Thrive – What on Earth will it take? (deutsche Fassung)
23. Februar 2012Unsere Empfehlung zum Einstieg in die Materie. Bitte unbedingt komplett anschauen – es lohnt sich…
Update:
Da der Film nicht mehr erreichbar ist – hier die Homepage:
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Heinrich Heine – Schriftsteller/Journalist – 1797 – 1856
Der Ölkonzern Chevron berichtete, der Brand, der im Januar auf einem Gasfeld vor der nigerianischen Küste ausbrach, ist möglicherweise im Laufe der nächsten Monate nicht zu löschen.
Während des Brandes und der folgenden hinterher Explosion auf der Bohranlage KS Endeavour kamen ums Leben 2 Bohranlagearbeiter. Wie Chevron behauptet, bleibt die Situation unter voller Kontrolle. Dennoch können dadurch für die Umwelt und für die Einwohner der nahliegenden Ortschaften die erheblichen Schäden entstehen.
Noch vor zwei Wochen hat man berichtet, dass die Krankenhäuser voll von Patienten sind, die sich durch Verbrennungsprodukte vergiftet haben. Dabei wird nicht die Tatsache erwähnt, dass auf der Küste tonnenweise tote Fische liegen bleiben. Wegen des Brandes wurden auch Küstenwassertemperaturen erhöht und das führt zum aktiven Wachstum von gefährlichen für die Menschen Bakterien, die unvermeidlich in die Süßwasserquellen kommen werden.
Der Konzern Chevron berichtete, er versucht neu zu bohren, um dadurch den Zementzugang zu gewährleisten. Mit seiner Hilfe wird es versucht, das Feuer zu löschen.
Quelle/Gesamter Text: german.ruvr.ru
Schon die ganze Welt scheint davon gehört zu haben, dass russische Wissenschaftler die ersten Wasserproben einem Untergletschersee in der Antarktis entnommen haben. Gegenwärtig bringen Wissenschaftler des Instituts für Arktis und Antarktis an Bord des Forschungsschiffes „Akademiemitglied Fjodorow“ nach Sankt-Petersburg. Sie sollen dort Mitte Mai eintreffen.
Die Forscher der Länder der antarktischen Gemeinschaft halten den Wostok-See seit langem für ein einmaliges Objekt. Etwas Ähnliches gibt es sonst nirgendwo auf der Erde. Erstmalig haben russische Wissenschaftler von diesem einmaligen Objekt im Jahre 1994 auf einer internationalen Konferenz in Rom berichtet. Sie haben festgestellt, dass sich unter der russischen Forschungsstation „Wostok“ in einer Tiefe von mehr als 4 Kilometer ein riesiger Untergletschersee befindet. Auf der Grundlage von Angaben, die zu jener Zeit vorlagen, wurde die Vermutung geäußert, dass der vorgeschichtliche See eine Fläche aufzuweisen habe, die mit der des Ladogasees bzw. des Ontariosees verglichen werden kann.
Bis heute ist bereits ein bedeutender Umfang an paläographischen und mikrobiologischen Forschungen bewältigt worden. Zu einer Sensation sind die in den Eiskernen entdeckten thermophile Bakterien geworden, die außerdem lediglich in den Geisern vorkommen.
Näheres über den Verlauf der einmaligen Arbeiten auf dem Wostok-See berichtete der Stimme Russlands Valerij Martystschenko, Leiter der Verwaltung Polar- und Seearbeiten von „Roshydromet“ (Föderaler Dienst der Russischen Föderation für Hydrometeorologie und Umweltmonitoring):
- Die Tiefe, in der bereits die Wasseroberfläche vermutet wurde, wurde als 3 760 Meter bezeichnet. Gegen Ende des Jahres 1998 waren den Bohrarbeitern insgesamt rund 100 Meter bis zu dieser Wasseroberfläche geblieben. Da forderte die wissenschaftliche Weltöffentlichkeit Garantien dafür, dass das Vordringen zum See zu keiner Verunreinigung desselben führen werde. In Russland nahm man dieses Problem ernst und entwickelte spezielle Methoden sowie einmalige technische Mittel. Darüber wurde in einer Beratung der Vertreter von Ländern berichtet, die den Vertrag über die Antarktis unterzeichnet haben. Und erst nach der allgemeinen Billigung wurden die Bohrarbeiten fortgesetzt. Dabei wurden Technologien verwendet, über die heutzutage kein weiteres Land verfügt. Die technischen Mittel und die Methoden sind mit Arbeiten im Weltraum vergleichbar.
