Monatsarchiv für Oktober 2008

Petition “Schluss mit Goldverkäufen” in der Schweiz

Freitag, den 31. Oktober 2008

Hallo Zusammen

Endlich kommt Bewegung in die Sache. Sie Schweizerzeit hat soeben eine Petition “Zum Verbot von Goldverkäufen” lanciert:
http://www.schweizerzeit.ch/petition_goldreserven.pdf

Hierzu kann ich euch noch folgende Zusatzinformationen liefern:

http://www.snb.ch/de/iabout/snb/org/id/snb_org_stock

“Die Nationalbank ist eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft des Bundesrechts. Sie wird unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes nach den Vorschriften des Nationalbankgesetzes verwaltet. Die Aktien sind als Namenpapiere ausgestaltet und an der Börse kotiert. Das Aktienkapital beträgt 25 Millionen Franken und ist zu rund 55 % im Besitz der öffentlichen Hand (Kantone, Kantonalbanken etc.). Die übrigen Aktien befinden sich grösstenteils im Besitz von Privatpersonen. Der Bund besitzt keine Aktien.”

Die SNB und der Bund sind somit NICHT das Gleiche. Der Bund ist das Volk, die SNB eine AG (von der der Bund nicht einmal Aktien besitzt). Wenn der Bund das Gold aufkaufen würde, das die SNB laufend verschleudert, dann würde es wieder dort hin gehen, wo es hin gehört, nämlich in die Hände des Volkes.

Ferdinand Lips (Autor des Buches “Die Goldverschwörung”) hatte vollkommen Recht, als er sagte: “Die Gründung der Zentralbanken, insbesondere der FED, war das grösste Verbrechen des 20. Jahrhunderts”.

Ohne Zentralbanken wäre z.B. der 1. Weltkrieg bereits nach 6 Monaten vorbei gewesen, weil die Regierungen kein Gold mehr hatten, um noch mehr Waffen und Munition zu kaufen. Doch weil die Banken Krieg wollen (je länger der Krieg, desto grösser die Umsätze), haben dann die Zentralbanken begonnen, vom 100% Goldstandard abzuweichen und einfach mehr Geld zu drucken als dass durch Gold gedeckt war. Dadurch konnte der 1. Weltkrieg auf über 4 Jahre verlängert werden. Seit 1913 hat der USD mehr als 98% seines Wertes verloren. Die Zentralbanken auf der ganzen Welt sind die URSACHE der heutigen Probleme (Inflation, Kriege usw.).

Nichts würde die Welt rascher zum Besseren verändern als genau das, was Ron Paul tun würde: die Zentralbank schon in der ersten Woche seiner Amtszeit abschaffen.
Ich bitte alle Schweizer, diese Petition auszudrucken und zu unterschreiben. Unsere deutschen Freunde und die Schweizer bitte ich, den Link und die Informationen an sämtliche Kanäle die ihr habt weiterzuleiten. Vielen Dank für eure Mithilfe.

Beste Grüsse
Roger
www.ronpauleurope.net & www.freiheitskampagne.ch

“Wünsche nichts vorbei und nichts zurück! Nur ruhiges Gefühl der Gegenwart ist Glück.”

Freitag, den 31. Oktober 2008

Friedrich Rückert – Autor – 1788 – 1866

Mystery Train

Freitag, den 31. Oktober 2008


Elvis Presley

Tote Stars als Spitzenverdiener: Elvis auf Platz eins

Freitag, den 31. Oktober 2008

Er ist seit 31 Jahren tot und gehört immer noch zu den Topverdienern: Elvis Presley – beziehungsweise seine Erben – nahmen im vergangenen Jahr 52 Millionen Dollar ein, wie das US-Wirtschaftsmagazin “Forbes” jetzt meldete.

Da können sogar sehr lebendige Musiker wie Justin Timberlake (44 Millionen Dollar) oder Madonna (40 Millionen Dollar) nicht mithalten. Auf Platz zwei landete der im Jahr 2000 gestorbene Zeichner der Peanuts, Charles M. Schulz, mit einem Jahreseinkommen von 33 Millionen Dollar.

Platz drei belegte Hollywood-Star Heath Ledger (20 Millionen), der im Januar durch eine Medikamentenüberdosis ums Leben kam und zur Zeit noch als Joker im neuen Batman-Film “The Dark Knight” zu sehen ist.

Quelle/Gesamter Text: www.swissinfo.org

Schweiz: Zahl der Tierversuche angestiegen

Freitag, den 31. Oktober 2008

Die Anzahl der Tierversuche in der Schweiz hat im vergangenen Jahr zugenommen. Insgesamt lag die Zahl der eingesetzten Tiere bei 726 392.

Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am Donnerstag mitteilte. Tierschutzorganisationen kritisierten die Zunahme. Einem deutlichen Wachstum in der Grundlagenforschung von plus zehn Prozent stand in der Statistik eine Abnahme in der angewandten medizinischen Forschung von acht Prozent gegenüber. Die Hälfte der Versuchstiere wurde 2007 in der Industrie eingesetzt, ein Drittel an Hochschulen und Spitälern. Für Kosmetika wurden 2007 wiederum keine Tiere verwendet.

325 149 Tiere wurden bei Versuchen in der Kategorie mit leichten Belastungen eingesetzt. Die Anzahl jener in Versuchen mit Schweregrad drei – schweren Belastungen – stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent an und lag bei 18 423. Bei 80 Prozent der insgesamt eingesetzten Tiere handelte es sich um Nagetiere wie Mäuse, Ratten, Hamster oder Meerschweinchen. Weiter wurden Vögel, Fische, Kaninchen, Amphibien, Affen, verschiedene Haustierarten – so beispielsweise 3002 Hunde und 472 Katzen – und weitere Säugetierarten verwendet…

Quelle/Gesamter Text: www.20min.ch

Hartz IV ist verfassungswidrig – Gericht: Weder mit Menschenwürde noch mit Sozialstaatsgebot vereinbar

Freitag, den 31. Oktober 2008

“Nach der Entscheidung des hessischen Landes- sozialgerichts reichen die Hartz IV-Regelsätze nicht aus, um das Existenzminimum zu sichern und sie ermöglichen keine gesellschaftliche Teilhabe. Es zeigt sich, dass DIE LINKE zu Recht Hartz IV selbst, aber auch die praktische Umsetzung der Arbeitsmarkt- reformen, massiv kritisiert hat”, sagt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin und parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im hessischen Landtag, zum Urteil des hessischen Landessozialgerichts, wonach die Hartz IV-Regelsätze für Familien weder mit dem Grundsatz der Menschenwürde noch mit dem Sozialstaatsgebot vereinbar sind.

Die deutlich niedrigeren Regelsätze für Kinder und Jugendliche, die nur 60 bzw. 80 Prozent des Erwachsenen-Regelsatzes betragen, seien pauschal festgelegt worden, ohne zu untersuchen, wie hoch der Bedarf für die Kinder tatsächlich sei. Schott: “Nach dem Urteil des Landessozialgerichts muss umgehend gehandelt werden, denn die Hartz IV-Regelsätze gewährleisten allenfalls das nackte Überleben! Vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Kinderarmut müssen die materiellen familienbezogenen Leistungen unbedingt genauer untersucht werden.”…

Quelle/Gesamter Text: linkszeitung.de

Transneft veranschlagt Baukosten für Pipeline nach China mit 600 Millionen US-Dollar

Freitag, den 31. Oktober 2008

Der russische Pipeline-Betreiber Transneft hat die Baukosten für eine nach China führende Abzweigung von der Ölpipeline Ostsibirien-Pazifik mit rund 600 Millionen US-Dollar veranschlagt.

Das teilte Transneft-Chef Nikolai Tokarew am Donnerstag im russischen Fernsehen mit. Mit dem Bau der Abzweigung werde möglicherweise Ende des ersten Quartals 2009 begonnen. Der erste Abschnitt der Pipeline Ostsibirien-Pazifik solle Ende kommenden Jahres fertiggebaut sein, hieß es.

Zuvor war mitgeteilt worden, dass China die Erstellung der Machbarkeitsstudie für einen Abschnitt der Leitung von der Eisenbahnstation Skoworodino unweit der russischen Pazifikküste mit 37 Millionen US-Dollar finanziert hatte. Die Abzweigung fängt in Skoworodino an, das 67 Kilometer von der chinesischen Grenze liegt. China hat bereits eine eigene Machbarkeitsstudie für die restliche 960 Kilometer lange Strecke nach Daqin erstellt.

Die abgezweigte Leitung soll eine Durchsatzkapazität von 15 Millionen Tonnen Öl im Jahr haben. Ein Abkommen über Bau und Betrieb der Abzweigung wurde am 28. Oktober von Tokarew und vom Generaldirektor der nationalen chinesischen Öl- und Gasgesellschaft CNPC, Jian Jiemin, in Moskau unterzeichnet. Rohöl nach China soll hauptsächlich von Russlands größtem Ölkonzern Rosneft geliefert werden.

