Es klingt spektakulär, was Prof. Konstantin Meyl von der Universität Furtwangen zu erzählen hat. Was täglich an Energie in Form von überlichtschnellen Neutrinos auf die Erde einprasselt, könnte den Energiehunger der ganzen Welt stillen. Keine Atomkraftwerke mehr, keine Kohlendioxid-Problematik mehr. Nur noch große Empfangsstationen über die Erde verteilt, welche die Energie der Teilchen aus dem Weltall aufnehmen und sie nutzbar machen.
Aber Energie, die einfach so durch das Vakuum und die Luft übertragen wird? Strom ohne Leitung? Das klingt dann doch zu phantastisch, als dass man es einfach so glauben könnte. Doch der in Furtwangen nicht unumstrittene Professor für Energietechnik hat ein “Spielzeug” mitgebracht, das er auch ab dem 25. April in einer Sonderschau des Mannheimer Maimarktes den Besuchern vorführen möchte und das beweisen soll, dass sich Energie mit Hilfe einer Welle durch die Luft übertragen läßt.
In einem kleinen Wasserbecken fährt ein Schiffchen im Kreis, angetrieben von einem kleinen Elektromotor. Keine Batterie und auch keine Stromleitung treiben den kleinen Motor an, sondern eine Empfangsstation mit einer kleinen Metallkugel an der Spitze. Mit Energie versorgt wird die Empfangsstation, so Meyl, von einer identisch aussehenden Sendestation, von der eine gerichtete “Skalarwelle” ausgeht. Die Energieübertragung erfolgt sogar, so Meyl, ohne jegliche Übertragungsverluste. Freilich sind bei diesem Experiment keine Neutrinos und auch keine Weltraum-Energie mit im Spiel, sondern der Strom für die Sendestation kommt aus der Steckdose. Doch mit einer drahtlosen Übertragung von Strom wäre ein erster Schritt zur Nutzung der Neutrino-Energie gemacht, meint Meyl.
Die Anwendung der bereits von Nicola Tesla vor 100 Jahren entdeckten gerichteten Wellen wäre nach Meyl vielfältig. Alle beweglichen Objekte vom Fahrstuhl bis zum Roboter mit einem sicherheitstechnisch als kritisch zu beurteilenden Schleppkabel oder alle bislang auf Akkus angewiesene Geräte wie Mobil-Telefone oder Laptops könnten so mit Strom versorgt werden, ohne dass Störfelder in Form von Elektrosmog entstehen. Die patentierte Erfindung des Professors kann in einer Sonderschau des diesjährigen Maimarktes und einem Vortragsprogramm zum Thema bestaunt werden.
Quelle/Gesamter Text: www.rnz.de
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Ein Kommentar
… mit großer Überzeugung meinte vor ein paar Wochen ein Physiker (forscht in Richtung Gravitation, mit den üblichen Nebenwirkungen – keine Unterstützung vom Staat, Attentat auf einem Mathematiker seiner Gruppe)bei einem Vortrag, dass noch dieses Jahr großartige Ideen ans Tageslicht kommen werden: Es sei, weil es inzwischen so viele Forscher an verschiedenen Orten sind, nicht mehr aufzuhalten!
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