Die Bedeutsamkeit der Arbeiten in der Antarktis ist bereits durch die vorgenommenen Forschungen bestätigt worden. Doch den Forschern bieten sich immer neue Perspektiven an, meinen Experten. Die Sache ist die, dass man sich jetzt durchaus vorstellen kann, wie das Leben nicht nur auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten entstanden ist. Der Jupiter, sagen wir, hat den Satelliten Europa, der mit einem dicken Eispanzer bedeckt ist. Wissenschaftler nehmen an, dass es dort unter dem Eis Leben geben kann. Und so wird die Erforschung des Untergletschersees in der Antarktis dazu verhelfen, die Möglichkeit für die Existenz des Lebens auf anderen Planeten zu prognostizieren.
Die Arbeiten am Wostok-See werden fortgesetzt, sobald man in der Antarktis wird bohren können, d.h. im Sommer. Er dauert dort nur zwei Monate, Dezember und Januar, an. Bis zum Beginn der nächsten Saison, wird man die Wasserproben, die sich jetzt an Bord der „Akademiemitglied Fjodorow“ befinden, im Institut für Arktis und Antarktis in Sankt-Petersburg analysieren.
Quelle/Gesamter Text: german.ruvr.ru
Gestern haben die EU-Finanzminister ein zweites sogenanntes „Hilfspaket für Griechenland“ erstellt, das jetzt von den Länderparlamenten, vom Deutschen Bundestag am 27.2., beschlossen werden soll. Griechenland wird bei dieser Gelegenheit die Verfügung über seine Staatsfinanzen entzogen. Die 130 Milliarden werden über ein Treuhand-Sperrkonto verwaltet, auf das die griechische Regierung keinen Zugriff hat, nur die EU-Gremien. Ausdrücklich soll die Bedienung der Schuldner über dieses Konto abgesichert werden. Die berüchtigte und im griechischen Volk verhasste „Troika“ aus EZB, EU und IWF wird ab jetzt ständig in Athen vor Ort sein.
Das ist ein bisher einmaliger Akt der Entmündigung eines EU-Mitglieds durch das offene Diktat des internationalen Finanzkapitals. Die EU-Finanzminister haben außerdem die griechische Regierung und die sie tragenden Parteien verpflichtet, die neue Stufe des Krisenprogramms auch nach den für April angesetzten Parlaments-Wahlen durchzudrücken. Erpresst wurde die Zusage, bis zum 29. Februar weitere extrem massenfeindliche Gesetze durch das Parlament zu peitschen, die zynisch auch noch „Reformen“ genannt werden: Entlassung von 150.000 Beamten, Angestellten und Arbeitern aus dem öffentlichen Dienst; Streichung von jährlich 1 Milliarde Euro für Arzneimittel; Senkung der Mindestlöhne um 22%, bei unter 25-Jährigen um 32% (für diese auf dann 510 Euro!); „Senkung der Arbeitsstückkosten in der gewerblichen Wirtschaft“ (d.h. massive Steigerung der Ausbeutung) um 15% bis 2015; Erhöhung der Preise im öffentlichen Nahverkehr um 25% usw. usf. Auch die vereinbarten ungezügelten sogenannten „Privatisierungen“ zeigen, wem “geholfen wird“: internationale Monopole und Banken reißen sich, nachdem sie das Land in den Ruin getrieben haben, die „Filet-Stücke“ der griechischen Wirtschaft unter den Nagel, dazu gehören bisher noch staatliche Flughäfen, Energieversorger (Strom und Öl), Kraftwerksbetreiber usw.
