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“Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.”

William Faulkner – Schriftsteller – 1897 – 1962

Fusion


Klaus Lenz Big Band

InnoPlanta-Forum 2010 – Proteste werden stärker

* Gentechnik-Proteste in Sachsen-Anhalt werden stärker
* InnoPlanta-Forum 2010 bringt keine neuen Argumente

Auch dieses Jahr versammelte sich die Elite des Gentechnik-Lobbyismus im idyllischen Stiftsgut Üplingen, 50 km westlich von Magdeburg. InnoPlanta, der aktivste deutsche Lobbyverband für Agro-Gentechnik, hatte zum InnoPlanta-Forum geladen. Doch auch dieses Jahr blieben sie nicht unter sich. Gentechnik-KritikerInnen hielten drei Tage lang Mahnwache und empfingen Monsanto, KWS & Co am Montag mit buntem Protest.

Die einzige Durchgangsstraße durch das 70-Häuser-Dorf Üplingen war mit unzähligen gentechnik-kritischen Transparenten versehen. Dort war z.B. zu lesen: “Da die Ko-Existenz als Lüge entlarvt ist, auf wessen “Genehmigung” wagt ihr euch zu berufen?” oder “Patente stillen keinen Hunger”. Damit bezogen sich die KritikerInnen z.B. auf die Gebetsmühlen-artig wiederholte Behauptung der Befürworter, Agro-Gentechnik könne den Welthunger bekämpfen. Auch während des InnoPlanta-Forums war dazu nichts Neues zu vernehmen. Doch die Gentechnik-Kritiker hielten diesen Aussagen am Samstag
u.a. einen Vortrag des Pfarrers Andreas Riekeberg aus Wolfenbüttel
entgegen: Er führte aus, dass der Weltagrarbericht der UNO und ein
Positionspapier des Evangelischen Entwicklungsdienstes längst festgestellt hätten, dass Gentechnik die Ernährungssouveränität der Menschen weltweit einschränke. Eine bäuerliche, individuell strukturierte Landwirtschaft sichere dagegen die Ernährung der Menschen. Außerdem seien die Zahlen des weltweiten Gentechnikanbaus der ISAAA, auf die Gentechnik-Befürworter sich
stützten, künstlich hochstilisiert. Die von InnoPlanta behauptete
“weltweite Realität” der Gentechnik sei deshalb übertrieben.

Am Tag des InnoPlanta-Forums selbst versammelten sich um die 50
Gentechnik-KritikerInnen und konfrontierten die anreisenden VertreterInnen der Gentechnik-Branche mit ihren Vorwürfen. Doch diese zogen sich trotz behaupteter Dialogbereitschaft kommentarlos hinter die Mauern des Stiftsgutes zurück. Dadurch ließen sich die Demonstrierenden jedoch nicht beeinträchtigen. Diverse Musikgruppen begleiteten die bunte Menge mit klassischer Musik und mitreißenden Samba-Rhythmen.

Von InnoPlanta-Seite wurde versucht, die Anzahl der AktivistInnen
kleinzureden, aber es war unübersehbar, dass sich der Protest seit dem letzten Jahr vervielfacht hatte. Und auch bei Gesprächen mit der örtlichen Bevölkerung wurde Unmut über die groß-herrschaftliche Gentechnik-Anlage laut. “Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf unsere Aktion,” bestätigte Dirk Jessen. “Wir werden sicher auch nächstes Jahr wieder hier sein.” Die üblichen Geplänkel zwischen Ordnungshütern und Versammlungsteilnehmern über die Freiheiten von KritikerInnen und BetreiberInnen blieben auch diesmal nicht aus, hielten sich aber im Rahmen.

Ein Höhepunkt der Mahnwache war der Erfahrungsaustausch zwischen angereisten Gentechnik-KritikerInnen aus so unterschiedlichen landwirtschaftlichen Regionen wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Thüringen, Hessen und Niedersachsen am Sonntagabend. Sie waren sich einig, dass Gentechnik in der Landirtschaft kein örtlich begrenztes Problem sei, da die unkontrollierbare Verbreitung vor Landes- und Nationalgrenzen nicht Halt mache.

Besondere Kritik übten sie an der Gentechnik-Anlage des Üplinger
Schaugartens, weil hier ungeprüfte und sogar verbotene Gentechnik-Pflanzen als Freisetzungsversuche deklariert wüchsen und auskreuzen könnten. Sie würden hier zu reinen Anschauungszwecken gepflanzt, wie der Name des Schaugartens schon sagt, und nicht einmal wissenschaftlich genutzt. Das
Kontaminationsrisiko werde also von Behörden und Betreibern völlig unnötig in Kauf genommen und auch noch mit öffentlichen Geldern finanziert.

Deutschland bei Bildungsausgaben auf dem vorletzten Platz

(…) Die Bildungsausgaben sind in Deutschland im internationalen Vergleich niedrig. Die gesamten öffentlichen und privaten Ausgaben für Bildungseinrichtungen lagen laut OECD in Deutschland im Jahr 2007 bei 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)…

Quelle/Gesamter Text: de.news.yahoo.com

Stuttgart 21 Polizei beendet Baumbesetzung “S”PD plötzlich für Volksentscheid

Mit einer nächtlichen, überfallartigen Aktion hat die Polizei eine Baumbesetzung im vom Mega-Projekt “Stuttgart 21″ bedrohten Schloßgarten beendet. Das in einer alten Plantane errichtete Baumhaus wurde brachial zertrümmert. Zugleich bröckelt die Front der Projekt-BefürworterInnen. In der “S”PD fordern prominente Mitglieder nun plötzlichen einen Volksentscheid über “Stuttgart 21″.

Eine Hundertschaft Polizei stürmte gegen Mitternacht den Schloßgarten in Stuttgart. Unter lautstarken Protesten arbeiteten die PolizistInnen bis in die Morgenstunden daran, den besetzten Baum zu räumen und das Baumhaus zu zerstören. Das Baumhaus war – neben der Mahnwache am Nordflügel des historischen Hauptbahnhofs – als weitere Anlaufstelle und Informationspunkt der GegnerInnen von “Stuttgart 21″ am vergangenen Freitag errichtet worden. Die besetzte Platane und weitere rund 300 Bäume im Schloßgarten sollen dem – laut unabhängigen Schätzungen rund 11 Milliarden Euro teuren – Prestige-Projekt zum Opfer fallen.

Vergeblich hatten rund 30 Menschen, die in der vergangenen Nacht unter der alten Plantane saßen, versucht, sich schützend um den Stamm des Baum zu stellen. Die Polizei räumte sie beiseite und stellte Absperrgitter auf. Mit einem großen Kran fuhr sie an den Baum heran. SEK-BeamtInnen holten die vier KletterInnen aus dem Baum. Ihre Personalien wurden festgestellt und sie bekamen Platzverweise. Mit einer Kettensäge sägten SEK-BeamtInnen anschließend den Boden des Baumhauses durch. Sie rissen das Haus auseinander, Teile des Holzes flogen durch die Gegend. Die SEK-BeamtInnen gingen dabei unprofessionell vor und gefährdeten sich selbst sowie die KletterInnen. Unterdessen strömten mitten in der Nacht immer mehr Menschen aus Solidarität mit den BaumbesetzerInnen an den Ort des Geschehens. Sie unterstützten die KletterInnen lautstark und friedlich und applaudierten, als die vier im Korb des Polizei-Hubsteigers zu Boden gelassen wurden.

“Mit diesem unnötigen Einsatz soll der Protest gegen Stuttgart 21 augenscheinlich eingedämmt werden. Doch diese Maßnahme ist nichts weiter als die konsequente Weiterführung der Eskalationsstrategie von Mappus, Schuster und Grube”, so Kei Andrews von der Umweltschutz-Organisation ‘Robin Wood’. “Mit diesem Vorgehen werden sie nur noch mehr Menschen gegen sich aufbringen.”

Die Polizei begründete ihren Einsatz damit, die BaumbesetzerInnen hätten gegen die Grünflächen- verordnung verstoßen.

Ohne Polizei geht nichts mehr: Um zu verhindern, daß DemonstrantInnen den Bauplatz besetzen, bewacht die Polizei den Bauzaun Tag und Nacht. Es hat sich herumgesprochen, daß badische VeteranInnen von der Platzbesetzung 1975 gegen das geplante AKW Wyhl ihren schwäbischen FreundInnen Tipps geben, wie eine solche Platzbesetzung erfolgreich organisiert werden kann.

Derweil bröckelt der Rückhalt für das Mega-Projekt. Prominente “S”PD-Mitglieder melden sich öffentlich zu Wort und fordern nun plötzlich einen Volksentscheid über “Stuttgart 21″. Erhard Eppler, ehemalige Entwicklungshilfe-Minister unter Helmut Schmidt, der frühere baden-württembergische Vize-Ministerpräsident Dieter Spöri und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Ernst-Ulrich von Weizsäcker gingen mit einem Appell “Die Spaltung überwinden” an die Öffentlichkeit. Wenn die Gespräche von GegnerInnen und BefürworterInnen von “Stuttgart 21″ nicht zu einer Befriedung führten, sollten die BürgerInnen Baden-Württembergs selbst entscheiden, heißt es darin.

Auch der “schwarze” Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, der entgegen seinen Wahl-Versprechen den 2007 durch ein Bürgerbegehren auf den Weg gebrachten Volksentscheid abgeblockt hatte, erklärte nun, er sei überzeugt, daß die BürgerInnen in einer Volksbefragung mehrheitlich für das Projekt stimmen würden.

Bei einer Meinungsumfrage sprachen sich vor wenigen Tage 51 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg gegen “Stuttgart 21″ aus. Laut Forsa lehnt in Stuttgart sogar eine Zweidrittel-Mehrheit das Mega-Projekt ab.