Die erste nach Asien führende russische Ölpipeline zwischen Ostsibirien und der Pazifikküste wird eine Durchsatzkapazität von bis zu 30 Millionen Tonnen im Jahr haben. In der ersten Phase sollen die Leitung zwischen Taischet und Skoworodino sowie ein Ölterminal in Kosmino gebaut werden. Von Skoworodino wird Rohöl mit Kesselwagen zur Pazifikküste gebracht. In der zweiten Phase sollen Skoworodino und Kosmino durch eine Pipeline verbunden werden.

Quelle/Gesamter Text: de.rian.ru

Hubble kann wieder sehen

Freitag, den 31. Oktober 2008

Das über Wochen “erblindete” Weltraumteleskop meldet sich mit einer faszinierenden Aufnahme zurück. Das Weltraumteleskop Hubble kann wieder “sehen”, nachdem es zuvor durch einen Defekt in den Sicherheitsmodus gegangen war. Eine Weltraummission zur Auswechslung von Kameras und Batterien war aufgrund des Wirbelsturms Ike verschoben worden und wird nun wohl erst 2009 stattfinden. Anfang Oktober brach dann auch noch die Datenübertragung ab (Kosmische Landschaft). Ein erster Neustart war fehlgeschlagen. Letzte Woche konnten die Wissenschaftler das Computersystem wieder hochfahren, das die wissenschafttliche Instrumente steuert…

Quelle/Gesamter Text: www.heise.de/tp

RAND Lobbies Pentagon: Start War To Save U.S. Economy

Freitag, den 31. Oktober 2008

According to reports out of top Chinese mainstream news outlets, the RAND Corporation recently presented a shocking proposal to the Pentagon in which it lobbied for a war to be started with a major foreign power in an attempt to stimulate the American economy and prevent a recession.

A fierce debate has now ensued in China about who that foreign power may be, with China itself as well as Russia and even Japan suspected to be the targets of aggression.

The reports cite French media news sources as having uncovered the proposal, in which RAND suggested that the $700 billion dollars that has been earmarked to bailout Wall Street and failing banks instead be used to finance a new war which would in turn re-invigorate the flagging stock markets.

The RAND Corporation is a notoriously powerful NGO with deep ties to the U.S. military-industrial complex as well as interlocking connections with the Ford, Rockefeller, and Carnegie foundations…

Quelle/Gesamter Text: www.prisonplanet.com

Studie: Erwärmung der Pole ist vom Menschen verursacht

Freitag, den 31. Oktober 2008

Der Temperaturanstieg an Nord- und Südpol ist nach Ansicht von Wissenschaftlern durch den Menschen verursacht. Dies belegen Simulationen der Temperaturentwicklung an Antarktis und Arktis, die ein internationales Forscherteam auf der Website der US-Fachzeitschrift “Nature Geoscience” veröffentlichte. Demnach konnte sich die Temperatur in der Region nur unter dem Einfluss der durch menschliche Aktivitäten entstehenden Treibhausgase so entwickeln…

Quelle/Gesamter Text: de.news.yahoo.com

Nachrichten und Informationen im Internet: Auslöschung kontra Aufklärung

Freitag, den 31. Oktober 2008

Betreiber von unabhängigen und kritischen Nachrichtenseiten sowie Blogger sind einigen tonangebenden Politikern, diversen Nachrichtendiensten sowie den Mainstream-Medien ein Dorn im Auge. Angriffe und Herabsetzen dieser Seiten im Netz gab es in der Vergangenheit zur Genüge.

Mit ihrer investigativen Aufklärung tragen freie Presseportale wesentlich dazu bei, der täglichen Manipulation der Bevölkerung entgegenzuwirken, denn an einem über die Hintergründe informierten Volk kann man nicht so ohne weiteres immer weiter tiefe Einschnitte in seine demokratischen Rechte mit Hilfe von manipulierten Meldungen unauffällig und widerspruchslos vornehmen.

Um die unabhängige Nachrichtenberichtserstattung im Internet möglichst zu unterbinden, gibt es zwei Möglichkeiten: zum Ersten Kontrolle der Websiten, die bis zum Abschalten führen kann (Gerichtsprozesse, Abmahnverfahren und Störattacken werden verstärkt eingesetzt) und zum Zweiten Verdrängung durch Ausbreitung der Mainstream-Medien wie zum Beispiel ARD und ZDF. Diese streben nach verstärkter Präsenz im Internet und versuchen den unabhängigen freien Medien Konkurrenz zu machen…

Quelle/Gesamter Text: www.radio-utopie.de

BUND warnt vor Gefahren durch Handystrahlung

Freitag, den 31. Oktober 2008

Die Diskussion um mögliche Gesundheitsschäden durch Mobilfunktechnik geht jetzt in eine neue Runde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte ein Schutz- und Vorsorgekonzept, das einen Mindestschutz vor künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern gewährleisten soll, die durch Mobilfunk, WLAN und andere kabellose Übertragungstechniken entstehen. Nach Meinung der Umweltschützer bedroht Elektrosmog “nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern ist auch für Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich”…

Quelle/Gesamter Text: www.areamobile.de

Die Wachsende Erde

Freitag, den 31. Oktober 2008

Risse im Meeresgrund, die bei Tauchgängen für die Dokumentation eindrucksvoll gefilmt werden konnten, deuten darauf hin, dass die Erde wächst. Nach dieser Theorie der Erdexpansion, die lange belächelt wurde, war der Planet vor einigen hundert Millionen Jahren nur halb so groß wie heute, und die verschiedenen Erdteile bildeten eine einzige Fläche, die die Erde bedeckten. Die Dokumentation stellt diese Theorie vor und fragt nach den Ursachen des Erdwachstums. Auch im Alter von vier Milliarden Jahren kommt die Erde nicht zur Ruhe. Jährlich reißt ihre Kruste im Pazifik um bis zu 15 Zentimeter auf, im Atlantik sind es drei bis vier Zentimeter. Nach Lehrmeinung der Plattentektonik werden die auseinanderdriftenden Erdplatten an anderer Stelle wieder eingeschmolzen (“Subduktion”) oder falten bei der Kollision mit anderen Platten Gebirge auf. Eine ältere, aber heute fast vergessene Theorie geht dagegen von einem Wachstum der Erde aus. Laut dieser Theorie der Erdexpansion war die Erde vor ein paar hundert Millionen Jahren nur halb so groß wie heute. Obwohl untereinander zerstritten, berufen sich Plattentektoniker und Erdexpansionisten gemeinsam auf den Polarforscher Alfred Wegener. Wegener starb 1930 im grönländischen Eis. Erst 30 Jahre später wurde seine belächelte Theorie der Kontinentalverschiebung zur heute gültigen Plattentektonik ausgebaut. Wegener folgerte aus der genauen Passung der Küstenlinien von Südamerika und Afrika, dass sie einst zusammen einen größeren Kontinent gebildet haben müssen. Er rekonstruierte einen Superkontinent namens Pangäa, der alle bekannten Erdteile umfasste und aus dem Weltmeer herausragte. Paläo-Globen und Computeranimationen zeigen, dass mit den heutigen Kontinenten eine viel kleinere Erdkugel fast vollständig geschlossen werden kann. Ein gutes Argument für die Erdexpansion. Seit über 30 Jahren stellen Wissenschaftler mit Hilfe von Atomuhren eine Verlangsamung der Erdrotation fest. Laut Drehimpulssatz der Physik müsste daraus ein Wachstum der Erde resultieren. Paläontologen könnten nach dieser Theorie Größe und Gewicht der riesigen Dinosaurier erklären, wenn sie für deren Zeitepoche eine viel kleinere Erde und damit eine viel kleinere Schwerkraft annehmen. Bleibt die Frage nach der Ursache für die Erdexpansion. Der Feldphysiker Konstantin Meyl geht davon aus, dass Neutrinos aus dem Weltall vom Erdkern absorbiert und materialisiert werden und dadurch die Masse der Erde wächst. Meyls These geht auf den Edison-Konkurrenten Nikola Tesla zurück. Meyl hat Teslas revolutionäre Forschung fortgesetzt und führt in der Dokumentation ein sensationelles Experiment vor…

Quelle/Gesamter Text: www.nuoviso.de

Leserberichte/Chemtrail-Beobachtungen 31.10.2008

Freitag, den 31. Oktober 2008

Täglich neu!

Öl aus dem All?

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Forscher aus Edinburgh haben vermutet, dass in der Milchstraße insgesamt 300 bis 38 000 hochentwickelte Zivilisationen leben könnten.