Der staatliche Beitrag der EU-Gremien, v.a. Europäische Zentralbank und nationale Zentralbanken, zum sogenannten “Hilfspaket” beträgt 130 Mrd. Euro. Durch den Beitrag der EU-Staaten zusammen mit den vorgesehenen Leistungen der Banken und Geldern aus dem ersten Paket ergibt sich ein Volumen von 283 Mrd Euro. „Hilfe für Griechenland“ ist das nicht: damit sollen die Gläubigerbanken bedient und ein offener Staatsbankrott verhindert werden. Denn Zahlungsunfähigkeit der griechischen Regierung droht schon für den 20. März, wo sie 14,5 Mrd. Euro Schulden an die Banken zurückzahlen muss.
Die Banken, Versicherungen und Fonds erhalten bei einem Umtausch ihrer bestehenden griechischen Staatsanleihen in neue, längerfristige und mit niedrigerem Zinssatz schon mal 15% ihrer Investments in bar ausgezahlt. Dann wird ihnen der Umtausch der alten Staatsanleihen in neue ermöglicht, allerdings mit einem Abschlag von 53,5%. D.h. sie erhalten alles in allem 61,5% für Schrott-Papiere garantiert. Der internationale Bankenverband IIF hat dieser Regelung bereits zugestimmt. In den bürgerlichen Massenmedien wird das zu einem „Forderungsverzicht von 107 Mrd. Euro“ der Banken hoch gerechnet. Die haben sich allerdings bisher an der Staatsverschuldung Griechenlands gemästet und würden bei einem offenen Staatsbankrott alles verlieren.
Der Sturm der Massenkämpfe und Streiks in Griechenland gegen diese gnadenlose Diktatur des internationalen Finanzkapitals ist ungebrochen. Ein Genosse der KOE (Kommunistische Organisation Griechenlands, Mitglied der ICOR) berichtet in einem Interview mit der “Roten Fahne”: „Es gibt in der Stimmung und Entschlossenheit der Menschen eine wichtige Entwicklung. Die Menschen erkennen, dass der Kampf sehr hart sein und auch Opfer fordern wird, um eine Zukunft für uns und unsere Kinder zu erreichen.“ (RF 7/12 S. 6ff) Diese Kämpfe verbinden sich mit anderen Massenkämpfen in Europa, vor allem in Portugal, Spanien, Italien und Frankreich. „Wir sind alle Griechen“ wird zu einem geflügelten Wort.
Quelle/Gesamter Text: www.rf-news.de
Der Versuch, Proteste gegen Kürzungen im Bildungsbereich gewaltsam im Keim zu ersticken, führt zur Massenmobilisierung
Wenn es noch des berühmten Tropfens gebraucht hätte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen, dann war Antonio Moreno bereit, ihn beizusteuern. Der Polizeichef der Autonomen Region Valencia bezeichnete protestierende Kinder und Jugendliche der Lluís-Vives-Schule als “Feinde”, denen man nicht zeigen dürfe, über welche “Kräfte und Schwächen” die Nationalpolizei verfüge. Bei Worten hatte es die Polizei auch nicht belassen, die in den vergangen Tagen immer wieder brutal gegen ihre “Feinde” vorgegangen ist, die gegen Kürzungen im Bildungssektor demonstrieren.
Verprügelt wurden nicht nur Schüler, sondern auch Passanten, Eltern oder Menschen, die gegen das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte ihre Stimme erhoben. Eskaliert ist die Situation am Montag, als die Polizei gegen einige Hundert Schüler der Schule brutal vorging . Die waren ausgerechnet erneut auf die Straße gegangen, um gegen das Vorgehen der Polizei in der Vorwoche zu demonstrieren. Eigentlich hatten die Schüler zunächst nur dagegen protestiert, dass die Schule bei Temperaturen unter Null nicht einmal das Geld hat, um die Heizung anzustellen.