Quelle/Gesamter Text: linkszeitung.de

Ökonomische Gegensätze in Europa werden schärfer

Von Stefan Steinberg
8. September 2010

Vergangene Woche hob die Europäische Zentralbank (EZB) die Wachstumserwartung für die sechzehn Länder der Eurozone um ein halbes Prozent auf durchschnittlich 1,6 Prozent für 2010 an. Frühere Schätzungen waren von einem Wachstum von lediglich einem Prozent ausgegangen.

Diese Wachstumsprognose stützt sich fast vollständig auf die momentane Stärke Deutschlands, der größten europäischen Wirtschaft, und verschleiert die Tatsache, dass das Wachstum der meisten EU-Länder minimal und bei vielen sogar negativ ist. Lettland, Rumänien, Bulgarien, Zypern und Spanien stecken immer noch in der Rezession, und neueste Statistiken für Griechenland lassen erwarten, dass das Land noch tiefer in die Rezession stürzt.

Neue Zahlen über die britische Wirtschaft zeigen verminderte Aktivitäten im öffentlichen Bereich, was zu zusätzlichen Arbeitsplatzverlusten führt. Das hat Spekulationen über eine mögliche „double dip Rezession“ in nächster Zukunft neue Nahrung gegeben, wenn die angekündigten drastischen Ausgabenkürzungen der neuen britischen Koalitionsregierung wirksam werden.

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Wachstumserwartung für die Eurozone erklärte die EZB am Donnerstag ihre Absicht, den Leitzins auf dem extrem niedrigen Niveau von einem Prozent zu belassen, und die Dringlichkeitsmaßnahmen zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Liquidität bis Ende des Jahres zu verlängern. Ursprünglich hatte die EZB versprochen, die Banken bis Mitte Oktober mit praktisch unbegrenzten Kreditlinien zu versorgen. Die Entscheidung zum Zinsniveau bedeutet, dass sie dann seit sechzehn Monaten auf diesem niedrigen Niveau verharren.

Die EZB-Erklärung zum Zustand der europäischen Wirtschaft anerkennt, dass die aktuell verbesserte Lage „mindestens zum Teil auf zeitweisen Faktoren“ beruht. Mit diesen „zeitweisen Faktoren“ sind zum Beispiel die riesigen Konjunkturprogramme gemeint, die im letzten Jahr in weiten Teilen Europas aufgelegt wurden, um die Konjunktur zu stützen. Diese Programme laufen jetzt aus, und viele europäische Länder haben stattdessen scharfe Sparprogramme beschlossen. Massive Ausgabenkürzungen und Lohnsenkungen werden zwangsläufig die europäischen Volkswirtschaften treffen und in den nächsten Monaten und Jahren deutliche deflationäre Wirkung entfalten.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sagte zu den jüngsten europäischen Zahlen in Frankfurt, die Situation in Europa sei immer noch „von Unsicherheit geprägt“, und er fuhr fort: „Wir müssen vorsichtig und klug bleiben – wir können noch nicht den Sieg verkünden.“

Die Verlängerung der praktisch zinsfreien Kredite für die Banken zeigt, dass es den Banken nach wie vor an Liquidität mangelt und die Investoren immer noch kein Vertrauen in die europäische Wirtschaft haben. Chefökonom Carsten Brzeski von der ING kommentierte: „Das Liquiditätsprogramm der EZB zeigt, dass die EZB dem Aufschwung und der Stabilität des Finanzsystems immer noch nicht traut.“

Daran haben auch die außerordentlichen Maßnahmen nichts geändert, die die europäischen Regierungen dieses Jahr ergriffen haben. Im Mai beschloss die Europäische Union (EU) gemeinsam mit dem IWF ein 750 Milliarden Euro Rettungspaket, um Griechenland vor dem Bankrott zu retten und den Zusammenbruchs des Euro zu verhindern. Zwei Monate später wurden die europäischen Banken einem „Stresstest“ unterzogen, der ihre Bedrohung durch riskante Vermögenswerte in ihren Büchern offenlegen sollte.

Trotz dieser Maßnahmen nähert sich der Preis von Staatsanleihen in mehreren der europäischen Länder, die am meisten gefährdet sind, wie Irland, Portugal, Griechenland und Spanien, wieder den Rekordmarken, wie sie vor den Notaktionen von EU und IWF im Mai vorherrschten.

Vor gerade erst einer Woche senkte die Ratingagentur Standard&Poors das Rating Irlands auf AA-, das niedrigste seit fünfzehn Jahren. Das neue Kredit-Rating für Irland bedeutet, dass das Land jetzt noch höhere Zinsen zahlen muss, um seine Anleihen zu platzieren.

Das irische Rating wurde herabgestuft, obwohl Irland eines der striktesten und aggressivsten Sparprogramme in ganz Europa realisiert. EZB-Präsident Trichet, der mehrfach die Notwendigkeit solcher arbeiterfeindlichen Maßnahmen betont hat, hat Irland sogar persönlich als nachahmenswertes Beispiel für die anderen Problem beladenen europäischen Wirtschaften hochgehalten.

Der Dubliner Finanzanalyst Alan McQuaid kommentierte die Herabstufung des Kredit-Ratings so: „Das Timing ist ganz schlimm. Wenn die Banken sich nicht refinanzieren können, werden sie noch abhängiger von der EZB. Das schadet dem Ansehen Irlands, was den Spread [Zinsdifferenz für Staatsanleihen Deutschlands und z.B. Griechenlands] bei den Staatsanleihen noch vergrößert. Das entwickelt sich zu einem Teufelskreis.“

In einem Artikel in der New York Times warnten die Autoren Simon Johnson und Peter Boone jüngst unter der Überschrift „Irland drohen immer noch Gefahren“ vor den Folgen der Sparprogramme, die in ganz Europa aufgelegt werden, vor allem für die Länder, die eine immer größere Schuldenlast abtragen müssen. Sie stellen fest, dass die Finanzmärkte sich von den scharfen Kürzungen der Löhne im Staatsdienst und der Erhöhung der Arbeitslosigkeit in Irland auf Rekordniveau wenig beeindruckt zeigen.

Sie schreiben: „Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser Therapie beginnen die Finanzmärkte Irland als Europas nächstes Griechenland zu betrachten.“ Die Autoren kalkulieren, die Wahrscheinlichkeit, dass Irland seine Staatsschulden nicht mehr bedienen kann, sei „stark gestiegen“, und nach den aktuellen Plänen der Regierung werde jede „vierköpfige irische Familie bis 2015 mit Staatsschulden in Höhe von 200.000 Euro belastet sein“.

Sie schließen: „Einfach gesagt scheint Irland nach plausiblen Szenarien insolvent zu sein, wenn die gegenwärtige Politik weiter verfolgt wird. Die Vorstellung, dass Irland, Griechenland oder Portugal Ausgaben kürzen und unter Bedingungen einer überbewerteten Währung und immer noch hohen Haushaltsdefiziten durch Wachstum allein alle Schulden bedienen und weitere Schulden aufhäufen können, erweist sich als falsch – und das ist keine Überraschung.“

Weil auf den internationalen Märkten die Befürchtung wächst, dass ein europäischer Staat bankrott gehen könnte, schaltete sich der IWF vergangene Woche in die Debatte ein und warnte vor Panikreaktionen der Märkte angesichts der zunehmenden Schuldenkrise.

Die einzige Ausnahme von der Regel in Europa und das einzige Land mit einem deutlichen Außenhandelsplus im zweiten Quartal 2010 war Deutschland. Wirtschaftsanalysten und die französische Finanzministerin stellten fest, dass die deutschen Zahlen nur deswegen so beeindruckend aussehen, weil das Land 2009 einen Rekordproduktionseinbruch erlebt hatte. Deutschlands mächtige Exportindustrie konnte vorübergehend auch von der Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar profitieren.

Die neuesten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten, die auf eine andauernde und sich möglicherweise sogar wieder vertiefende Rezession hinweisen, lassen den Euro gegenüber dem Dollar aber wieder steigen. Dadurch wird die Nachfrage wichtiger Handelspartner Deutschlands wieder nachlassen. Die stärkste Wachstumsregion für die deutschen Exportindustrien, Asien, und besonders China, haben Zahlen vorgelegt, die ein merkliches Abkühlen ihrer Volkswirtschaften anzeigen. Wie schon mehrfach in seiner jüngeren Geschichte erweist sich Deutschlands Stärke – seine hohe Exportkraft – zunehmend als seine Achillesferse.

Die europäischen Länder werden auf die Wirtschaftskrise unvermeidlich mit einem verschärften Konkurrenzkampf gegeneinander reagieren. Die Krise macht nicht nur die Interessengegensätze zwischen Europa und seinen internationalen Rivalen deutlicher, sondern heizt auch die Gegensätze innerhalb Europas an. Diese Wende zum Nationalismus und zum Eigeninteresse wird explosive politische Konsequenzen haben.

Quelle/Gesamter Text: www.wsws.org

In eigener Sache… (und Anfang der Dauerartikel)

Damit wir endlich Projekte realisieren können die noch in unserer Warteschleife auf Halde liegen und für dringend benötigte Anschaffungen brauchen wir etwa 2.000.- € . (Stand September 2010)

Folgend unsere – seit etwa einem Jahr – immer noch aktuelle “Wunschliste” von Dingen die unsere Redaktionsarbeit erleichtern und erweitern sollen (unabhängig von oben genannten Finanzbedarf) :

1. Mac-Mini (siehe http://www.apple.com/de/macmini/ ).
2. MacBook ( siehe http://www.apple.com/de/macbook/ ).
3. LCD/LED-Monitor (Format 16 zu 9, 22 bis 27 Zoll, 1920 x 1080).
4. Festplatte extern mit Gehäuse 1 TB oder mehr, USB 2.0 und/oder Firewire.
5. USB-Stick ab 4 GB.
6. Verbrauchsmaterial wie Kopierpapier, Cds, DVDs.