Die chemische Zusammensetzung der Sterne lässt zumindest darauf schließen. Das zumindest behaupten die schottischen Weltraumforscher und unterstreichen dabei, dass diese Zivilisationen theoretisch in der Lage sein könnten, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Einen Handschlag mit einem „grünen Menschen“ werden wohl erst die kommenden Generationen miterleben dürfen, doch die Weltraumvorräte an Bodenschätzen (oder Weltraumschätze) könnten uns bereits jetzt eine große Freude bereiten. Doch nun stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, ernsthaft darauf zu hoffen?

Anfang dieses Jahres machte eine Information die Runde, wonach die US-Raumsonde Cassini auf dem Titan, dem größten Trabanten des Saturn, Gas- und Ölvorräte, die 100 Mal größer sind als die auf der Erde, ausfindig gemacht haben soll. Die Aufnahmen der Sonde zeigten, dass auf dem Titan das Wetter genauso mies sein kann wie auch auf der Erde – es schneit und regnet dort des Öfteren, daher sollten die von Cassini gemachten Funde eigentlich keine Sensation darstellen. Doch diese Information könnte den irdischen Wissenschaftlern sehr bei der Lösung des Geheimnisses des Lebens auf der Erde behilflich sein.

Aber zurück zum Öl auf dem Titan. Die extraterrestrischen Energiequellen könnten insbesondere angesichts einer sich rasant einwickelnden Energiekrise auf der Erde für unsere Zivilisation die Rettung sein. Laut Experten könnten sie uns über Jahrhunderte mit Energie und Wärme versorgen.

Die fossilen Brennstoffe, die in den 15 großen Seen des Titans gespeichert sind, könnten alle Häuser in Amerika mehrere Hunderte Jahre lang beheizen. Die gigantischen Dünen, die 20 Prozent der Oberfläche des Titans ausmachen, beinhalten Hunderte Male mehr Kohlenwasserstoffe als die Erde Kohlereserven jemals besaß.

Der Rote Planet, der Mars, könnte uns auch mit ein paar Geschenken erfreuen. Auf dem unmittelbaren Nachbarn der Erde wurden riesige Vorräte an Methan entdeckt. Die Amerikaner planen im kommenden Frühjahr eine neue Raumsonde zur geologischen Erforschung des Mars zu entsenden. Diese Sonde soll auf dem Mars exakt dort landen, wo die Methan-Vorräte vermutet werden, um Antworten auf die Frage zu liefern, wo dieses Gas herkommt und wie groß dessen Vorkommen eigentlich sind.

Doch ob die „galaktische Perspektive“ in der Lage ist, uns alle Sorgen in Bezug auf unsere Zukunft auf der Erde zu nehmen? Wohl kaum. Fangen wir damit an, dass uns überhaupt nichts darüber bekannt ist, welcher Sorte Öl auf dem Titan vorhanden ist. Die Forscher des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena (US-Bundesstaat Kalifornien) konnten lediglich in einem See des Planeten Äthan nachweisen. Dieser Stoff in flüssiger Form gehört zu den Bestandteilen von Öl.

Vom technischen Standpunkt aus ist ein bemannter Weltraumflug zum Titan genauso unrealistisch wie eine Mission zum etwa 4,34 Lichtjahre entfernten Doppelsternsystem Alpha Centauri. Wird es überhaupt jemals möglich sein, auf der Oberfläche des Titans, bei Minus 180 Grad Celsius, Bohrarbeiten durchzuführen? Werden wir das Erdöl in Hundert Jahren noch benötigen, wenn man bedenkt, dass zu jenem Zeitpunkt die bemannten Weltraumflüge genauso üblich sein werden wie heutzutage Busfahrten in die Innenstadt?

Es kann auch durchaus so sein, wenn man auch die aktuell weltweit laufenden Forschungsprogramme zu alternativen Energien in Betracht zieht, dass in 100 Jahren der Biosprit die fossilen Brennstoffe wie Erdgas und Erdöl endgültig verdrängen würde. Kornfelder statt Erdöltürme? Die Antworten auf diese Fragen stehen in den Sternen. Eins ist aber dennoch klar – die Frage nach Öl aus dem Weltraum ist von der wirklichen Aktualität meilenweit entfernt.

In diesem Zusammenhang sei noch das vor einiger Zeit viel besprochene Projekt erwähnt, wonach auf dem Mond die leichte Variante eines Edelgases, Helium-3, abgebaut werden sollte. Sollte es sich irgendwann lohnen, den Mond zu kolonisieren, dann eben wegen dieses seltenen Helium-Isotops. Dieses Isotop benötigen wir auf der Erde, um die lenkbare thermonukleare Synthese endlich zustande zu bringen. Das Geheimnis dieser Synthese versuchen die Wissenschaftler seit Jahrzehnten erfolglos zu knacken.

Es wird behauptet, dass die enormen Helium-3-Vorkommen auf dem Mond uns erlauben würden, eine Energierevolution durchzuführen und das Energieproblem endlich aus der Welt zu schaffen.

Theoretisch stimmt das auch. Doch unsere Mondforschung ausschließlich der Gewinnung von Bodenschätzen zu verschreiben scheint nicht besonders sinnvoll zu sein. In der Tat, die Ergebnisse sowohl sowjetischer Luna-Missionen als auch des US-Weltraumprogramms Apollo haben gezeigt, dass es auf dem Mond tatsächlich vergleichsweise viel Helium gibt, etwa 0,01 Gramm pro Tonne. Doch wir würden vergeblich nach kompletten Heliumseen auf dem Mond suchen, denn dieser Stoff ist eher gleichmäßig auf der Mondoberfläche verteilt.

Stellen wir uns vor, das Problem der lenkbaren thermonuklearen Synthese sei gelöst. Dann würden wir dafür etwa 100 Tonnen Helium jährlich benötigen. Diese Menge wäre mit ein Paar Flügen der Raumfähre Space Shuttle zu schaffen. Doch dafür müssten wir eine Milliarde Tonnen Mondgestein abbauen, und dies unter den dortigen Bedingungen. Eine solche Energierevolution würde in einigen Jahrzehten Unsummen von Milliarden US-Dollar kosten.

In diesem Sinne erscheint es nicht besonders vernünftig, auf die Energie aus dem All zu setzen. Überlassen wir es den kommenden Generationen zu entscheiden, ob sie die Energiesucher zum Mond und Mars schicken müssen.

Quelle/Gesamter Text: de.rian.ru

Immer mehr dubiose Nashorn-Wildfänge für deutsche Zoos

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Zoos verheimlichen tatsächliche Herkunft der Nashörner / Bundesamt für Naturschutz kommt Kontrollfunktion nicht nach

Gerlingen – Auch der geplante Import von drei weiteren Nashorn-Wildfängen aus Afrika für den Zoo Schwerin und Dortmund steht jetzt in der scharfen Kritik der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Die Tierrechtler sprechen, nach dem Import zweier Nashörner für den Zoo Augsburg, mittlerweile von einem „Skandal größeren Ausmaßes“ und fordern die Zooverantwortlichen erneut auf, endlich die tatsächliche Herkunft der Nashörner zu nennen.

„Augsburg ist ein gutes Beispiel: Erst hieß es von Seitens des Augsburger Zoos in der Presse, die Nashörner stammten aus dem „Mafunyane“ Reservat. Nachdem wir jedoch öffentlich machten, dass es sich nur um die Quarantänestation des berüchtigten Tierhändlers Pretorius handelt, gab es eine weitere fragwürdige Herkunftsangabe der Zoodirektorin gegenüber der Presse“, so Frank Albrecht, Zooexperte von PETA Deutschland e.V. „Obwohl die Zoos sich weigern, die tatsächliche Herkunft zu nennen, behaupten sie weiterhin, die Importe seien legal und die Nashörner seien in Gefangenschaft geboren. Das ist völlig absurd.“

Nach aktuellen Recherchen der Tierrechtsorganisation habe der berüchtigte Tierhändler Pretorius die Nashörner über Auktionen aus Reservaten in Südafrika eingekauft und auf seiner Quarantänestation „Mafunyane“ bis zum Weiterverkauf in aller Welt zwischengelagert. Warum diese eindeutigen Wildfänge in seinem Besitz plötzlich den Status „in Gefangenschaft geboren“ erhalten, hält PETA-Deutschland e.V. für möglichen internationalen Artenschutzskandal. Das Vorgehen des Bundesamtes für Naturschutz wird von der Organisation ebenfalls kritisiert.