Die Schüler treten insgesamt für ein “öffentliches und laizistisches Bildungssystem” ein, denn sie werfen der Regionalregierung vor, die meist katholischen Privatschulen, die oft von der Vatikansekte Opus Die betrieben werden, gegenüber dem öffentlichen Bildungssystem zu bevorteilen. Angesichts der Tatsache, dass sich in der neuen konservativen spanischen Regierung auch bekennende Mitglieder der katholischen Fundamentalisten finden, ist auch nicht verwunderlich.
Angesichts der Vorgänge sehen sich nun viele in Spanien an die dunkelste Zeit der Franco-Diktatur erinnert (http://www.youtube.com/watch?v=E71Dxvh3r7g&feature=related) Entsprechende Parallelen werden auch von Lehrern gezogen, die noch das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte in der Diktatur bis 1975 und im Übergang erlebt haben. Auch deshalb kam es gestern im ganzen Land zu Solidaritätskundgebungen mit den Schülern in Valencia. Gesprochen wird derweil schon vom “Frühling in Valencia” und es drängen sich die Parallelen zu der Entstehung der “Empörten-Bewegung” im vergangenen Frühjahr geradezu auf, als die “Jugend ohne Job, ohne Wohnung und ohne Angst” auf die Straßen ging und in den folgenden Wochen die Plätze der Städte besetzt hielten.
Wollte die Polizei mit ihrer Gewalt neue Proteste im Keim ersticken, hat sie genau das Gegenteil bewirkt. Statt hunderte Schüler zogen am Dienstag Tausende durch die Straßen der Stadt und die Schüler, Lehrer und Eltern waren dabei mit Büchern bewaffnet. Für heute ist eine riesige Demonstration in der Stadt geplant, zu der auch die Gewerkschaften und andere Organisationen aufrufen. Damit kommt der Unmut in verschiedenen Sektoren zusammen, schließlich steht Spanien angesichts der harten Arbeitsmarktreform auch vor einem Generalstreik.
Angesichts des starken gesellschaftlichen Drucks, kommt die Regierung in Madrid schwer unter Druck. Hatte sie zunächst das Vorgehen der Polizei in Valencia als angemessen gerechtfertigt, lenkt Madrid nun ein. Mögliche “Exzesse” der Polizei sollen untersucht werden. Ministerpräsident Mariano Rajoy, der sich zum Antrittsbesuch in Großbritannien aufhielt, rief zur Mäßigung auf. Er zeigte sich besorgt über das “Bild”, dass man sich im Ausland von Spanien mache.
Offensichtlich stört Rajoy vor allem, dass im Ausland bekannter wird, wie in Spanien nicht selten mit der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit umgegangen wird. Denn neu ist an dem Vorgehen der Polizei nicht, wie auch der Papst-Besuch im vergangenen Jahr in Madrid gezeigt hat oder auch die brutale Auflösung des Empörten-Camps in Barcelona. Er weiß um die Parallelen, die sofort entstehen, weil sich seine Volkspartei (PP), die im vergangenen November die Wahlen gewonnen hat, sich nie vom Putsch 1936 und der Franco-Diktatur distanziert hat. Es war ein ehemaliger Minister der Diktatur, der die Partei gegründet hat und bis zu seinem Tod war er ihr Ehrenvorsitzender.
Dunkle Parallelen drängen sich im Land aber vor allem deshalb auf, wenn ein Polizeichef ganz im Duktus der Diktatur friedlich protestierende Kinder und Jugendliche als “Feinde” bezeichnet. Ohnehin ist das Bild Spaniens im Ausland schon angegriffen. Denn gerade wurde ein Richter auch dafür angeklagt, weil er angefangen hatte, etwas Licht in die Verbrechen der Diktatur zu bringen und weil der Massengräber öffnen lassen wollte. Er hatte es damit gewagt, am Amnestiegesetz zu kratzen, das sich die Franquisten im Übergang gegönnt hatten.