7. (Ein “privater Wunsch”) Alle Veröffentlichungen von “Klaus Lenz” egal ob Solo als “Klaus Lenz” oder als “Klaus Lenz Big Band” oder “Klaus Lenz Sextett” usw. – egal auf welchem Medium – LP/Single (Schallplatte), CD, DVD, MP3… (Wir haben uns neu verliebt… ;) )

Da wir Werbefrei und “wirklich” unabhängig Arbeiten, haben wir keine weiteren Einnahme-Quellen und sind auf eure Spenden angewiesen.

Wenn sich eine Leserin oder ein Leser dazu imstande sieht uns einen größeren Betrag zu leihen – könnten wir wesentlich entspannter agieren. Rückzahlungsoptionen unsererseits momentan 50.- € monatlich. Näheres per Mail unter !

Zum Spenden/Leihen/Sponsern – bitte hier klicken.

Danke für eure Unterstützung,

bis zur Gerechtigkeit,

euer United-Mutations-Team

Gold nach oben! – Unsere verdrehte Fahne und wozu sie uns eigentlich verpflichtet …

von Knut Karnann

Fußball-WM 2010, das ganze Land ein schwarz, rot, gelbes Fahnenmeer.

Was kaum einer weiß: Es sind die Farben der Jahrhunderte lang, leider mehr früher als heute kämpfenden deutschen Freiheitsbewegung:

Farben der deutschen Freiheitsbewegung mit Erklärung der ursprünglichen Symbolik – Quelle: Mittelschicht Weblog

Wie in der japanischen Flagge sind es, jedoch nur vordergründig, die Farben des Sonnenaufgangs, die Farben des anbrechenden Tages (noch dunkles Land, roter Horizont und bereits heller Himmel), der Einkehr des Lichtes und der Helligkeit, der Freude und der Hoffnung auf das Neue, Bessere.


Fränkisches Dorf bei Sonnenaufgang – Quelle: Knut Karnann, 2003 (frei für nicht-kommerzielle Verwendung)

Die tiefere Symbolik dieser Farben für die deutsche Freiheitsbewegung ist das Gelöbnis, sich jeder Form der Unterdrückung durch die Mächtigen (schwarz) mit größter Opferbereitschaft (rot wie das notfalls dafür zu vergießende Blut) entgegen zu stellen, um Freiheit, Wohlstand und Recht für Alle (gold) zu erringen und zu gewährleisten. In der richtigen Anordnung dieser Symbolik ist Gelb oben und Schwarz unten, so beweisen es auch historische Abbildungen:

Hambacher Fest (1832), historische Abbildung; Quelle: Wikipedia.de (frei für nicht-kommerzielle Verwendung)

Doch wir jubeln lieber mit den somit falsch herum gehaltenen Fahnen über unsere, wenn man es einmal ehrlich über den Abend eines WM-Spieles hinaus betrachtet, für unser Leben doch ziemlich einflusslosen Fußballnationalspieler, als uns mit den richtig herum gehaltenen Farben (Gold nach oben) zu empören, dass die deutsche Regierung zeitgleich an einem Treffen teilnimmt, bei dem derart skandalös wie in dem nachfolgenden Video gezeigt mit friedlichen Staatsbürgern umgegangen wird. Und für solche Maßnahmen werden auch noch mitten in der Wirtschaftskrise hunderte Millionen an Steuergeldern aufgewandt.

Haben wir mit einer gigantischen Wiedervereinigungsanstrengung, die uns heute, zwanzig Jahre später immer noch Milliarden an Steuerngeldern kostet, das hässliche Phänomen der Berliner Mauer und des DDR-Grenzzauns überwunden, damit unsere eigenen, westlichen Regierungen rund zwanzig Jahre später lebendige Mauern aus natürlich (analog unserer Fahnenfarbensymbolik) schwarz gekleideten, hochgerüsteten Amtsträgern (um nicht zu sagen „Schlägern“) erfinden, die friedliche Menschen quasi „fressen“, sie aus der Gemeinschaft heraus separieren und brutal zu Boden zwingen wie schwächliche Zebras aus der Herde, wie man auf dem Video sieht.
(Anmerkung der UM-Redaktion: Video wurde auf Youtube vom Nutzer entfernt.)
“Bürgerfressende” Polizeiketten beim G20-Gipfel in Toronto, Juni 2010 – Quelle: Youtube

Auf diese Weise in Toronto inhaftierte US-amerikanische Blogger-Kollegen berichten im Internet von über zwanzigstündigen Arresten in einem Guantanamo-ähnlich, extra für den G20 Gipfel provisorisch als Gefängnis hergerichteten Lagerhaus ohne Privatsphäre, mit entwürdigender Behandlung der Festgenommenen und stundenlangem Tragen Müssen von Handfesseln selbst bei nötigen Gängen auf die Toilette (all das, nur weil man der Sperrzone, einer sich noch dazu ständig unberechenbar bewegenden Polizeimauer, wie man auf dem Video sieht angeblich näher als 5 Meter gekommen ist, wenn auch auf völlig friedliche Weise, wofür in Kanada, um dieses zu ahnden eigens ein Strafgesetz verabschiedet worden ist).

„Immerhin an solchen Mauern wurde im Gegensatz zum DDR-Grenzzaun noch niemand erschossen.“ werden Sie jetzt vielleicht denken. Aber da liegen Sie falsch, auch an diesen Polizeimauern der großen internationalen Regierungsgipfel im Westen gab es für freiheitsbewegte Bürger schon gänzliches Ableben und zwar durch Kopfschuss aus der Polizeipistole: Lesen Sie bitte hier.

Manchmal funktioniert bei uns noch ein kleines bisschen die Gewaltenteilung und eine unabhängige Justiz hat die Fälle des Gipfeltreffens der großen Wirtschaftsstaaten im Juni 2001 in Genua, Italien geahndet. Dieses beweist, dass im Westen, selbst in Berlusconis Italien, heute noch nicht alles verloren ist. Das sollte uns anspornen, dem Auftrag unserer Fahne Folge zu leisten, bevor dann bald wirklich alles zu spät sein wird.

Angesichts der Videobilder oben wird es unverkennbar: Die autoritäre Unterdrückung der Mächtigen ist im Begriff zurückzukehren! Hoffentlich fordert mindestens die Fraktion der Linken in einer parlamentarischen Fragestunde die Bundeskanzlerin auf, doch einmal dazu Stellung zu nehmen, wie sie sich denn damit fühle, auf diese Weise mit nahezu brachialer anmutenden Methoden als die gemeinhin von Putins Moskauer Schlägerpolizisten bekannten vor den freien Bürgern des Westens „geschützt“ zu werden.

Wir wedeln bierdumm und gedankenlos mit den Fahnen des Freiheitskampfes, „Brot essend und Bier trinkend für die Spiele“, ohne dabei überhaupt noch die höhere Bedeutung unserer drei Farben zu kennen.

Uns ist nicht gewahr, dass die besseren Kreise aus dem Inland und die der Siegermächte, die die Weimarer Republik und die Bundesrepublik mit kreiert haben, uns mit unserer Nationalfahne scheinbar bereits ein „Ei“ gelegt haben, indem sie die Reihenfolge der Farben umdrehten und die Unterdrückung wieder oben aufsetzten und den Sonnenaufgang (noch dunkles Land, roter Horizont und bereits heller Himmel) in den Sonnenuntergang (bedrohlich dunkelnder Himmel, roter Horizont, noch im Licht der letzten horizontalen Strahlen des verblassenden Wohlstandes golden scheinend, erhelltes Land) verkehrten.

Symbolik der verdrehten deutschen Freiheitsfahne – Quelle: Mittelschicht Weblog

Vielleicht sollte es wie der Knoten im Taschentuch sein: In historischer Stunde, schienen Freiheit und Demokratie für Deutschland der einzige Ausweg, aber die Mächtigen wollten sich mit dieser Verdrehung der Flagge der großen, deutschen Freiheitsbewegung des 18. und 19. Jahrhunderts daran erinnern, dass sie die Übermacht eines Tages wieder erringen wollen. Und seit mindestens 15 Jahren scheint das auch in Deutschland wieder allzu offensichtlich umgesetzt zu werden. Vielleicht steht die autoritäre Unterdrückung sogar bereits wieder kurz vor ihrem Triumph. Die Gewaltsymptome auf der Straße sind da nur ein kleines Symptom, die wahre Gewalt findet woanders statt, da wo Medienmeinung und Abgeordnetenstimme gekauft werden, Minister, Beamte und Richter bestochen, die Tarifautonomie ausgehebelt usw.

Wie wäre es, wenn nach der Fussball-WM wir die Fahnen nicht mehr einpacken würden, sondern umdrehen! Umdrehen in die alte Reihenfolge! Gold nach oben, um uns geschlossen, gegenseitig für einen neuen Kampf um Freiheit, Wohlstand und Recht für Alle zu aktivieren, statt Anarcholiberalismus für Wenige und die Hölle auf Erden als Zukunftsperspektive für den ganzen Rest.