„Das Bundesamt für Naturschutz hat mir gegenüber auch nur die Adresse der Quarantänestation des Tierhändlers in „Mafunyane“ als Herkunft genannt. Ich frage mich, wie man als Kontrollbehörde eine Einfuhr genehmigen kann, wenn die tatsächliche Herkunft der Nashörner offensichtlich gar nicht bekannt ist?“ so Frank Albrecht abschließend. „Hat das Bundesamt kein wirkliches Interesse daran dies zu prüfen? Was ist das für ein Artenschutz, wo Kontrollorgane scheinbar versagen oder mehr als fragwürdige Genehmigungen erteilen?“…

Quelle/Gesamter Text: peta.de

Palim Palim

Donnerstag, den 30. Oktober 2008


Didi Hallervorden

Improvisation

Donnerstag, den 30. Oktober 2008


Popol Vuh

Schmetterling…

Donnerstag, den 30. Oktober 2008


Klaus Kinski

Japanischer Parlamentarier hinterfragt den 11.09.2001

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Der japanische Parlamentsabgeordnete Yukihisa Fujita stellte zum dritten Mal in diesem Jahr den 11. September 2001 als Begründung für die Unterstützung der japanischen Regierung für die US-Kriegshandlungen in Afghanistan grundsätzlich in Frage.
Diesmal sprach Fujita am 22. Oktober 2008 vor dem Unterhaus des japanischen Abgeordnetenhauses.
In seiner 20-minütigen Rede ging er zunächst ausführlich auf die Lage der Bevölkerung in Afghanistan und Irak ein. Inzwischen würde der Krieg in Afghanistan im Wesentlichen gegen die Bevölkerung geführt und es sei an der Zeit für die japanische Regierung, jegliche Unterstützung für diesen Krieg einzustellen. Im Detail ging er sodann auf die Umstände des 11. September ein, deren tatsächliche Hintermänner bis heute nicht auszumachen seien. Besonders sei dies aus Erklärungen des FBI zu entnehmen und auch im internationalen Fahndungsaufruf auf der Webseite des FBI werde Bin Laden nicht wegen der Terroranschläge des 11.9. gesucht, erwähnt seien dort lediglich die Anschläge auf US-Botschaften in Ostafrika. Wiederholt sprach er über die 24 japanischen Staatsangehörigen, die bei den Anschlägen in den USA ums Leben gekommen waren. Deren Familien hätten in Gesprächen mit ihm immer wieder die Nichtbereitschaft der Regierung kritisiert, ihnen detaillierte Ermittlungsergebnisse vorzulegen und ihre Fragen konkret zu beantworten. Fujita fragte, ob die japanische Regierung bereit sei, eine unabhängige Untersuchungskommission zu diesen Fragen einzusetzen.
Dann ging der Abgeordnete Fujita auf den Amtsenthebungsantrag von Dennis Kucinich ein, den dieser im Sommer im Kongress vorgelegt hatte. Die Resolution wurde mit großer Mehrheit, auch mit den Stimmen von 24 Republikanern angenommen und an die Ausschüsse verwiesen. Auch diese Resolution ging auf die Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem 11. September ein sowie auf die Fälschung von Beweisen, um den Irakkrieg begründen zu können. Trotz der Tatsache, dass die Resolution wahrscheinlich keinen Erfolg haben werde, zeige sich doch eine deutlich wahrzunehmende Tendenz darin. Überall merke man, dass die Kriegspolitik der Bush-Regierung auf Widerstand stosse. Yukihisa Fujita betonte zum Abschluss seiner Rede nochmals, dass er weiterhin vehement für die Interessen der japanischen Opfer des 11. September, sowie ihrer Familien eintreten werde und für die Interessen der afghanischen Zivilbevölkerung.

Der Abgeordnete Yukhisa Fujita hatte bereits im Januar und im April dieses Jahres durch seine Auftritte im japanischen Oberhaus Furore gemacht.
Am 10. Januar 2008 leitete er in seiner Funktion als Vorsitzender eines parlamentarischen Ausschusses zur Verteidigungs- und Außenpolitik, vor der entscheidenden Abstimmung über die Wiederaufnahme der Beteiligung an der US-geführten Antiterror-Mission “Enduring Freedom” eine 30-minütige Anhörung vor dem japanischen Oberhaus. Er befragte Premierminister Fukuda und Verteidigungsminister Ishiba, wie die japanische Regierung hinsichtlich der Täterschaft der Anschläge des 11.September informiert wurde und präsentierte in Folge zahlreiche Dokumente und Fotos zum Pentagon
und WTC-Komplex, die den Verdacht nahelegten, die US-Regierung verschweige wichtige Fakten.

Am 24. April 2008 fand eine weitere Anhörung des Premierministers und des Innenministers vor dem von Fujita geleiteten Ausschuss statt. Der Abgeordnete präsentierte Aussagen von Militärs und Fachleuten aus den USA , die sich zum 11. September geäussert hatten.

Der Abgeordnete Fujita hat dabei die geschlossene Unterstützung seiner Partei, der Democratic Party of Japan, die als „Mitte-Links“-Partei beschrieben wird und über eine Mehrheit im Oberhaus verfügt und im wichtigeren Unterhaus über 36% der Stimmen verfügt.

Fujita steht in Kontakt mit Michael Meacher, dem ehemaligen Umweltminister unter Tony Blair, sowie einer Gruppe von weiteren Parlamentariern in Grossbritannien, Italien und anderen Ländern.

Im April hat Fujita zusammen mit dem EU-Abgeordneten Giulietto Chiesa im Brüsseler EU-Parlament eine Pressekonferenz veranstaltet.
Kontakte bestehen darüberhinaus in Kanada mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Paul Hellyer und der
Parlamentsabgeordneten Libby Davies, in den USA mit den Politikern Mike Gravel, Ralph Nader und Cynthia
McKinney, mit der Senatorin aus Arizona, Karen Johnson, mit Dennis Kucinich und mit Cindy Sheehan,
die im gegen Nancy Pelosi als Kandidatin für das Amt als Sprecherin des Repräsentantenhauses antritt.
http://www.youtube.com/watch?v=EJkzmQrsDWA

Quelle/Gesamter Text: de.indymedia.org

“Eine Kommission ist eine Gruppe von Menschen, die einzeln nichts machen können und die zusammen feststellen, dass nichts zu machen ist.”

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Werner Schneyder – Kabarettist/Sportkommentator – 1937

Close to the Edge

Donnerstag, den 30. Oktober 2008


Yes

Laut Landessozialgericht reicht Hartz IV nicht für Familien

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Hartz IV reicht für das Existenzminimum von Familien laut einem Gerichtsurteil nicht aus. Die Regelleistungen verstoßen demnach gegen das Grundgesetz. Das stellte das Hessische Landessozialgericht in Darmstadt fest. Jetzt soll sich das Bundesverfassungsgericht damit befassen. Geklagt hatte eine Familie, bei der die Eltern jeweils den Regelsatz in Höhe von 311 Euro bekommen, die 1994 geborene Tochter 207 Euro. Nach Ansicht der Kläger ist damit ihr minimaler Bedarf aber nicht gedeckt.

Quelle/Gesamter Text: newsticker.sueddeutsche.de

Sarkozy scheitert gegen Voodoo-Puppe

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy wird weiterhin damit leben müssen, dass eine Voodoo-Zauberpuppe «gegen den bösen Blick» mit seinem Konterfei verkauft wird: Ein Gericht wies Sarkozys Forderung, den Verkauf der Puppe zu verbieten, zurück…

Quelle/Gesamter Text: www.20min.ch

Endlagersuche in Berlin – Atomgegner begleiten Symposium der Bundesregierung zur Entsorgung von radioaktivem Müll mit Protesten

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

In Berlin wird ab heute nach einem Endlager gesucht. Ein sieben Meter hoher Bohrturm werde unweit des Kurfürstendamms in Position gebracht, teilte die »Gesellschaft zur Förderung von Akzeptanzproblemen« mit. Die Bohrungen im »Zwillings-Salzstock Sperenberg-Wilmersdorf« seien ein Beitrag zur der von vielen Seiten geforderten alternativen Endlagersuche. Das angekündigte Spektakel ist nur eine von mehreren Aktionen, mit denen Atomkraftgegner eine ebenfalls am heutigen Donnerstag beginnende Konferenz zur Endlagerung von Atommüll begleiten wollen. Drei Tage lang werden Experten aus dem In- und Ausland auf Einladung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) im Logenhaus in der Emser Straße darüber diskutieren, ob und wie hochradioaktiver Müll für Jahrtausende sicher verwahrt werden kann.

Die Suche nach einem Endlager ist in einer Sackgasse. Entgegen ursprünglichen Plänen will die große Koalition in Berlin bis zur Bundestagswahl im Herbst 2009 nicht mehr über das weitere Verfahren in dieser Frage entscheiden – die Positionen von Union und SPD liegen zu weit auseinander. Während im früheren Eisenbergwerk Schacht Konrad bereits ein Endlager für den schwach- und mittelradioaktiven Abfall entsteht, ist für die hochaktiven und gefährlicheren Abfälle noch keine Lösung in Sicht. Die bestrahlten Brennelemente aus den Atomreaktoren und der Müll aus den Wiederaufarbeitungsfabriken können nur vorübergehend in Hallen an den AKW-Standorten oder in den zentralen Zwischenlagern Ahaus und Gorleben aufbewahrt werden. In Gorleben wird seit Jahrzehnten auch ein unterirdischer Salzstock erkundet. Ob er als Endlager taugt, ist unter Wissenschaftlern und Politikern umstritten…

Quelle/Gesamter Text: www.jungewelt.de

Berlin: Frontex trifft Militär

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

In Berlin findet am 10. und 11. November im Kongreßzentrum am Alexanderplatz der diesjährige Kongreß zu “Sicherheit und Verteidigung” statt. Die Veranstaltung wird im Wechsel mit dem “Europäischen Polizeikongreß” organisiert, der am 10. und 11. Februar 2009, ebenfalls in Berlin ausgerichtet werden soll. 2008 hatte es erstmals größere Proteste gegen den Polizeikongreß gegeben.