Quelle/Gesamter Text: www.heise.de
Kabarettist plädiert für Abschaffung des Amtes
Mit Spannung wurde gegen Mittag die Erklärung des zum Präsidentschaftskandidaten ausgerufenen politischen Kabarettisten Georg Schramm erwartet. Der Internet-Philosoph Felix von Leitner hatte unter Bezug auf einen satirischen Auftritt Schramms in der Rolle des Krawallrentners Lothar Dombrowski die Nominierung gefordert, da Schramm alternativlos sei. Tatsächlich bietet die politische Landschaft derzeit kaum konsensfähige Persönlichkeiten, die dem Amt seine Würde hätten zurückgeben können. In der Blogos- und Twittersphäre stieß der Vorschlag auf breite Begeisterung. Nachdem sich ca. 500 Mitglieder der Piratenpartei für eine Aufstellung Schramms ausgesprochen hatten und auch die Medien den Hype nicht mehr ignorieren konnten, ließen sich auch die Jugendorganisation der Linkspartei sowie Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht dazu hinreißen, Schramm ins Spiel zu bringen, was in der Partei nicht durchgehend auf Begeisterung stieß. Kritik an einer Nominierung Schramms durch die Linke wurde auch vereinzelt in der Partei DIE PARTEI geäußert.
Zwischenzeitlich hatte der vormalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, die Piraten wissen lassen, dass er unter den gegebenen Umständen nicht für eine Kandidatur zur Verfügung stehe, für keine Partei. Auch der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum lehnte ab. Ob Papier und Baum die Konkurrenz des von der BILD-Zeitung inaugurierten Gauck oder des alternativlosen Volkstribuns Schramm fürchteten, blieb offen. Am gestrigen Vorabend war jedoch bereits durchgetwittert, dass auch Schramm nicht zur Verfügung für das höchste Staatsamt stehen werde. Von Leitner ging mit der zögerlichen Haltung der Piratenpartei hart ins Gericht.
In der nun am Mittag bekannt gewordenen Erklärung äußerte Schramm, er sehe seine Aufgabe nach wie vor darin, mit den Mitteln des politischen Kabaretts gegen eine Politik zu kämpfen, die zunehmend vom Recht der Stärkeren beherrscht werde und mit der Kraft der Lobbyisten und Interessenverbände die demokratische Gewaltenteilung unseres Rechtsstaates bedrohe. In der lebhaften Diskussion seiner möglichen Kandidatur im Internet sehe er nicht nur eine Bestätigung seiner Arbeit, sondern auch eine neue Qualität und Dynamik der gesellschaftpolitischen Diskussion jenseits der herkömmlichen Medien, die ihn überrrascht und beeindruckt habe. Diese neue Kraft gelte es zu stärken. In einer Kandidatur sehe Schramm aber keine Möglichkeit, dem Missbrauch des Präsidentenamtes durch die etablierten Parteien entgegentreten zu können. Vielmehr solle man versuchen, das Amt des Bundespräsidenten dem Zugriff der Parteien zu entziehen: Entweder durch Abschaffung oder durch Direktwahl – letzteres auf die Gefahr hin, dass die Besetzung von Schloss Bellevue dann offen von Kai Diekmann und Friede Springer entschieden werde. In diesem Fall könne dann neu über seine Kandidatur diskutiert werden.
Mit der Forderung nach Abschaffung des Bundespräsidentenamtes befindet sich Schramm in der Gesellschaft seriöser Staatsrechtler…
Quelle/Gesamter Text: www.heise.de
Von Drohnen aus soll eine Fläche von vier Quadratkilometern dauerhaft beobachtet und Ziele verfolgt werden können
In Deutschland hat die Bundesregierung bereits die Weichen für die Verwendung von großen, bis zu 1500 kg schweren Drohnen gestellt. Letzte Woche wurde im Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD ein Gesetz verabschiedet, nach dem Drohnen normalen Flugzeugen gleichgestellt und so prinzipiell im deutschen Luftraum zugelassen werden können (Bundestag genehmigt den Einsatz von Drohnen).
Damit will die Bundesregierung nicht nur Drohneneinsätze im Rahmen der Polizeiarbeit oder zur Verkehrsüberwachung ermöglichen, es können auch privat Drohnen erworben und verwendet werden. Zwar wurde noch ein Zusatz eingebracht, dass der Datenschutz nicht verletzt werden dürfe, was dies genauer heißt, ist aber nicht klar, zumal wenn Drohnen von der Polizei eingesetzt werden.
