Freiburg: Aus genmaisfrei wird unversehens genmaiskontaminiert

Es wurde vergangene Woche in Freiburg gegründet eine “Qualitätsinitiative Lebensmittel ohne Gentechnik am Oberrhein” in Freiburg. Erhard Schul ,Berater dieser Initiative ,hatte bei der Eröffnung angekündigt, es gehe darum, am Oberrhein große Gebiete von Anbau von genverändertem Mais freizuhalten.Zumindest den Einzugsbereich des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein, am besten gleich den gesamten Regierungsbezirk Freiburg.

Zur Überraschung aller trat der Freiburger Rechtsanwalt Hanspeter Schmidt heute mit der Enthüllung auf , die Initiative ziele auf die Koexistenz von naturbelassenem und von genverändertem Mais.Diese Zielsetzung sei in Wirklichkeit das, worauf es mit der Inititiative abgesehen sei.In 57 Briefen an alle Landtagsabgeordneten teilte Schmidt sein Vorhaben mit. Zur üblichen Saatgutvermehrung für Mais sollen bestimmte geschlossene Anbaugebiete ausgewiesen werden können. Das alles stelle einen Triumph der Marktwirtschaft dar. Anbaugebiete “ohne Gentechnik” würden nämlich nur dann ausgewiesen, wenn ein Großteil der Landwirte dies beantrage. Gebe es am Markt kein Interesse für Produkte “ohne Gentechnik” , gebe es auch keine geschlossenen Anbaugebietev für einen Mais, wie wir ihn alle kennen und wie er seit mehreren Jahrhunderten in der Rheinebene gezogen wird. Und so wird im Handumdrehen aus weiß schwarz- und aus ÖKO EURO

Quelle/Gesamter Text: www.stattweb.de

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Dieser Artikel wurde 501 mal gelesen. Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 14. Februar 2007 um 11:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter Geknechtete Realität, Gentechnik-Holocaust und Raubtierkapitalismus, Motzblog abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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