Wie der “Polizeikongreß” ist auch das Treffen zu “Sicherheit und Verteidigung” kein Kongreß im eigentlichen Sinne, sondern ein Aufeinandertreffen der öffentlichen und privaten Sektoren, sprich, Sicherheitsindustrie meets Politk und Militär.

Die von der Zeitschrift “Behördenspiegel” verantworteten Veranstaltungen werden von Rüstungsfirmen und anderen Flaggschiffen der Sicherheitsindustrie finanziert. Auf den Webseiten jener Industrie werden die Kongresse als Messe beworben, was dem eigentlichen Charakter näher kommt. Aussteller präsentieren an Ständen die neuesten technischen Entwicklungen und erläutern in Workshops ihre Handhabung. Hochrangige Vertreter der Industrie dürfen auch ihre Meinung zur Sicherheit der Weltlage zum besten geben.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen dieses Jahr z.B. auf

* Zukunft der “europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik” (ESDP)
* Kooperation EU und NATO
* Automatisierte, softwaregestützte Kommandoführung
* “Netzwerkzentrierte Operationsführung”, Umbau der Armee
* Das europäische zivil-militärische Sicherheitsforschungsprogramm FP7
* Computersimulationen als Basis für zukünftige Einsätze
* Einsatz von Drohnen
* Nutzung des EU-Satellitenprogramms zur Aufklärung

Der Kongreß ist eine weitere Schnittstelle zwischen “innerer und äußerer Sicherheit”, deren Notwendigkeit von Innen-, Außen- und Kriegspolitikern immer vehementer gefordert wird. Im NATO-Strategiepapier, das 5 Ex-Generäle unaufgefordert verfaßt haben, wird erklärt dass eine sinnvolle “Verteidigung” nur funktionieren kann auf Basis einer “starken Homeland Security”. Gemeint ist das Zusammenwirken von Polizei und Militär, Zivilschutz, Politik, Forschung und Akademien und natürlich der Zivilgesellschaft, die sich gemeinsam an die Front im “Krieg gegen den Terror” stellen sollen.

So nimmt es auch nicht Wunder, dass sich die Militärs der “Grenzüberwachung” annehmen. Hierfür wollen sie z.B. den Leiter der “Grenzschutzagentur Frontex”, Ilkka Laitinen, aufs Podium setzen, der zusammen mit Militärs und dem Direktor von Hewlett Packard über neue Formen von “Border Management” erläutern soll. Um die Wichtigkeit der Beziehungen zwischen Militär und EU-Innenpolitik herauszustellen, wird auch der EU-Kommissionspräsident Barroso auf dem Podium sitzen. Barroso ist zugleich Kommissar für den Bereich “Justiz, Freiheit und Sicherheit” (JHA), dem Bereich Innenpolitik der EU. Barroso ist in diesem Amt Nachfolger von Franco Frattini, der nach den Wahlen in Italien Außenminister in Berlusconis Kabinett geworden war. Frattini hat zusammen mit dem deutschen Innenminister Schäuble eine Reihe von Verschärfungen europäischer Innenpolitik angestoßen.

Im offiziellen Panel-Programm erfährt die AntimilitaristIn, wer noch zum “who is who” der Sicherheitsindustrie gehört und auf diesen Konferenzen gern gesehen wird, etwa der “Senior Vice President” von Thales, Markus Hellenthal, der früher EADS vorstand, oder Jörg Kattein von der Oberhausener Software-Firma rola Security Solutions.

Wer sich die Mühe machen möchte herauszufinden, worin die Unterschiede zum “Polizeikongreß” bestehen, findet dessen Programm für 2009 unter http://www.euro-police.com. Wieder wird sich Frontex-Chef Laitinen ein Stelldichein geben, er trifft dort auch auf Schäuble.

Related:

* Anti-NATO protest — Proposal for an action day against the “European security architecture”: http://gipfelsoli.org/Home/5628.html

http://www.gipfelsoli.org

http://de.indymedia.org/2008/10/230690.shtml

Quelle/Gesamter Text: www.linkezeitung.de

Vorsteher des russischen Jesuitenordens in Moskau ermordet

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Vertreter der Russisch Orthodoxen Kirche und des Muftirates Russlands haben ihre Empörung über den Mord am Vorsteher und an einem Priester des Jesuitenordens in Russland geäußert.

Am Dienstagabend wurden der Vorsteher des Ordens, Otto Messmer, und der Priester Victor Betancourt tot in ihrer Wohnung in Moskau aufgefunden. Die Leichen zeigten Spuren eines gewaltsamen Todes. Die Ermittlung wurde eingeleitet. Die Umstände des Mordes wurden bislang nicht geklärt.

“Die Russisch Orthodoxe Kirche kondoliert der Leitung der russischen Katholiken und den Vertretern des Jesuitenordens in Moskau”, sagte der Sekretär für die Beziehungen zwischen den christlichen Konfessionen aus dem kirchlichen Außenamt des Moskauer Patriarchats, Igor Wyschanow.

“Diese Morde sind ein großer Verlust für Gläubige. Die Moslems kondolieren im Zusammenhang mit dieser Tragödie den Vertretern des Jesuitenordens und all jenen, die die Geistlichen kannten”, sagte der erste Stellvertreter des Vorsitzenden des russischen Muftirates, Damir Gisatullin.

Otto Messmer wurde 1961 in einer katholischen Familie in Karaganda, Kasachstan, geboren. 1988 wurde er Rektor des Nowosibirsker katholischen Proseminars in Astana.

Victor Betancourt ist gebürtiger Kolumbianer, der vor einigen Jahren nach Russland kam und am Moskauer Institut für Theologie, Philosophie und Geschichte des Hl. Thomas tätig war, das von den Jesuiten unterstützt wird.

Die unabhängige Russische Region der Gemeinschaft Jesus (offizieller Name des Jesuitenordens in Russland) wurde am 21. Juli 1992 offiziell registriert. Ihr gehören Jesuiten an, die in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) leben, mit Ausnahme der baltischen Länder.

Die Jesuiten befassen sich mit Missionarstätigkeit in Sibirien, Zentralasien, der Ukraine und Weißrussland. Zudem leiten sie das Religions- und Kulturzentrum für geistliche Entwicklung “Inigo” in Nowosibirsk und das Institut für Theologie, Philosophie und Geschichte des Hl. Thomas in Moskau.

Quelle/Gesamter Text: de.rian.ru

Der EU-Aufruf für globale Finanzregeln übertüncht europäische und internationale Spannungen

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Von Chris Marsden
30. Oktober 2008
aus dem Englischen (17. Oktober 2008)

Die Europäische Union rief am 15. Oktober zu einen internationalen Wirtschaftsgipfel auf, um ein neues System globaler Finanzregeln festzulegen, ein “Bretton Woods II”, wie es die Führer der Union nennen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel erklärte anlässlich des zweitägigen Treffens der EU-Regierungschefs, dass die Staats- und Regierungschefs der G8-Länder und der Schwellenländer sich am besten noch im November treffen sollten, um sich über die “Finanzmarktverfassung der Welt” Gedanken zu machen und “jeder Wiederholung solcher Dinge vorzubeugen”.

Obwohl die Führer der EU geschlossen hinter dem Aufruf zu einem “neuen Bretton Woods” und einer globalen Wirtschafts- und Handelsordnung stehen, bot das Treffen in Brüssel weitere Anzeichen der Rat- und Machtlosigkeit der europäischen Führer angesichts der in die Rezession abrutschenden Weltwirtschaft.

Der Gipfel bestätigte das am vergangenen Sonntag in Paris initiierte, mehr als zwei Billionen Euro umfassende Rettungspaket, mit dem die europäischen Mächte ihren wichtigen Banken mit Steuermitteln aus der Klemme helfen wollen. “Das gesamte Europa, ohne Ausnahme, billigt den abgesprochenen Plan vom vergangenen Sonntag”, sagte der französische Präsident und derzeitige EU- Ratspräsident Nikolas Sarkozy.