Die „Hölle auf Erden“ jetzt übertreibt er wieder, der Karnann, werden Sie sagen. Nein! Ich finde, eine Welt in der akademische Arbeitnehmer sich in letzter Verzweiflung aus den Hochhausfenstern ihrer Bürohäuser stürzen und sich im künstlich angelegten Firmenteich ertränken oder sich als Familienväter kleiner Kinder zu Hause das Leben nehmen (Frankreich, lesen Sie hier) zum Beispiel nach Mobbing und Kündigung (Wolfsburg, Deutschland, lesen Sie dort) ist definitiv der Beginn. Die neoliberalen Politikdogmen, denen Medien und Parteien bei uns unterliegen, implementieren, realisieren in der Tat gerade eine solche „ultraliberale Hölle auf Erden“. Ihr wollt das einfach geschehen lassen und Euch mit Spielen ablenken? Stellt Euch vor, wenn das so weitergeht und so wie gerade eben in Griechenland von der EU erzwungen und bei uns von der FDP und anarcholiberalen Hardlinern von CDU, SPD und Arbeitgebervertretern seit Langem gewünscht, auch noch der Kündigungsschutz völlig weg fällt. Plötzlich müssten Sie Ihrer Bank für Ihr Eigenheimdarlehen drei Prozent höhere Zinsen zahlen. Noch nicht einmal aufgrund Ihrer tatsächlichen Entlassung, sondern nur weil der Wegfall der Kündigungsschutzgesetze in den Augen der Banken natürlich sofort die Bonität aller abhängig beschäftigten Arbeitnehmer in diesem Lande in den Abgrund reißen würde …

Fragen Sie sich einfach nur: Wollen Sie eine solche Zukunft wirklich? Wollen Sie wirklich, dass mit der weiteren Beschleunigung der Umsetzung der ultraliberalen Agenda unser Leben (und das Leben unserer Kinder) in eine, schon alleine aus psychologischen Gesichtspunkten, „Hölle auf Erden“ verwandelt wird?

Schauen Sie sich doch die Bilder der neuen Zeltvorstädte der ehemaligen US-Mittelschicht an.

Neue Mittelschichtvorstädte in den USA am Beispiel von Sacramento, Kalifornien, dem einstmals reichtsen Bundesstaat der USA – Quelle: Youtube

Ja das ist Amerika, aber wir haben gelernt, dass alles, was dort beginnt, in ein paar Jahren auch hier ankommt. Und wenn die Bundesregierung gerade, lesen Sie hier, das Wohngeld um 40% kürzen will, wo sollte das dann auch anders hinführen, als eben genau dahin: Zu Eltern, die sich nicht trauen ihren Internatskindern zu erzählen, dass sich das Häuschen der Familie mittlerweile in ein Obdachlosenzelt mit Donnerbalken im Straßengraben als einziger sanitärer Einrichtung verwandelt hat.

Wollen Sie das wirklich? Noch nicht einmal mute ich Ihnen hier die Frage zu, ob Sie dagegen aufbegehren mögen notfalls unter persönlichen Opfern, wie es unsere Nationalfahne, die Sie zu dieser WM freudig schwingen, eigentlich gebietet.

Werden Sie sich zunächst einmal einfach darüber klar: Wollen Sie, dass die ultraliberale „Hölle auf Erden“ für Ihr restliches Leben und für das Leben Ihrer Kinder und Kindeskinder vollendet wird? Wollen Sie es wirklich? Wollen Sie den totalen Ultraliberalismus? Wollt Ihr ihn wirklich?

Nein? Dann gehen Sie mindestens hinaus zu ihrem Auto und ziehen Sie die Fahne richtig herum auf, mit dem Gold nach oben, für immer!

Quelle/Gesamter Text: www.mittelschicht.com

Was in aller Welt verprühen die?

von Michael J. Murphy

Teil 1

Betroffene Bürger fordern Antworten über globale Aerosol-Geo-Technologie Programme in der Stratosphäre.

Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen erzählte, dass Flugzeuge über allen bedeutenden Gebieten der Erde toxische Aerosole versprühten? Genau das behauptete eine Gruppe von Demonstranten am Rand des jährlichen Treffens der American Association for the Advancement of Science (AAAS)“ (amerikanische Vereinigung für die Förderung der Wissenschaft), das vom 18 – 22. Februar in San Diego stattfand. Innerhalb des Kongresszentrums hörte man jedoch eine andere Geschichte. Die Wissenschaftler kamen zusammen um, unter dem Vorwand einer vom Menschen verursachten Klimaerwärmung, zur Lösung dieses Problems, die Stimmigkeit einer Blockierung der Sonneneinstrahlung durch das Versprühen von aluminiumhaltigen Aerosolen und anderer Partikel zu diskutieren. Nach der Möglichkeit bereits bestehender Aerosol-Programme befragt, stellten sie fest, dass bis heute keine solchen Aerosol-Sprüh-Programme durchgeführt werden. Merkwürdig, oder? Warum sollten sich Demonstranten außerhalb dieses Treffens finden, die behaupten, dass weltweite Aerosol-Programme durchgeführt werden, wenn Wissenschaftler hier nur die Möglichkeit ihrer Durchführung besprachen? Könnte es sein, dass eine dieser Gruppen in die Irre geführt wird?

Mauro Oliveira, der Webmaster von Geoengineeringwatch.org, war einer der Demonstranten. Er behauptet, dass das Programm für die Stratosphärische Aerosol-Geo-Technik, Stratospheric Aerosol Geo-engineering (SAG), dass als CHEMTRAILS bekannt ist, rund um den Planeten längst zum Einsatz kommt. Oliveira stellte fest, dass Zeugen rund um die Erde von starken Aerosol-Sprühaktionen berichten, die fast täglich etwa über jeder Stadt durchgeführt werden. Er fuhr damit fort den Unterschied zwischen einem Kondensstreifen und einem Chemtrail zu erklären und stellte fest, dass, wenn ein Düsenflugzeug in einer bestimmten Höhe fliegt, sich manchmal eine sichtbare Spur von Streifen des Kondenswasser-Dampfs hinter dem Flugzeug formt. Das wird Kondensstreifen genannt. Kondensstreifen sind normal und zerstreuen sich gewöhnlich in ein paar Sekunden. Sie ähneln dem Verhalten von bei Kälte ausgeatmeter Luft. Laut Oliveira verhalten sich die von Srühflugzeugen ausgebrachten Chemtrails deutlich anders. Was man hier sieht ist eine dicke weiße Linie (Chemtrail), die mehrere Stunden am Himmel verweilt. Chemtrails werden in der oberen Atmosphäre zerstäubt und dehnen sich dann zu wolkenähnlichen Gebilden aus. Die Partikel dieser Aerosole fallen dann herab, wo sie in unsere Böden und unser Wasser eindringen und auch eingeatmet werden können.

Eine andere Gruppe von Demonstranten war mehr als 10 Stunden vom kleinen Shasta im nördlichen Kalifornien angereist. Sie sorgten sich um Chemtrails, weil viele Menschen dieser Gemeinde dramatische Veränderungen nicht nur am Himmel, sondern auch am Boden festgestellt hatten. Bäume starben, das Gras wuchs nicht, und viele Farmer hatten Schwierigkeiten beim Anbau aller möglichen Getreidesorten. Hierauf wurde eine Prüfung der Böden durch Biologen veranlasst. Die Ergebnisse waren schockierend. Die Werte von Aluminium, Barium und anderen Elementen überschritten die Normwerte bis um das Tausendfache. Solch hohen Mengen führen zu ungesunden PH-Wertem im Boden, die den Tod von Ökosystemen verursachen können. Diese schockierenden Ergebnisse führten zu zusätzlicher Prüfung des Sees Shasta mit Proben des zufließenden Armes des Pit River, dessen Aluminiumgehalt den für Kalifornien erlaubten Grenzwert für Trinkwasser um mehr als das 4.610-fache überstieg. Weiterhin bestätigen nachgeprüfte wissenschaftliche Studien, dass bioverfügbares Aluminium, das jetzt weltweit in riesigen Mengen im Regenwasser gefunden wird, für die Flora und so das Ökosystem äußerst schädlich ist. Ironischerweise sind dies dieselben Substanzen, die die Wissenschaftler der Tagung in den verschiedenen potenziellen “zukünftigen” Aerosol-Sprüh-Kampagnen beabsichtigen einzusetzen.

Eine große Anzahl weiterer Demonstranten beschäftigte sich mit Chemtrails, weil sie an Tagen an denen angeblich Chemtrails versprüht wurden einen Anstieg von Krankheitssymptomen wie, unter anderem, brennende Augen, Migräne, Angst, unregelmäßigen Herzschlag und hohen Blutdruck festgestellt hatten. Deborah Whitman, Gründerin und Vorsitzende der gemeinnützigen Umweltorganisation „Environmental Voices“ und Produzentin der Dokumentation “Sky Lines” sind diese Symptome nicht fremd. Sie wurde an von ihr so genannten „schweren Sprühtagen“ 51 Mal ins Krankenhaus eingeliefert. Whitman hat ihr Leben der Hilfe von Menschen gewidmet, die angeben unter ähnlichen, durch Chemtrails ausgelöste, Symptomen zu leiden. Sie erhält Anrufe von überall aus den Vereinigten Staaten, als Reaktion auf ihre Website und die Dokumentation. Die von ihr empfohlenen Gesundheitstips finden Sie auf www.environmentalvoices.org. Andere Hinweise, die auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Chemtrails und Gesundheitsproblemen hindeuten, finden sich in der innenhalb von fünf Jahren von Platz acht auf Platz drei gestiegenen Sterblichkeitsrate wegen Atemwegserkrankungen und in der Tatsache, dass Neuerkrankungen von Alzheimer und andere mit Aluminium in Verbindung gebrachte Krankheiten, seit Beginn der angeblichen Sprühaktionen, weltweit astronomisch angestiegen sind.

