspreisen bei GSK ordern und ihn für
Programme zur Massen-Impfung verwenden.

Rotaviren infizieren weltweit nahezu jedes Kind in den ersten fünf
Lebensjahren und sind der häufigste Grund für Durchfall-Erkrankungen
bei Säuglingen und Kleinkindern.(1) Darüber hinaus sind Infektionen
mit diesen Viren die Hauptursache dafür, dass Kinder an
Durchfall-Erkrankungen sterben.(2)

Jean Stéphenne, Präsident von GSK Biologicals, erklärte: “Der
Prequalification Status durch die WHO ist eine gute Nachricht für
Millionen von Kindern, vor allem in den Entwicklungsländern.” In den
ärmsten Ländern werde der Impfstoff zu besonders günstigen
Vorzugspreisen abgegeben, betonte Stéphenne und verwies darauf, dass
GSK schon seit vielen Jahren alles unternimmt, um die medizinische
Versorgung in den Entwicklungsländern zu verbessern.

Der “Prequalification Status” bedeutet konkret: GSK kann als
erstes Unternehmen einen Rotavirus-Impfstoff in großen Mengen an
UN-Organisationen liefern. Dadurch werden weltumspannende Programme
zur Massen-Impfung möglich. Dr. Ciro de Quadros, Generaldirektor des
Albert B. Sabin-Impfinstituts in Washington DC, schätzt, dass so bis
zum Jahre 2015 rund 80 Prozent aller Kinder immun gegen Rotaviren
sein könnten. Die”Pan American Health Organization (PAHO) und andere
Organisationen werden jetzt die Impfstoffe möglichst schnell
verteilen, und zwar an Kinder in den Regionen, wo sie am dringendsten
gebraucht werden.

Schluckimpfung, die lebensrettend sein kann

Der Rotavirus-Impfstoff von GSK, wurde im Sommer 2004 zuerst in
Mexiko zugelassen – mittlerweile wurde die Zulassung in 90 Ländern
erteilt, darunter auch in Deutschland. Verabreicht wird die
Schluckimpfung in zwei Dosen, wobei die erste Impfung ab dem Alter
von sechs Wochen erfolgt. Ziel der Impfung ist der Schutz vor einer
schweren Rotavirus-bedingten Magen-Darm-Infektion (Gastroenteritis),
die mit heftigem Brechdurchfall verbunden ist – was gerade in ärmeren
Ländern lebensbedrohlich für die Kinder sein kann. In mehreren
Ländern wurde die Schluckimpfung bei groß angelegten, nationalen
Impfprogrammen verabreicht, so in Brasilien, El Salvador, Mexiko,
Panama und Venezuela.

In Europa haben sich als erste Länder Belgien und Luxemburg bereit
erklärt, die Kosten für die Impfung zu erstatten. In Deutschland wird
die Rotavirus-Impfung von der Deutschen Akademie für Kinder und
Jugendmedizin (DAKJ), dem Dachverband der pädiatrischen
Gesellschaften, ausdrücklich empfohlen; die Kosten werden jedoch in
der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Laut Stellungnahme
der DAKJ lässt sich der Schluckimpfstoff problemlos in den
bestehenden Impfkalender integrieren.

Seit vielen Jahren betreibt GSK Forschung und Entwicklung für
Krankheiten, die insbesondere in Entwicklungsländern auftreten – rund
30 Prozent der GSK-Impfstoffe richten sich gegen solche Krankheiten.
Darüber hinaus ist GSK das einzige große Pharma-Unternehmen, das
Impfstoffe und Medikamente gegen alle drei Krankheiten entwickelt,
deren Bekämpfung von der WHO als besonders dringlich eingestuft wird:
AIDS, Malaria und Tuberkulose.

GlaxoSmithKline Biologicals

GSK Biologicals ist einer der führenden Impfstoffhersteller
weltweit mit Sitz im belgischen Rixensart. GSK Bio beschäftigt mehr
als 1.500 Wissenschaftler, die nach neuen Impfstoffen suchen und
Kosten sparende, einfach anwendbare Kombinations-Impfstoffe
entwickeln. Im Jahre 2005 hat GSK über 1,2 Milliarden Dosen Impfstoff
an 165 Nationen sowohl in den Industrie- als auch in den
Entwicklungsländern geliefert. In den nächsten fünf Jahren sollen
neue, wichtige Impfstoffe auf den Markt kommen – darunter Impfstoffe
gegen Gebärmutterhalskrebs, gegen Pneumokokken-Erkrankungen und ein
verbesserter Grippe-Impfstoff für Senioren.

Literatur

1. Parashar DU, et al. Rotavirus. Emerg Infect Dis 1998;4(4)
2. Bresee J, et al. Rotavirus in asia: The Value of Surveillance
for Informing Decisions about the Introduction of New Vaccines.
J Infect Dis. 2005; 192 (Suppl 1): S1-S5

Unternehmensinformation

GlaxoSmithKline, eines der weltweit führenden
forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen,
engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen
ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu Produkten und Forschungsthemen sind im
Internet www.glaxosmithkline.de, GSK-Pharma, unter “Media Relations”
abrufbar. Der Benutzername ist “Journalist”, das Passwort “Muenchen”.

Quelle/Gesamter Text: www.presseportal.de

Kommentar: Diese Impfstoffe müssen unbedingt von “wirklich” unabhängigen Instituten untersucht werden. Dabei werden dann einige Dinge ans Tageslicht kommen, die der Weltbevölkerung die Augen öffnen werden und die den Damen und Herren der Chemie- und Pharma-Industrie den Arsch auf Grundeis setzen…

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Dieser Artikel wurde 152 mal gelesen. Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 22. Februar 2007 um 14:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Geknechtete Realität, Gentechnik-Holocaust und Raubtierkapitalismus, Motzblog abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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