Aber solche und vergleichbare Initiativen in den USA haben bereits versagt und es nicht geschafft, das Vertrauen in die Märkte wiederherzustellen. Zunehmende Anzeichen für das Schrumpfen der Weltwirtschaft, die Ankündigung von Fabrikschließungen und ansteigende Arbeitslosigkeit haben dazu geführt, dass das EU-Treffen vor dem Hintergrund weiterer starker Einbrüche an den Aktienmärkten in Europa und Asien stattfand. Am letzten Tag des Treffens fielen die Börsen in Europa zwischen fünf und elf Prozent. Englands Börsenindex FTSE schloss auf dem geringsten Stand seit fünf Jahren, der französische CAC 40-Index mit einem Verlust von 5,9 Prozent und Deutschlands DAX mit einem Minus von 4,9 Prozent. Die Börse in Tokio erfuhr den größten Tagesverlust seit 1987.

Die EU-Spitzenpolitiker einigten sich auf die Einrichtung eines Krisenstabes, um sensible Finanzinformationen auszutauschen und eine gemeinsame Antwort auf die anhaltende Krise zu suchen. Sie scheiterten jedoch dabei, einen einheitlichen Plan zur Belebung der Wirtschaft Europas zu vereinbaren, und es gab keine Diskussion über Maßnahmen, mit denen die vielen Millionen Arbeiter unterstützt werden könnten, die von der schweren Rezession stark betroffen sein werden.

Der dänische Premierminister Fogh Rasmussen drückte seine Sorge über die “negative Auswirkung” der Krise “auf die Realwirtschaft” aus. Nikolas Sarkozy sagte: “Wir würden lügen, behaupteten wir, dass wir nicht die Aktienmärkte beobachten.” Die Wiederherstellung des Vertrauens in die Finanzmärkte, wurde als der Schlüssel zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft angesehen, wie der britische Premierminister Gordon Brown betonte.

Da der Preis für das “Wiederherstellen des Vertrauens” in die Billionen klettert, kommen jetzt Kürzungen bei öffentlichen Ausgaben, Massenentlassungen und Steuererhöhungen auf die Tagesordnung. Die Begrenzung der Haushaltsdefizite auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes wird um “mehrere Dezimalstellen” gelockert. Doch das wird nicht genutzt, um die Not der arbeitenden Bevölkerung zu lindern, sondern um den Banken Finanzmittel zuzuführen, damit sie gegenüber ihren Rivalen in den USA und Asien konkurrenzfähig bleiben.

Jede Maßnahme zur Subventionierung der Industrie wird denselben Zweck haben, nämlich Europas Konkurrenzposition gegenüber den Rivalen in Amerika und Asien zu stärken. Als Antwort auf die Kreditbürgschaft in Höhe von 25 Milliarden für die amerikanische Autoindustrie, erklärte der Ministerpräsident Luxemburgs und Chef der Euro-Finanzminister, Jean-Claude Juncker: “Wenn die Amerikaner ihre Autoindustrie massiv unterstützen, kann Europa nicht untätig sein.”

Innerhalb der EU selbst hat die Krise die nationalen Gegensätze vertieft und droht die Grundlagen der europäischen Währungsunion zu untergraben. Die Behauptungen, Europa habe die Initiative ergriffen, um eine abgestimmte internationale Antwort auf die Krise zu geben, sind hohl. In Wirklichkeit haben die Regierungen mit einseitigen Aktionen ihre jeweiligen nationalen Banksysteme gestützt und mit jeder dieser Maßnahmen andere Regierungen unter Zugzwang gesetzt, dasselbe zu tun – aus Angst, das Kapital könne in die Länder strömen, die die großzügigsten Garantien für ihre Banken gewähren.

Die Antwort der USA auf den EU-Aufruf zum Weltfinanzgipfel war ausgesprochen kühl. “Wir werden eine Möglichkeit finden, dies – und die Vorstellungen anderer – zur geeigneten Zeit zu diskutieren”, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Fratto.

Im Rahmen der allgemeinen Prinzipien der EU behält jede Regierung volle Freiheit zu handeln, wie sie es für nötig hält, um die Banken im eigenen Land zu stützen und die anderer Länder zu untergraben.

In diesem Kampf um die Kontrolle über schwindende finanzielle Ressourcen haben die größeren Länder natürlich einen gewaltigen Vorteil gegenüber den kleineren, denen nicht von der EU geholfen wird. Deutschland und England haben klargemacht, dass sie die Fortsetzung der Subventionszahlungen, die bislang die Grundlage des EU-Projektes gewesen sind, nicht billigen werden.

Schon vor dem Gipfel gab es deshalb in Finanzzeitschriften offene Spekulationen über die weitere Lebensfähigkeit des Euro und der Europäischen Union. Ambrose Evans-Pritchard schrieb im Daily Telegraph, dass man am Wendepunkt angelangt sei, wenn “Deutschland entscheiden muss, ob es sein ganzes Gewicht hinter das Projekt [der europäischen Währungsunion] stellt, oder deutlich machen muss, dass es dazu im Krisenfall nicht bereit ist. Das ist eine sehr gefährliche Situation für die Währungsunion. Werden wir zu Weinachten noch fünfzehn Euro-Länder sein?”

William J. Kole warnte in Associated Press: “Wenn die EU es nicht schafft, eine gemeinsame Antwort auf einen Zusammenbruch zu finden, der Grenzen überschreitet, multinationale Kreditgeber erfasst und den Euro auf den tiefsten Stand seit einem Jahr drückte, wird man erstaunt fragen: Wozu gibt es eigentlich die EU?”

Wolfgang Munchau bemerkte in der Financial Times, dass es sich “für Europa um mehr als nur eine Bankenkrise handelt. Anders als in den USA kann sie sich zu einer Krise des Währungssystems entwickeln. Eine Krise des Bankensystems ist einer der wenigen denkbaren Schocks mit dem Potential, das europäische Währungssystem zu zerstören.”

Bretton Woods II

Zusammenbruch der Finanzen, globale Rezession und wachsende Spannungen in den Grundlagen der EU bilden den Kontext, in dem die Realisierbarkeit des europäischen Vorhabens zur Neuorganisation des Weltfinanzsystems beurteilt werden muss.

Premierminister Brown und Präsident Sarkozy behaupten beide, sie hätten als erste auf die Errichtung eines neuen Systems zur Kontrolle und Regulierung der Weltfinanzen gedrängt. Doch abgesehen von Rhetorik und Vorschlägen für gemeinsame, allgemeine Grundsätze hat keiner von beiden einen konkreten Plan zur Sprache gebracht.

Brown betont, dass die “globalen Finanzmärkte Herausforderungen stellen, die keine Nation isoliert lösen kann” und drängt auf die Annahme eines Vier-Punkte-Plans zur “Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der Errichtung einer internationalen Finanzarchitektur für die kommenden Jahre – ein neues Bretton Woods, welches die Globalisierung des Finanzrisikos einbezieht.”

Seine vier Punkte sind ein “globales Frühwarnsystem”, um mit zukünftigen Finanzkrisen fertig zu werden, “weltweit akzeptierte Standards der Überwachung und Regulierung”, “grenzüberschreitende Überwachung” der dreißig größten Banken und Versicherungsgesellschaften und “Zusammenarbeit und abgestimmtes Handeln” in Krisenzeiten.

Er hat zu einer Reform der Weltbank aufgerufen, zur Umorganisierung des Internationalen Währungsfonds – um ihn “fit für die Aufgabe” zu machen – und zur engeren Zusammenarbeit nationaler Regulierungsbehörden.

Seine Vorschläge sollen auf dem bevorstehenden G8-Gipfel im November oder Dezember zur Diskussion gestellt werden, den er durch die Teilnahme Chinas und Indiens erweitern möchte, von denen erwartet wird, dass sie im Gegenzug für ihre Einbeziehung einen Teil der Rechnung zukünftiger Wirtschaftskrisen zahlen.

Das Schema Browns und sein Gerede von einem “Bretton Woods II” ignorieren die weitgehenden Veränderungen, die sich in der Weltwirtschaft der vergangenen fünfzig Jahre vollzogen haben.

Das 1944 auf der Konferenz der alliierten Nationen in Bretton Woods errichtete System von Finanzregeln wurde unter der finanziellen Vormachtstellung der USA geschmiedet. Konzipiert war es als Mittel gegen eine Wiederkehr der Depression der dreißiger Jahre und die zügellosen wirtschaftlichen Konflikte zwischen den Nationen, die zum Zweiten Weltkrieg geführt hatten. Funktionieren konnte es auf der Grundlage der gewaltigen und konkurrenzlosen wirtschaftlichen Ressourcen und der industriellen Macht des amerikanischen Kapitalismus.

Unter den Bedingungen der Zerstörung, die der Krieg in Europa und Japan angerichtet hatte, waren die USA in der Position des Geldgebers für die Rekonstruktion des Weltkapitalismus – zu Bedingungen, die ihren eigenen Interessen entsprachen. Seinen prägnanten Ausdruck fand dies in der Etablierung des Dollar als durch Gold gedeckte Weltreserve-Währung und Handelswährung.