Das AAAS-Treffen wurde von einigen der weltweit führenden Geo-Engineering-Wissenschaftlern veranstaltet. Auf Grundlage jahrelanger Ausbildung und noch mehr Erfahrung auf ihrem geachteten Gebiet betrachteten die Wissenschaftler die Fragestellungen des Geo-Engineering aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Themen der Workshops reichten von den Auswirkungen des Geoengineering bis zu dessen möglichen Problemen und berührten auch ethische Gesichtspunkte. Nach Meinung des unabhängigen Journalisten Stewart Howe aus Los Angeles schienen alle Wissenschaftler nach Lösungen des von Ihnen angenommenen Problems der Erderwärmung zu suchen. Laut Howe wägten die Wissenschaftler sorgfältig das Für und Wider von Chemtrails ab, als sie mögliche Kampagnen zur Bekämpfung einer vom Menschen verursachten weltweiten Erderwärmung präsentierten. Viele vertraten wirklich alternative Methoden, angesichts der möglichen Probleme bei der Ausbringung von Chemtrails, die Dürren, eine Abnahme des Sonnenlichts, Reduktion der Ozonschicht, verringerte Wettermuster, die militärische Nutzung der Technologie und andere verschiedene Umwelteinflüsse beinhalten. Howe sagte: „Nach jahrelanger Beobachtung der Aerosol-Sprühflüge war ich vom Diskurs unter den Wissenschaftlern überrascht.“ Howe fügte hinzu, dass die meisten das Projekt begleitenden Wissenschaftler keinerlei Wissen über ein bereits stattfindendes Aerosol-Programm besaßen. Hierzu befragt antwortete der leitenden Geo-Engineering Wisssenschaftler Ken Caldiera, dass er über ein laufenden Sprüh-Programm kein Wissen besitze und erklärte die lange am Himmel verweilenden Streifen von Flugzeugen mit ganz normalen Kondensstreifen.

David Keith, ein anderer führender Wissenschaftler und Experte für Geo-Technologie, besprach die fundierten Studien, welche die möglichen künftigen Risiken wie auch die Vorteile der Geo-Technologie berechenbar machten. Einige der potenziellen Vorteile schließen eine Abkühlung des Planeten, die Verminderung schmelzenden Seeeises und steigender Meeresspiegel ein. Keith erläuterte, welche Aerosol-Partikel zum Erreichen der festgesetzten Ziele des SAG Programms am wirksamsten sein würden. Er fuhr fort zu sagen, dass man anfangs Schwefel bevorzugt habe, Aluminium jedoch weitaus effektiver sei und in einer Größenordnung von 10-20 Megatonnen in die Stratosphäre eingebracht werden kann. Als er auf die Forschungen angesprochen wurde die sich mit der Vorhersage der gesundheitlichen Risiken bei der Ausbringung von Aerosolen befassen, antwortete er, dass viele abgeschlossene Studien nur auf wenige Gefahren hinweisen. Als er jedoch speziell auf die Verwendung von Aluminium als Aerosol angesprochen wurde, sagte er: „Wir haben uns mit Aluminium nie ernsthaft befasst. So könnte etwas Schreckliches geschehen, das wir erst morgen finden, weil wir nicht darauf geachtet haben.“ Nach dem Treffen zeigte Keith den Demonstranten seine Beachtung, indem er außerhalb des Tagungsortes, vor dem sie standen, eine Diskussion über das SAG-Programm mit ihnen führte. Konfrontiert mit ihren Sorgen über das SAG-Programm, sagte er, dass er ähnliche Ansichten teile und vor einer sorgfältigen umfangreichen Prüfung aller möglichen Gefahren die Anwendung von Aerosolen ablehne. Er fügte hinzu, dass er keinerlei Kenntnis über bereits laufende Aerosol-Operationen habe, aber allen wissenschaftlichen Hinweisen darauf nachgehen werde.

Auf Grund der kontinuierlich fortschreitenden weltweiten Veränderung des Himmels, gibt es dringende Hinweise, die auf einen gegenwärtigen Einsatz von massiven Aerosol-Operationen deuten. Könnte es sein, dass wissenschaftliche Daten und Studien verwendet werden, um, ohne das Wissen der an der Forschung beteiligten Spitzenwissenschaftler, umfangreiche Vorläufer des SAG-Programmes durchzuführen? Welche ethischen Überlegungen können wir in diesem Fall von den Wissenschaftlern der Geo-Technologie in Zukunft erwarten? Es fällt schwer zu glauben, dass die weltweit beobachteten merkwürdigen weißen Streifen am Himmel und die im Boden, im Wasser und in der Luft gefundenen Giftstoffe in keinem Zusammenhang stehen und unbekannter Herkunft sind. Wir, die Menschen benötigen eine Partnerschaft mit der Gemeinschaft der Wissenschaftler, die nicht nur die Risiken bezüglich der Umwelt und der Gesundheit im Zusammenhang mit Aerosol-Programmen kritisch hinterfragt, sondern auch die weltweiten Behauptungen auf einen schon begonnenen Einsatzes. Es ist dringend notwendig uns fortzubilden und uns bei der Aufdeckung der Wahrheit über dieses angebliche Verbrechen an der Natur und der Menschheit einzubringen. Die Zukunft unseres Planeten hängt davon ab. Da die weltweiten Besorgnisse über diesen Sachverhalt kontinuierlich zunehmen, finden sich zusätzliche Informationen, auch zu Arbeitsgruppen, auf zahlreichen Websites über Chemtrails und Geo-Technologie.

Teil 2

Sind Aluminium, Barium und andere Substanzen von Aerosol-Geo-Engineering Programmen in der Lage die Ökosysteme weltweit zu zerstören?

Eine nähere Betrachtung.

Was würden Sie tun, wenn man Ihnen sagte, dass giftige Substanzen in den Himmel gesprüht werden, zu Boden fallen und Öko-Systeme rund um den Globus dezimieren? Diese feste Behauptung von besorgten Bürgern am Rand des Treffens der „American Association for the Advancement of Science“ (AAAS), trieben mich zu weiteren Forschungen an.

Das AAAS-Treffen wurde von mehreren führenden Wissenschaftlern der Geo-Techologie veranstaltet, die sich trafen um über die „Wahrscheinlichkeit“ der Einführung verschiedener weltweiter Geo-Technologie-Programme zu diskutieren. Eine der bstimmten Optionen war das stratospheric aerosol geo-engineering (SAG), das sogenannte Chemtrail Programm, in dem die Wissenschaftler die „Richtigkeit“ des Versprühens von Aluminuim- und Barium-Aerosolen, sowie anderer Partikel dikutierten, um, in der Absicht die Erdtemperatur zu senken, die Sonneneinstrahlung zu blockieren.
Im Besonderen zu den möglichen Risiken bei der Verwendung von Aluminium bei der Aerosol Ausbringung befragt, antworteten die Wissenschaftler, dass sie sich wenig mit den Risiken von Aluminium beschäftigt haben und fügten hinzu, dass morgen etwas Schreckliches gefunden werden könne, das sie nicht beachtet haben. Ausdrücklich nach bereits durchgeführten Aerosol Programmen befragt, sagten die Wissenschaftler aus, dass bis heute keinerlei solcher Programme zum Einsatz kämen.

Die besorgten Bürger, die ich außerhalb des Treffens traf, sind fest vom Gegenteil überzeugt. Sie kamen um dagegen zu protestieren, nachdem sie sich von, wie sie glauben, regelmäßigen Aerosol-Sprühungen in den oberen Luftschichten überzeugt hatten. Viele aus dieser Gruppe haben selbst Tests durchgeführt und extrem erhöhte Werte von Aluminium, Barium und anderen Substanzen in ihren Böden, Regenwasser, Trinkwasser und Schnee gefunden. Ironischerweise sind die Substanzen, deren Funde sie berichten, die selben, welche die Wissenschaftler bei der Diskussion über die Durchführung verschiedendener SAG-Programme auf ihrem Treffen in Erwägung zogen. Weiterhin glauben sie, dass diese Substanzen zur Zerstörung von Ökosystemen führen und aus bereits bestehenden SAG-Programmen stammen. Die Ernsthaftigkeit des Problems und mein Wunsch die Wahrheit zu erfahren führten mich nach Shasta County im nördlichen Teil Kaliforniens, um nicht nur die Angaben über die Vorgänge am Himmel, sondern auch die Bestandteile des Regen- und Trinkwassers, des Schnees und des Bodens zu untersuchen, von denen die Bewohner sagten, dass sie von SAG-Programmen stammten.

Der erste Abschnitt dieser Reise führte mich zu dem, den Lake Sashta überblickenden, 2000 Acre großen, schönen Grundstück von Dane Wigington. Auf unserer Tour durch dieses atemberaubende Land deutete er auf viele Streifen, die den Himmel bedeckten. Er behauptete, dass die Streifen an den meisten Tagen über Nord Kalifornien zu sehen sind. Wigington bezeichnete das als einen “gemäßigten Sprüh-Tag”. Wie viele andere Einwohner von Sashta County zog Wigignton hier her, um der massiven Umweltverschmutzung, mit der er als Kind in Süd Kalifornien aufwuchs, zu entgehen. Seine Träume vom Landleben und dem Einswerden mit der Natur werden nun, da er seine Zeit und Energie dem Sachverhalt des Geo-Engineering widmet, ausgebremst.

Wigington begannen die Chemtrails Sorgen zu machen, als er eine dramatische Veränderung des Sonnenlichts bemerkte aus dem er die Energie für sein Haus und Grundstück bezieht. Als Eigentümer einer der größten privaten Solaranlagen Nord Kaliforniens stellte eine große Abnahme der Sonnenenergie fest. Die Abnahme kann an „massiven Sprüh-Tagen“ über 60% betragen. Wigington sagt: „Die Streifen blockieren tatsächlich die Sonneneinstrahlung.“ Weiter führte er aus, dass er bei regelmäßigen Proben der feinen Staubschicht auf den Solar-Flächen und anderen Geräten im Freien immer wieder hohe Werte von Aluminium und Barium findet. Wigington nimmt an, dass sie von den Sprüh-Flügen stammen.