In den USA ist es bereits unter bestimmten Bedingungen den Behörden möglich, Drohnen beispielsweise zur Strafverfolgung oder zur Überwachung der Grenzen einzusetzen. Das Heimatschutzministerium will sich aber schon mal darauf vorbereiten, eine maximale Nutzung zu ermöglichen, nicht nur einzelne Kriminelle oder Terroristen, sondern auch ganze Städte überwachen und alle Bewegungen im öffentlichen Raum verfolgen zu können.
Im Dezember hat das Ministerium eine Ausschreibung veröffentlicht, mit der nach Vorschlägen zur Entwicklung eines Prototyps eines so genannten Wide Area Surveillance System (WASS) gesucht wird. Gemeint sind damit optische und Infrarot-Kameras für Tag- und Nachtaufnahmen für Drohnen vom Typ Orion P-3 oder Predator, die mehr als einen Tag lang ein Gebiet von 5-10 Quadratkilometern mit einer Bodenauflösung (GSD) von 0,5-0,25 m überwachen können. Gewünscht werden aber auch Systeme, die in offenem Gelände wie an Grenzen über Hunderte von Kilometern Ziele beobachten und verfolgen können.
Die Bilder sollen in fast Echtzeit mit einer Verzögerung von maximal 3-12 Sekunden in der Bodenstation zu sehen sein. Verfolgt werden sollen gleichzeitig 4-10 Fahrzeuge. Zudem sollen 6-15 Orte in der Größe von 100 Quadratmetern überwacht und alle Bewegungen dort verfolgt werden können. Interessiert zeigt man sich an Programmen, mit denen Ziele automatisch verfolgt werden können. Schön wäre auch, wenn das Verhalten automatisch analysiert und eine Warnung gegeben werden könnte.
Das Interesse, ganze Städte überwachen und die Bewegungen in diesen verfolgen zu können, ist natürlich schon älter. So hatte die Darpa etwa 2003 das Projekt System Combat Zones That See (CTS) verfolgt (Die überwachte Stadt). Und man bemüht sich auch schon länger, Techniken zu entwickeln, um auch durch Mauern sehen zu können (Die Stadt und ihre Gebäude sollen zum Panopticon werden). Ein WAAS hat das Pentagon bereits eingekauft, um alle sehen zu können, wie es drohend heißt. Von Drohnen aus will mit dem System Gorgon Stare (Gorgonenblick) neun Kameras verbinden, um die Bewegungen der Menschen in einer ganzen Stadt auf einer Fläche von 4 Quadratkilometern beobachten und verfolgen zu können (“Wir können alles sehen”). China ist da schon weiter, wenn auch nicht bei der Überwachung der Städte aus Luft, sondern mit teils Hunderttausenden von Kameras pro Stadt (Aufrüstung der Überwachung in China).
Quelle/Gesamter Text: www.heise.de
von Vorbereitungskreis der internationalen Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika
Hunderte Aktivisten vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt erwartet
Während in Griechenland Hunderttausende verzweifelt gegen das von der Troika aus EZB, EU und IWF diktierte und maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebene Sparpaket protestieren und in Spanien Zehntausende gegen die so genannten Arbeitsmarktreformen demonstrieren, bereitet sich ein breites Bündnis aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaftsmitgliedern, Occupy-Gruppen, Attac, Erwerbsloseninitiativen und Linken Gruppen auf internationale Proteste in den kommenden Monaten gegen die Kürzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise vor.
Dazu werden auf einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main am kommenden Wochenende mehrere hundert Menschen aus Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet.
Die zentrale Aufgabe der Aktionskonferenz soll der Entwurf einer Choreografie der Proteste in den kommenden Monaten gegen die Kürzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise sein. Dazu sind internationale Aktionstage in der zweiten Maihälfte in Frankfurt am Main und längerfristige Kampagnenüberlegungen bis 2013 geplant. Angedacht sind unter anderem eine gemeinsame Großdemonstration sowie Blockaden im Bankenzentrum.