Bretton Woods war der Versuch, auf der Grundlage der Stärke und Dominanz der USA des allgemeinen historischen Niedergangs des Weltkapitalismus Herr zu werden. Indem die USA jedoch Europa und Japan und damit die Märkte retteten, von denen die amerikanische Industrie abhing, setzten sie unvermeidlich Prozesse in Gang, die ihre eigene wirtschaftliche Vorherrschaft untergruben.

Der relative Niedergang der USA in der Weltwirtschaft fand 1971 seinen Ausdruck in der Unfähigkeit der USA, ihre Zusage einzuhalten, den Dollar jederzeit zum festen Satz von 35 Dollar je Unze in Gold umzutauschen. Die USA hoben die Golddeckung des Dollar auf – das System von Bretton Woods brach zusammen.

In den folgenden Jahrzehnten versuchte die amerikanische Bourgeoisie, ihrem wirtschaftlichen Niedergang zu begegnen, indem sie sich immer groteskeren Formen der Spekulation und des ökonomischen Parasitismus zuwandte. Der industrielle Niedergang und die Verwandlung der USA aus dem größten Gläubiger in den größten Schuldner der Welt bedeuten heute, dass die USA ihre wirtschaftlichen Rivalen eher mit in den Abgrund reißen, statt in der Lage zu sein, das kapitalistische System zu retten.

Die vormals von den USA übernommene Rolle kann aber auch nicht von einer Koalition aus europäischen Mächten übernommen werden. Sie haben denselben Kurs wie die Wall Street eingeschlagen und sich nahezu gänzlich von der realen Wertschaffung gelösten Spekulationsgeschäften gewidmet. Und sie sind nicht in der Lage, die durch die Wirtschaftskrise entfesselten nationalen Gegensätze zu überwinden.

Was China betrifft, so ist seine Wirtschaft mehr als jede andere eng mit dem von Krisen erschütterten US-Kapitalismus verknüpft. Es hält den Großteil der Schulden Amerikas und ist zum Absatz seiner Waren stark auf den amerikanischen Markt angewiesen. Seine Finanzmärkte haben seit dem Oktober vergangenen Jahres volle zwei Drittel ihres Wertes verloren.

Quelle/Gesamter text: www.wsws.org

Hebron: Siedlergewalt führt zur Verhaftung von Friedensaktivisten

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

von Neve Gordon

Die Aktivisten kommen in der Morgendämmerung. Circa 30 Aktivisten von Ta’ayush (arabisch-jüdische Partnerschaft) und internationale Freiwillige begeben sich in die palästinensischen Haine, die an die jüdische Siedlung Tel-Rumeida bei Hebron grenzen. Sie wollen den (palästinensischen) Landbesitzern helfen, ihre Oliven zu ernten. Die palästinensischen Bauern leben hinter den Zäunen und sind Opfer täglicher Gewalt. Versuche der palästinensischen Bauern, zu ihren Olivenbäumen zu gelangen, wurden von den Bewohnern von Tel Rumeida blockiert. Tel-Rumeida ist eine Bastion militanter, extremistischer jüdischer Siedler. Selbst die israelische Polizei fürchtet diese Siedler, während das Militär sich routinemäßig ihren Befehlen fügt.

Einige Tage zuvor erfuhren die Aktivisten, dass die Siedler in die Haine eingedrungen waren und Oliven ihren rechtmäßigen Besitzern weggestohlen hatten. Die Polizei ignorierte entsprechende Beschwerden. Das Militär entschied, den Palästinensern den Zutritt zu den Bäumen komplett zu verwehren.

Nach einem Treffen mit ihren palästinensischen Partnern begannen die Aktivisten, die Oliven selbst zu pflücken. Sie arbeiteten schnell und kamen zügig voran, als plötzlich vier Siedler vor Ort erschienen. Ohne Vorwarnung verprügelten sie einen internationalen Aktivisten und einen Fotografen*. Sie zerstörten ihre Kameras. Die Siedler waren in Begleitung von mehreren israelischen Soldaten, deren Job es war, die Siedler vor den Palästinensern zu schützen. Aus diesem Grund überraschte es auch nicht, dass die Soldaten nichts unternahmen, um den gewaltsamen Angriff zu verhindern. Sie verhafteten die Siedler nicht. Sie rieten ihnen sogar, sich besser zu verstecken, bevor die Polizei eintreffe*.

Die Aktivisten von Ta’ayush hatten mittlerweile die Polizei alarmiert und über den Angriff von Siedlern auf die Olivenpflücker informiert. Diesmal war die (israelische) Polizei sehr schnell vor Ort. Aber anstatt die militanten Siedler zu verhaften, teilten sie den Palästinensern, Israelis und Internationalisten mit, sie müssten das Gebiet verlassen. Die Polizei erklärte das Gebiet zur “gesperrten militärischen Zone”. Wieder einmal triumphierten die gewalttätigen Unterdrücker.

Die Aktivisten weigerten sich, die ungerechte Entscheidung zu akzeptieren. Sie behaupteten, man würde so verfahren, um die palästinensischen Landbesitzer von ihren Oliven zu trennen.

Diesmal fanden die Polizeioffiziere und das Militär die Anwendung von Gewalt angemessen und fingen an, die Aktivisten zu evakuieren*.

3 Aktivisten von Ta’ayush wurden verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Die Polizei wollte sie über Nacht in Haft behalten. Nach Mitternacht wurden sie jedoch freigelassen. Eine Eingabe um eine Dringlichkeitsanhörung bei Gericht hatte zu ihrer Freilassung geführt.

Wieder einmal haben die Siedler den Tagessieg errungen und die Ernte verhindert. Aber diesmal war die Presse dabei und hielt das Geschehen fest*. Das wahre Gesicht der Siedler, der Polizei und des Militärs wurde sichtbar. Normalerweise erfährt die Welt nichts von dieser Brutalität.

Helfen Sie Ta’ayush (arabisch-israelische Partnerschaft), ihre Aktivitäten fortzusetzen.

‘Ta’ayush Jerusalem’ ist seit 2001 aktiv. In diesen Jahren arbeiteten wir mit palästinensischen Gemeinden in der südlichen Westbank zusammen – auch mit den palästinensischen “Höhlenbewohnern” in den südlichen Hügeln von Hebron. Wir arbeiten mit Palästinensern, die in der Stadt Hebron selbst leben und mit palästinensischen Gruppen in der Region Bethlehem und in Ost-Jerusalem. Sie alle sind beständiger Gewalt unterworfen. Das bedeutet, dass ihre Häuser zerstört werden und ihr Land konfisziert; man droht ihnen mit Vertreibung. Durch die militärische Belagerung und die drakonische Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit durch Israel müssen diese Palästinenser in extremer Armut leben.

Um unsere wöchentlichen gemeinsamen Aktivitäten mit den Palästinensern aufrechtzuerhalten, brauchen wir Ihre Unterstützung.

1. Eine Gruppe von 20 Freiwilligen benötigt für eine Woche Aktivitäten in Süd-Hebron circa 1000 Israelische Schekel ($250).

2. Größere Aktivitäten, für die sie Busse mieten müssen, kosten circa 5000 IS ($1250).

3. Die monatlichen Benzin- und Telefonkosten für die israelischen und palästinensischen Aktivisten betragen insgesamt rund 3000 IS ($750).**

Anmerkung der Übersetzerin

* Auf der Originalseite sind Fotos der Aktion und ein Link zu einer Videoaufnahme über den Angriff der jüdischen Siedler auf die Aktivisten zu sehen

** Auf der Originalseite finden Sie hier einen Link zu einer Spendenmöglichkeit
Orginalartikel: Settler Violence Leads to the Arrest of Peace Activists
Übersetzt von: Andrea Noll

Quelle/Gesamter Text: zmag.de

US-Experte: Dollar-Höhenflug wird Bumerang-Effekt haben

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Der Höhenflug des Dollars vor dem Hintergrund der Krise des amerikanischen Banken- und Finanzsystems ist von vorübergehender Natur, weil er keine wirtschaftliche Grundlage hat.

Diese Meinung äußerte Harvard-Professor Kenneth Rogoff, ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds.

“Der Dollar, der auf der Basis der auseinander fallenden US-Wirtschaft steigt, ist ein unglaubliches Phänomen”, sagte er in einem RIA-Novosti-Gespräch. “Es lässt sich nur damit erklären, dass die Investoren noch mehr Angst vor der gegenwärtigen Entwicklung in Europa haben.”

Während in der US-Wirtschaft eine Depression beginnt, stieg der Dollar-Index seit dem 15. Juli dieses Jahres um 22 Prozent an. Gegenüber dem Euro erreichte der Dollarkurs seinen zweijährigen und gegenüber dem britischen Pfund seinen sechsjährigen Höchststand.