Zur selben Zeit als er die Abnahme der Solar-Energie bemerkte, begann Wigington dramatische Veränderungen, wie das beginnende Sterben von Bäumen, Gräsern und Insekten auf seinem Grundstück wahrzunehmen. Dies veranlasste ihn vor vier Jahren zum ersten Mal zu einem Test des Regenwassers. Die Resultate zeigten schockierende Aluminiumwerte von 7 ug/l oder 7 ppm. Dafür das weltweit kleinere Aluminiumwerte gemessen werden, sprachen Geo-Hydrologen von einem recht hohen Wert. Seit dieser Zeit sind die Aluminiumwerte auf bis zu 3,400 ug/l angestiegen, was einer Steigerung von fast 50.000% entspricht. Das ist sprichwörtlich giftiger Regen. Diese Ergebnisse drängten ihn zusätzliche PH-Tests von zwei USDA Boden-Wissenschaftlern zu bekommen, die weitere schockierende Ergebnisse enthüllten. Der pH-Wert des Bodens betrug 6.6 in einem Gebiet und 7.4 in einem anderen. Das ist mehr als 11mal höher als die normale Alkalität des Bodens, die sich um Werte zwischen 5.0 bis 5.5 bewegen sollte. Es ist wichtig anzumerken, dass die Prüfungen in einem Wald vorgenommen wurden, der weit von jeder Autobahn oder Industrie entfernt ist.

Auf die Frage nach den Folgen dieser Veränderungen auf das Ökosystem sagte er, sie seien verheerend. Weiterhin sagte er: „wenn das so weitergeht, können wir nur annehmen, Dinge zu sehen, die um Vieles schlimmer sein werden. Nicht nur sehen wir unsere Bäume hier, sondern auch einen Großteil unserer Tierwelt und Fische sterben”. Grundsätzlich stellte Wigington gemäß der National Oceanic Atmospheric Administration fest, dass die Lachswanderung, die in diesem Gebiet einst ein Wachstum erlebte, von 769,868 Tieren im Jahr 2002 auf 39,530 Tiere in 2009 gesunken sei. Das entspricht einem Rückgang von über 90%. Erstaunlicherweise begann dieser Rückgang zur selben Zeit, als die Einwohner anfingen die dramatische Häufung von Chemtrails wahrzunehmen. Wigingtons Anstrengungen diese Tatsachen und seine Testresultate bekannt zu machen, sind größtenteils von Regierungsstellen und Beamten ignoriert worden.

Nach einem näheren Blick auf das Eigentum von Wigington führte meine anfängliche Ehrfurcht vor dessen Schönheit und seinen atemberaubenden Anblicken zu Schwermut, Frustration und Wut über die Verunreinigung, die das Ökosystem tatsächlich zerstört. Das brachte mich dazu, weiter nachzuforschen und einen Experten der Biologie aufzusuchen. Ich packte das Auto und fuhr norwärts zu der atemberaubenden Stadt Mt. Shasta. Mt Shasta war für ihre Schönheit und ihre saubere Luft bekannt gewesen und war die Quelle einiger Trinkwasserunternehmen. Viele Menschen aus der ganzen Welt kamen zum Bergsteigen und zum Urlaub in diesen schönen Teil West Amerikas.

Francis Mangels, Bs in Forstwirschaft, Masters in Zoologie und pensionierter Boden-Umweltschützer und Wildtier-Biologe, der mehr als fünfunddreißig Jahre für den amerikanischen Forstdienst arbeitete, begrüßte mich in seinem schönen Haus in Mt. Shasta, um mit mir über die “verborgene”, aufkommende Krise zu sprechen. Mangels warnte vor dem rapiden Verlust von Fischen in den nahe gelegenen Bächen und Flüssen. Er brachte mich zu einem Bach in der Nähe, der vor ein paar Jahren noch einen üppigen Fischbestand enthielt. Weil die Hauptnahrung der Fische im Bach aus Wasserkäfern bestand, führte er eine Standardbeispielmethode durch, um den Bestand der Kerbtiere zu messen. Die Proben, die er vor der angeblichen Aerosol-Sprüh-Kampagne durchgeführt hatte, hatten eine durchschnittliche Anzahl von 1000 Wasserkäfern ergeben. Unsere Probe ergab nur 31. Das entspricht einem Verlust von über 96% im Vergleich zu den vor ein paar Jahren genommenen Proben. Mangels stellte fest, dass die Fische sprichwörtlich verhungern, weil sie von den Kerbtieren leben. Diser rapide Schwund ist wahrscheinlich auf eine chemische Veränderung in Zusammenstzung des Wassers zurückzuführen. Die einzigen Veränderungen, die Mangels bekannt sind, bestehen aus der dramatischen Zunahme von Aluminium, Barium und Strontium, die er auf das SAG-Programm zurückführt.

Auch nahmen wir uns die zeit den ph-Wert des nahe gelegenen Bodens und des Schnees zu messen, deren basische Werte die Norm um mehr als das 10-fache überstiegen. Mangels hat Beweise dafür, dass diese drastische Veränderung des ph-Werts ebenso aus der massiven Zunahme von Aluminíum resultiert. Er legte dar, dass Wälder, Felder und Farm-Ökologie in leicht saueren Böden gedeihen. Das Aluminium wirkt wie ein Puffer, der die Alkalität vergrößert und Ökosysteme in großem Umfang dezimieren kann. Mangels wies auch darauf hin, dass der Schnee von Mt. Shasta getestet und zur Umweltbehörde (EPA) gesandt wurde, deren Resultate ergaben, dass er 61,100 ug/l oder ppm Aluminium und 83 ug/l Barium enthielt. Der normale Aluminiumgehalt im Schnee von Mt. Shasta beträgt 0.5 ug/l. Zulässig für Trikwasser sind 50 ug/l. Das bedeutet, dass der Schnee auf Mt. Shasta 1200mal höher mit Aluminium belastet ist, als Wasserstandards es zulassen. Mangels sagte: „Bergsteiger, die aus der ganzen Welt zu uns kommen, trinken das giftige Wasser vom Schnee auf dem Berg“. Mangels erklärte daraufhin, dass für das Handeln der Regierung ein gemessener Aluminiumgehalt von nur 1000 ug/l erforderlich sei. Obwohl er mehrere Behörden auf die Daten aufmerksam gemacht hat, ist bisher keinerlei Reaktion der Behörden erfolgt.

Mangels brachte mich zu mehreren anderen Orten im Umkreis von Mt. Shasta, an denen ph-Tests von Boden, Trink-, Regenwasser und Schnee auch den normalen Wert um das 10fache überstiegen. Er führte weiter aus, dass diese Änderungen des ph-Wertes des Boden, Wassers oder Schnees sehr ungewöhnlich seien, außer in Gegenden in denen die Menschen ebenfalls von SAG-Programm betroffen sind. Er legte dar, dass diese Veränderungen eine Krise erzeugt, hat bei deren Fortsetzung schreckliche Folgen eintreten. Mangels sagte: „Die wirtschaftlichen Verluste werden unglaublich sein und wir befinden uns auf dem hier dargestellten Weg. Das Wachstum der Bäume wird sich verringern, was einen Verlust von Arbeitsplätzen in der Holzindustrie nach sich ziehen wird. Sie bedingt ebenso die Abnahme des natürlichen Pflanzen- und Graswachstums, das die normalerweise sauren Böden abgeweideter Wiesen benötigt, was den Niedergang der Viehzucht, der Fischindustrie, und was am schlimmsten ist, der bäuerlichen Landwirtschaft Nord Kaliforniens zur Folge haben wird“.

Das Erstaunliche ist, dass diese Untersuchungsergebnisse und viele andere weltweit durch hierfür geschaffene Regierungsbehörden, die zu deren Auswertung verpflichtet sind, weitgehend ignoriert werden. Einige Politiker, wie einer der Stadträte von Mt. Shasta, Ed Valenzuela, mögen beschlossen haben den Sachverhalt zu ignorieren. Als Valenzuela auf einer Sitzung des Stadtrates von der Massenkontamination unterrichtet wurde, machte er deutlich, dass die Stadt die Untersuchung des Wassers auf dessen Aluminiumgehalt ablehne, weil diese Forderung eine „Dose Würmer“ sei, die die „Büchse der Pandorra öffnet“, wofür schließlich die Stadt bezahlen müsse. Obwohl sich mehrere Einwohner bereiterklärten, die Kosten des Tests am EPA Labor von 22,00 $ zu übernehmen, verweigerte der Vorsitzende der Republikaner, Russ Porterfield, ebenso wie Valenzuela die Untersuchung des Wassers. Bürgermeister Stearns stimmte für den Test, wurde aber mit drei gegen zwei überstimmt. Diese Reaktion ist nicht unüblich, wie Mangels bei der Darlegung des Sachverhalts und seiner wissenschaftlichen Daten vor mehr als 15 lokalen- und Bezirksbehörden, einschließlich der Büros von Senator Feinstein und Senator Boxer erfahren hat. Bis heute hat er keine Antwort oder eine Reaktion darauf erhalten.