“Es gibt derzeit eine Entschlossenheit, den Protest im Mai international gebündelt nach Frankfurt am Main, an den Sitz der EZB, zu tragen. Unser Ziel ist es, mit gleichermaßen massenhaften wie entschiedenen Aktionen ein unübersehbares Zeichen der Solidarität mit den europaweiten Krisenprotesten zu setzen”, erklärte die Vorbereitungsgruppe der Aktionskonferenz.
Programmablauf und weitere Informationen:
www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionskonferenz/programm
www.european-resistance.org
Quelle/Gesamter Text: www.scharf-links.de
Im Zuge der Privatisierungswelle verkauft das finanziell angeschlagene Land im grossen Stil Staatsbetriebe. Besonders Investoren aus China greifen kräftig zu – und bescheren Portugal einen Geldsegen. Portugal kommt bei den von EU und IWF geforderten Privatisierungen voran. Dank des Interesses chinesischer Konzerne habe die Regierung in Lissabon bereits mehr als drei der geforderten fünf Milliarden Euro eingenommen, erklärte Finanzminister Vitor Gaspar am Mittwoch.
Ausländische Investoren schielen dabei vor allen auf den Energiesektor des Landes, das wegen seiner hohen Verschuldung am Tropf internationaler Geldgeber hängt. So übernehmen Chinas State Grid und Oman Oil nach Angaben der Regierung für rund 592 Millionen Euro 40 Prozent des Energieversorgers REN.
Spekulationen über weitere Hilfe
Im Dezember kaufte der chinesische Konzern Drei Schluchten 21 Prozent des Energieversorgers EDP für 2,7 Milliarden Euro. Portugiesische Konzerne machen besonders viele Geschäfte in den früheren Kolonien wie Brasilien und Angola. Das macht sie für die Volksrepublik interessant, die ihre Geschäfte dort ausbreiten will.
Griechenland kommt mit seinen Privatisierungen langsamer voran, muss aber ein deutlich ambitionierteres Ziel von 50 Milliarden Euro erreichen. Portugal ist auch wegen des verordneten Sparkurses in die schwerste Rezession seit den 1970er Jahren gerutscht.
Das Land hat Hilfen über 78 Milliarden Euro angenommen. Zuletzt waren Spekulationen über einen weiteren Hilfsbedarf aufgekommen.
Quelle/Gesamter Text: bazonline.ch
Anhand von Daten des NASA-Satelliten “Terra” haben neuseeländischer Wissenschaftler einen weltweiten Trend einer sich absinkenden Wolkenhöhe um bislang ein Prozent alleine während des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts ausgemacht. In Form eines sogenannten Negativ-Feedback-Mechanismus könnte die Entdeckung auch Auswirkungen auf die globale Erwärmung haben.
Wie die Forscher um Roger Davies von der University of Auckland aktuell im Fachmagazin “Geophysical Research Letters” berichten, senkte sich die global durchschnittliche Wolkenhöhe um 30 bis 40 Meter ab. Der Grosseil dieses Effekts werde durch zusehends weniger Wolken an der höchsten Wolkengrenze hervorgerufen.
Während bislang zwar erst die Daten von 10 Jahren vorliegen und somit die Datengrundlage noch zu gering sei um als definitiv bezeichnet werden zu können, zeichne sich doch ein Trend ab, der für die zukünftige Klimaentwicklung von Wichtigkeit sein könnte…
Quelle/Gesamter Text: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com
Russischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Pflanzen aus Pflanzenteilen zu züchten, die von Arktischen Erdhörnchen vor rund 30.000 Jahren vergraben wurden und sich so im sibirischen Permafrostboden erhalten haben. Der vorige Rekord wiedererweckter alter Pflanzen lag anhand von Palmen aus der israelischen Bergfestung Massada, bei lediglich 2.000 Jahren…
Quelle/Gesamter Text: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com
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Euer,
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