Heute sagen die meisten Analysten dem US-Dollar eine Wiederherstellung der Rolle der wichtigsten Reservewährung. Rogoff teilt jedoch diesen Optimismus nicht. “Ich erwarte vom Dollar einen Bumerang-Effekt – er wird dort landen, wo er seinen Höhenflug gestartet hat. Dieser Prozess wird beim Dollar-Verhältnis zu den asiatischen Währungen beginnen, wo die Wirtschaft von der Krise nicht so stark betroffen ist.”

Das größte Risiko in Asien bestehe allerdings in einer eventuellen sozialen und politischen Instabilität in China, wo sich die Krise und der Exportrückgang negativ auf den Lebensstandard der Bevölkerung ausgewirkt haben.

Wie Rogoff meinte, spielt der wachsende Dollar eher eine negative Rolle vor dem Hintergrund des Börsenkollapses: Die ohnehin angeschlagene Konkurrenzfähigkeit der US-Waren auf dem Weltmarkt wird sich weiter verringern.

“Wegen einer schlechten Regulierung und Kontrolle hat sich Wall Street ins Epizentrum der globalen Krise verwandelt”, fuhr der Experte fort. “In vieler Hinsicht war das ein Ende der Greenspan-Ära.”

Allan Greenspan, der über 18 Jahre lang die US-Notenbank geleitet hatte, hat eine Politik der niedrigen Zinssätze betrieben, was nach Auffassung vieler Experten eine der Ursachen der Hypothekenkrise war, welche die Krise auf dem Finanzmarkt auslöste.

“Heute können wir uns vom liberalen Kapitalismus an der Wall Street Abschied nehmen, weil das Finanzsystem ab jetzt stärker reguliert wird”, stellte Rogoff fest. “Ich denke jedoch nicht, dass die anderen Wirtschaftssektoren dadurch weniger frei werden. Auf das Finanzbusiness entfallen lediglich acht Prozent der US-Wirtschaftsstruktur, während der HiTech-Bereich, die Pharma-Industrie und das wissenschaftsintensive Business in globaler Hinsicht weiterhin überaus konkurrenzfähig bleiben.”

Nach seiner Ansicht wird sich die Situation auf dem amerikanischen Wohnungsmarkt und in der Wirtschaft insgesamt frühestens Mitte nächsten Jahres normalisieren.

Quelle/Gesamter Text: de.rian.ru

Das Geheimnis der Sandfilter – Sauberes Trinkwasser durch Uferfiltrat

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Vor über 130 Jahren kam aus England eine Trinkwassergewinnung nach Deutschland, die bewusst auf die Selbstreinigungskraft von Sandböden am Ufer setzt. Das Wasserwerk Flehe in Düsseldorf nutzte 1870 zum ersten Mal die sogenannte Uferfiltration. Mit ihr lässt sich bis heute wirksam und kostengünstig Flusswasser in sauberes Trinkwasser verwandeln. Auch Berlin und Dresden verdanken dieser Technologie ihr gutes Wasser. Doch erst jetzt ist gelungen, die Vorgänge im Untergrund zu enträtseln…

Quelle/Gesamter Text: www.dradio.de

TV: CIA – Das Herz von Intelligence

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

SWR Sendung am Freitag, 31.10.2008, 08.30 bis 8.58 Uhr

Die Deutschen unterscheiden zwischen Geheimdiensten und Nachrichtendiensten, die Amerikaner nennen das Metier: Intelligence. Und als das „Herz von Intelligence“ versteht sich die CIA, die Zentrale Agentur für Intelligence. Gegründet wurde sie 1947, um die Geheimdienstarbeit zu koordinieren. Anfangs interessierten sich die Amerikaner wenig für diese geheime Agentur, die ohne jegliche Kontrollen walten, schalten und morden durfte… **Durfte??**

Quelle/Gesamter Text: www.swr.de

US-Geheimdienste legen erstmals Budgets offen

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Der unabhängige Senator Joseph Lieberman und Vorsitzende des Ausschusses für innere Sicherheit des US-Senats, unterstützt die Offenlegung des Haushalts der 15 US-Geheimdiensten.

“Die Freigabe dieser Information verbessert das Wissen der Bevölkerung, verstärkt die Abrechnungspflichten der Geheimdienste und wird die nationale Sicherheit keinesfalls beeinträchtigen”, sagte Lieberman.

Am gestrigen Dienstag wurde offiziell mitgeteilt, dass das gesamte Budget des nationalen Aufklärungsprogramms der US-Geheimdienste für dieses Jahr 47,5 Milliarden US-Dollar betrage. Lieberman zufolge ist der Gesamthaushalt um vier Milliarden US-Dollar höher als im Jahr zuvor.

Quelle/Gesamter Text: de.rian.ru

Deutsche Politik gibt zu, machtlos gegen die Pharmalobby zu sein

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Es war im Jahre 2003, als Horst Seehofer vor laufender Kamera zugab, dass sich die Politik gegenüber der Pharmalobby zurückziehen muss, weil diese zu stark ist.

“Ja, das ist so, seit 30 Jahren – bis zur Stunde” gibt Seehofer zu Protokoll…

Quelle/Gesamter Text: www.wahrheiten.org

“Situation schlechter als vor vier Wochen” – Steinbrück lässt Alarmglocken läuten

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Es passiert selten, dass ein deutscher Finanzminister vor die Mikrofone geht und ein Stück weit Schwarzmalerei betreibt, anstatt die Bürger formelhaft zu beruhigen. Doch Peer Steinbrück schlug nun in einem Interview Alarm und warnte, die Situation in der Finanzkrise sei “schlechter als noch vor vier Wochen.” Die Aussagen des SPD-Politikers verdeutlichen die Dramatik der Lage…

Quelle/Gesamter Text: www.rp-online.de

FED bläst zum letzten Gefecht

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Die Zentralbank sorgt per Zinssenkung, wie seit Greenspan üblich, für eine neue Blase. Wahrscheinlich die letzte vor dem Untergang des Finanzsystems US-amerikanischer Prägung…

Quelle/Gesamter Text: www.mmnews.de

Leserberichte/Chemtrail-Beobachtungen 30.10.2008

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Täglich neu!

Reiche aller Länder, bereichert Euch!

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

NEOLIBERALE KERNSCHMELZE*Warum es falsch ist, die Finanzkrise isoliert zu sehen

Die derzeitige Finanzkrise ist – inzwischen unbestritten – die größte Krise des Kapitalismus nach der ersten Weltwirtschaftskrise vor über 80 Jahren. Sie führt auch die Krise der Kapitalismuskritiker drastisch vor Augen. Sie alle haben diese Entwicklung zwar vorausgesagt, sich jedoch kaum damit befasst, welche Konsequenzen aus der Krise im Sinne einer emanzipatorischen Politik zu ziehen wären. Jetzt ist es an der Zeit, das Versäumte schnellstens nachzuholen. Es ist offensichtlich: die “Rettungspakete” der EU-Regierungen führen nur dazu, dass der neoliberale Kapitalismus unbeschadet davonkommt.

“Ich bin fest davon überzeugt, dass genügend Menschen bereits wieder daran arbeiten, das Versagen des Systems möglichst schnell mit dem Mantel des Vergessens zuzudecken”, sagt der ehemalige Daimler-Chef Edzard Reuter (FR vom 18./19. Oktober). Die Tatsache, dass Angela Merkel zunächst Hans Tietmeyer, einen der Architekten des Neoliberalismus in Deutschland, als Koordinator des Rettungspakets vorschlug, dann – nach Kritik im Parlament – ihn wieder fallen ließ, um den nächsten, ebenfalls eingefleischten Neoliberalen, Jörg Asmussen, zu präsentieren, beweist es: die Neoliberalen sind mit aller Kraft dabei, alle Zügel in der Hand zu behalten und zur Rettung des Systems Bauernopfer zu bringen. Schuld an allem sei die “Raffgier” einiger Manager. Mit untauglichen Mitteln, wie einer Gehaltsbegrenzung für Manager, soll der Wut der Bevölkerung die Spitze genommen werden. In allen Fernsehkanälen ist “Gier” der Manager das Thema – die Gier sei halt menschlich, also eine unveränderliche Konstante, zum Neoliberalismus gäbe es daher keine Alternative.

Gegenüber dieser Ablenkungskampagne erfordert die Kampagnefähigkeit der Kritiker eine glasklare Analyse der treibenden Kräfte der jetzigen Krise. Handelt es sich um die Krise des finanzgetriebenen Kapitalismus oder ist die in die Krise geratene Finanzordnung selbst ein existenzieller Bestandteil des Neoliberalismus, der Anfang der siebziger Jahre den Keynesianismus abgelöst hat? Alle Indizien sprechen für Letzteres…

Quelle/Gesamter Text: www.freitag.de

“Es gibt nichts stilleres als eine geladene Kanone.”

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

Heinrich Heine – Dichter/Journalist – 1797 – 1856

Deine Schuld

Mittwoch, den 29. Oktober 2008


Die Ärzte