Ist es Zufall, dass es sich bei den Substanzen, die im Regenwasser, Schnee und Böden dieser Region und weltweit gefunden werden, um eben die Stoffe handelt mit denen Wissenschaftler beabsichtigen rund um den Globus Geo-Engineering Programme durchzuführen? Wenn nicht, warum ignorieren Behörden und Politiker diese Ergebnisse, die das Ökosystem unseres Planeten zerstören? Kann es sein, dass sich Beamte scheuen ein verdecktes ökologisches Weltverbrechen aufzudecken? Oder ist ihnen der Sachverhalt einfach zu umfangreich und das Problem zu kompliziert um es zu bewältigen? Was auch immer der Grund für diese Ignoranz sein mag, müssen wir von den Verantwortlichen unserer Fragen und der schockierenden Untersuchungsergebnisse Rechenschaft verlangen, nicht nur in Shasta County sondern in allen Teilen der Welt: Unsere Zukunft auf diesem Planeten hängt von der Rechenschaft über diesen Sachverhalt ab.

Weil die Bewegung unter dem Beschuss derer steht, die die mit der Durchführung der SAG-Programme verbundenen politischen und unternehmerischen Interessen schützen, ist es notwendig, dass wir alle uns einbringen, und selbst Boden-, Wasser- und Schneeproben von verschiedenen Oberflächen im Freien sammeln, sie untersuchen und die Ergebnisse an die gewählten Politiker und die hierfür zuständigen Umweltbehörden weiterreichen. Wir müssen auch die Menschen erreichen und informieren, die mit der Durchführung von Geo-Engineering Programmen beschäftigt sind und möglicherweise nichts von den weitreichenden ökologischen Folgen dieser Programme wissen. Die Untersuchung auf ph-Werte und Metalle ist einfach und kann überall kostengünstig durchgeführt werden. Einfache Testanleitungen und mehr Information über Geo-Technologie Programme finden sich im Internet unter www.geoengineeringwatch.org. Für weitere Informationen zum Sachverhalt und zu der Durchführung der von ihm angewandten Testmethoden, sowie für weitere Vorschläge bei der Prüfung von Verfahren ist der Biologe Francis Mengels über die E-Mail Adresse: erreichbar. Bitte handeln Sie, untersuchen Sie, teilen Sie ihre Ergebnisse mit und verlangen Sie Antworten zu dieser so bedeutsamen Sachverhalt! Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

Übersetzung: grimoire

Quelle/Gesamter Text: truthmediaproductions.blogspot.com

Werden wir tatsächlich älter?

von H. Neumar

Dass wir im Augenblick, bei einem Wimpernschlag aller Weltenalter in unserer jetzigen technokratischen Daseinstufe, älter werden, will ich nicht bezweifeln – wenn mit „wir“ die Länder gemeint sind, die „intern“ keine Stahlwaffen-Kriege führen müssen (… aber führen lassen!), nicht mit Nahrungsmittel-Knappheit bedrängt werden – und mit Versprechungs-/Glaubensparolen eine „anfänglich“ auch so wirkende schöne heile Welt vorgesetzt bekommen (die aber nur auf Sand bzw. Illusion gebaut ist) – und wenn hier als Betrachtungsbasis solche Zeitperioden herangezogen werden, in denen Menschen mit dauerhaft großen Übelkeiten konfrontiert wurden – ständig im Abwehrmechanismus verharren mussten (der kein inneres und äußeres Wachsen und somit kein massenhaftes „Älter werden“ zuließ).
Dieses Argument „älter werden“ begegnet mir ständig, ob verkündet aus den Medien oder von den Menschen auf der Straße, als eines der größten Schlagkraft-Argumente heutiger Wissenschaften. Es ist beeindruckend wie mit allen Mitteln einer Massenpsychologie (… behaupten – ständig wiederholen bis es zur Wahrheit wird) diese Wundertaten der schulwissenschaftlichen Medizin zur Absolutheit erhoben werden (uns sollte solche „Absolutheits-Propaganda“ aus historischen Richtungen sehr bekannt vorkommen).
Wie schon in einigen anderen Berichten, möchte auch hier äußerst betonen: Wir haben Bereiche in der Medizin, vor denen man Hochachtung haben muss – es gibt noch die Mediziner, die mit Leib und Seele, als Vorbeuger, Unterstützer oder gar augenblicklicher Lebensretter ihr Lebenswerk vollbringen. Nur – sind inzwischen vor, neben und hinter ihnen fürchterliche Auswüchse entstanden, welche die Arbeit dieser noch wenigen Individuen der Herzblut-Medizinerzunft oft zunichte machen.

Die medienstarken Mediziner-Logen geben „ihre“ Kunst sehr oft als „einzige“ Ursache (… „dank der Medizin“ …) für das „Älter werden“ aus – und das ist einfach zusammengelogen. Wenn diese modernen „Medizinmänner“ dann noch Hand in Hand mit Pharma, Medizingerätehersteller, Rohstofflieferanten (Thorium, Radium, etc.) und Banker operieren bzw. kooperieren, und sich sogar schlussendlich im Netz für Kapitalanlagen einbringen (man recherchiere ihre Renditen) – dann dürfte einem wachen Menschen die Selbstentlarvung nicht entgehen.

„Das Talent des Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch sein Talent übertroffen, ihn zu zerstören“ (Theodor Heuss, 1884-1963)

Wir müssten merken, dass man uns zu Zeiten der Wirtschaftswunderjahre Deutschlands eingeimpft hat, wie schön bequem wir es uns doch machen können, wir mit Verjüngungskuren aller Art (Separieren von Stammzellen, von pflanzlichen Inhaltsstoffen, etc.) dem Alter trotzen können. Diese seit jeher dunkle Alchimisten-Philosophie festigte einen materiellen Glauben, der das Geld sprudeln ließ. Zugleich sollten wir jetzt merken, wie dieses hochgejauchzte „Alles-ist-möglich“-System wieder runtergefahren wird – mit den Begriffen zu und Fragen wie „Demenz“, „Alzheimer“, „Schlaganfälle“, „Pflegeheime“, „ist die Rente noch sicher“, „Terrorismus“, „Amokläufe“, „können wir die Welt noch retten“, etc.
„Mit Worten lässt sich trefflich streiten. Mit Worten ein System bereiten“ (Mephistopheles).

Es „s i e h t“ so aus (wenn wir ganz schnell mal vergessen, dass Sieger die Bücher schreiben), als hätten SIE unweigerlich recht, denn in den Geschichtsbüchern wurden die Völker nicht alt. In den Geschichtsbüchern steht aber auch nicht (Geschichte bleibt stumm, wenn wir nicht die richtigen Fragen stellen), wer z.B. die Russische Revolution im Hintergrund unterstützte, wie die internationale Hochfinanz nach dem Ersten Weltkrieg über einen Haufen von 20 Millionen Leichen hinweg trat und im Visier einen weiteren Weltkrieg hatte oder warum die Amerikaner vor Berlin ’Halt’ machten und auf die Russen warteten, die noch mit dem Rest der Deutschen an der Ostfront kämpften (lt. Aussage von „Teilnehmern“). Es gibt keine Krisen, außer denen, die von „Schattenregierungen“ und sonstigen Backstage-Manipulierern, samt ihren Kronenschmuck-, Priestergewand-, Schlips- und Sternträger-Marionetten herbeigezaubert werden. „Schattenregierungen“ – J.F. Kennedy, Robert Kennedy, Edward Kennedy nannten sie z.B. so (die zwei ersten erschossen, der letztere mit dem Flugzeug abgestürzt), aber auch der äußerst politisch aktive Charles August Lindbergh, der Vater vom ersten New York-Paris-Non-Stop-Flieger Charles Lindbergh und viele, viele andere große Persönlichkeiten. Es ist also kein weit dahergeholter Verschwörungsbegriff. Diese Persönlichkeiten kannten sich aus in diesem „verflochtenem Machtgewebe“ und haben etwas begriffen, im Gegensatz zu vielen „Linken“ (Brüdern), die meinen, dass mit intellektueller und politisch-arte(ge)fakter Redegewandtheit (was die meisten Bürger „zu Recht“ sowieso nicht verstehen), die Wahrheit nur so ausgesprochen oder begegnet werden kann.

Mir könnte man mir jetzt vorwerfen, dass diese Aussage „es gäbe keine Krisen, wenn …“ spekulativ ist. Ich denke, dass es genügend Völkergruppen über uns bekannte lange Epochen bewiesen, keinen Krieg zu brauchen, so z.B. die Todas (lernte ich durch Bücher von Clemens Kuby kennen – einst querschnittsgelähmt und nun wieder auf „freiem“ Fuße) oder die Ladakhs, auf die ich im Artikel noch kommen werde. Die Völkergruppen, die man mit strenger Recherche aufzählen könnte, sind zugegebenermaßen nicht mehr viele – aber so wie man alte Handwerkskünste (schaut euch mal die „nagellose“ Fertigungskunst eines Bruno Webers aus der Schweiz an, eine persönliche Mixtur zwischen Gaudi und Hundertwasser oder die alten, in vielen Gegenden unterschiedlichen Fachwerkbauten, die alle eine Wissenschaft für sich sind), Kräuterheilkunde, Verhütungsmittelkunde, Heilerkunde ausgemerzt hat, so ist es leider auch mit deren Erwähnungen. Auch die dafür interessierten und forschenden Geister hat man erfolgreich bekämpft und in Vergessenheit geraten lassen.

Viele Zeitalter hatten ihre Ängste-„Priester“ (auch unser jetziges). Nehmen wir zum Beispiel das Mittelalter: Der leibeigene Landmann musste z.B. Pacht für seinen Hof und den Zehnten an die Kirche zahlen. Dazu mussten 3-4 Tage pro Woche Frondienst für den Grundherren geleistet werden, der, wenn er gierig war, sogar jede „vierte Ähre“, also 25% des Ernteertrages zusätzlich beanspruchen durfte. Wenn der Bauer heiraten wollte, die Braut aber aus einem Dorf stammte, das einem anderen Grundherren gehörte, musste sie erst freigekauft werden. Bevor die Braut ihre Hochzeitsnacht mit dem Angetrauten verbringen durfte, musste sie sich dem neuen Grundherren zur „ersten Nacht“ andienen. Hierfür gibt es wie bei vielen Schlechtigkeiten das harmlose Wort „Tradition“, aber damit dürfte ein Traumata für leibeigene Frauen und Männer vorprogrammiert worden sein. Solche fremdbestimmte Exzesse werden auch heute noch bei Zwangsheiraten in ähnlicher Form weitergeführt. Bei reizvollen Frauen blieb es sicherlich nicht nur bei diesem offiziellen „einmal“-Kodex. Leibeigene Paare mussten zudem Kinder für den Grundherrn zeugen, denen das gleiche Schicksal wie ihnen selber beschieden war. Wenn ein Ehepartner starb, dann musste der Hinterbliebene dem Grundherren den halben Geldwert des gemeinsamen Hausstandes in bar auszahlen. Die Kinder erbten nichts. Und wenn diese Elenden bei noch mehr Elend ein falsches Wort in den Halse kam, musste sie um diesen besondere Besorgnis haben. Ihre einzige Hoffnung war der Himmel, wobei Suizid als Todsünde galt, die mit der Hölle geahndet wurde.
Nicht nur in England verhungerten im 19. Jahrhundert mehrere Hunderttausend Menschen, als die adeligen Landbesitzer mit hohen Einfuhrzöllen den Import von Getreide verhinderten. Das gleiche Spiel werden wir wieder haben (in anderen Ländern ist es schon Praxis), wenn die Pharmakonzerne (z.B. ’Monsanto’) die Kontrolle über die Produktion (Gen-Technik) und Patente der Grund-nahrungsmittel haben. Lest mal ein Buch von Erwin Chargaff (Biochemiker), einst Mitbegründer der Gen-Technik, zum Ende seines Lebens hin einer der schärfsten Kritiker. Robert Roy Britt, ein Wissenschaftsjournalist, schrieb: „Laut Chargaff verstellt die Scheinwirklichkeit der abstrakten Konstruktion die Wirklichkeit, ja zerstört sie sogar über kurz oder lang. Die Atombombe ist die Quintessenz der abstrakten Naturwissenschaft als ihr sprechendes Symbol! Die Sinnenwelt, also die Welt der Erscheinungen, ist nur ’halbreal’. Als Grundlage für ein weiter reichendes oder gar kosmisches/kosmologisches Weltverständnis ist sie nicht geeignet. Der Raum lebt, er ist keine tote Erstreckung. Der ’mathematische Raum’ dagegen hat keinerlei Wirklichkeit oder gar Leben! Er ist mausetot. Jeder Moment in unserer Existenz vollzieht sich – und kann sich nur vollziehen – im lebendigen Raum wie auch in der lebendigen Zeit! Wären Raum und Zeit so tot und abstrakt, wie einige Physiker annehmen, wäre Leben unmöglich. … Merke: Die Beschränkung auf die primären Sinnesqualitäten wie Größe, Form und Zahl, schließt das Leben, wie auch das Bewusstsein, aus! Speziell im Bereich der Archäologie gibt es unglaubliche Diskrepanzen, es scheint, als seien hier die Verwirrungen am größten. Als man die ersten Funde von Knochen, Artefakten etc. machte, bastelte man ein Gerüst, welches nie mehr erweitert oder verändert wurde, gemäss den immer neueren Funden und Studien. Es ist einfach unverständlich, warum man nicht zugeben kann, dass neueste Erkenntnisse immer neue Tatsachen schaffen und unser Weltbild in ein neues Licht rücken. Man will einfach nicht zugeben, dass das aufgestellte Gerüst so nicht stimmt und zieht alles, was nach Veränderung riecht, ins Lächerliche. Die sich zuspitzende Krise der Naturwissenschaften, deren lebensfeindlichster Auswuchs die sogenannte Biotechnik ist, lässt immer mehr Menschen nachdenklich werden. Und es ist unübersehbar, dass eine bewusstseinserweiternde Kultur-Revolution vonnöten ist. Aber jede kollektive Bewusstseinsverfassung hat die Naturwissenschaft, die sie verdient.“

Egoismus führt zu Wettbewerb und Zerteilung
Wettbewerb führt zu Angst und Neid
Neid führt zu Hinterlistigkeit und Sittenlosigkeit
Sittenlosigkeit ist der Nährboden für Krankheit und Krieg

Diese in den jeweiligen Epochen durch Angst, Not und Dauerstress bedrängten Menschen hatten ein spezifisches, gemeinsames „Körperklima“ entwickelt und waren von daher für ALLES anfällig. Weil das Bewusstsein und damit das Körper- und Geistklima bzw. Gesellschaftsklima (Zeitgeist) der einfachen Leute kollektiv war (ein jeder im Immunsystem gleichartig attackiert wurde), könnte es zu jeweiligen Epidemien mit gleichartigem Verfall gekommen sein. Jede Epoche hatte somit mit diesen zeitgeistdenkenden Körperklimaten ihre eigenen Seuchen. Anfang des Jahres 1848, als der Urvater der heutigen Krebsbehandlungstheorie Virchow noch medizinischer Beobachtungs-traditionist und bis dahin auf dem richtigen Wege war, sollte er im Auftrag des preußischen Kultusministeriums die Ursachen für die Typhus-Epidemie in Oberschlesien finden. Als wesentliche Ursache für deren Ausbruch erkannte Virchow die menschenunwürdigen Lebensumstände der dortigen Bevölkerung. Das Körperklima wurde durch Hungerstress und Verzweiflung zum idealen Milieu für die Typhusbazillen (oder für einen durchbrechenden Schaden am Immunsystem). Der weltberühmte Archäologe Heinrich Schliemann (1822 geboren), Sohn eines Pastors (also privilegiert) musste z.B. zwischen seinem 14. bis 19. Lebensjahr von 5 Uhr morgens bis 23 Uhr abends arbeiten. Wie erging es dann erst den ’Normalos’, die Jahrzehnte auf diese Weise ihr Leben fristeten?
Interessant ist es, was Schliemann schon damals widerfuhr: Als er 1890 auf einer römischen Piazza zusammenbrach, brachten ihn mitleidige Menschen ins Spital – wo man die Aufnahme verweigerte, denn Schliemann hatte sich nur schlicht gekleidet (… war aber Millionär). Man verfrachtete ihn erst einmal zur Polizei und fand dort in seinem Mantel eine Adresse eines Arztes, denn man aufsuchte. Alles dauerte sehr lange – Schliemann, der die ’Troja’-Frage mit dem Spaten löste, verstarb in derselben Nacht. Es spielte also schon damals bei einem Teil der Mediziner das Geld eine entscheidende Rolle. Somit hat es die vielseitig gern diskutierte Zweiklassen-Medizin, die alle paar Jahre als Spitzen-Thema wieder hervorgeholt wird, schon immer gegeben.

Der ’offizielle’ (Massen-)Anstieg der allgemeinen Lebenserwartung stieg in den Industrienationen schon Mitte des 19. Jahrhunderts an, somit z.B. fast ein Jahrhundert vor der ersten Einnahme von Penicillin, dem oder seinen ’Nachfahren’, so viel mögliches ’Alter’ zugeschrieben wird! Warum werden aber die Meinungen von solchen Wissenschaftlern nicht publik gemacht, die behaupten, der Mensch könne ‘normalerweise‘ mit den heutzutage vorhandenen (vorausgesetzt „natürlichen“) Nahrungszufuhren und guter (nicht übertriebener) Hygiene ein Durchschnittsalter von 120 Kerzen auf der Torte erreichen? Laut allgemeinen Internetinformationen hat Fidel Castro nicht die schlechtesten Mediziner auf Kuba, die sich anscheinend weltweit mit großem Engagement einsetzen – und auch er geht im Konsens mit seinen Medizinern von diesem Alter aus. Ebenso Dr. med. Juliane Sacher, eine schon seit 30 Jahren praktizierende Ärztin, die aus einem Hause von Ärztegenerationen wertvolle Erfahrungen mit sich bringt – und andere, die ich noch erwähnen werde.

Wir haben ca. 80 Millionen Einwohner in Deutschland – wie ergeht es ihnen bei unserem phänomenalen tollen Fortschritt, der einen schon heftigen Teil unseres Gehalts (als Steuergeld) dezimiert?
3 Millionen haben Gallensteine; 4 Millionen Leberschäden; 16 Millionen Bluthochdruck; 25 Millionen Menschen sind Allergiker (Spiegel 2007); 16 Millionen Menschen sind psychisch krank (4,8 Mio. Depressive; darunter auch schon 800.000 kranke Kinder; Focus 2005: Zunahme von 70% in 7 Jahren; NDR: 8 Millionen mit Arteriosklerose und Schlaganfall, häufigste Todesursache in Deutschland (und höchste Behandlungskosten, 2006); 12 Millionen Rheumatiker (jede 5.Frau, jeder 7.Mann), 18 Millionen lt. einem anderen Bericht (na ja, auch hier schmeißt man mit Millionen hin und her); 6,4 Millionen Diabetiker; 5 Millionen lt. anderen Berichten, 10 Millionen hörte ich Juni 2007 im Radio; 6 Millionen Osteoporosekranke; 5 Millionen Asthmatiker; 2,5 Millionen Alkoholkranke (in Baden-Württemberg 3.häufigste Todesursache); 1,6 Millionen CMS-Kranke; 0,8 Millionen Epileptiker; 130.000 Multiple Sklerose-Kranke; 8.900 Menschen erkranken pro Jahr an Leukämie; Tausende AIDS-Kranke; 2.000 Fälle plötzlicher Säuglingstode; 1 Million an Alzheimer Erkrankte (in Baden-Württemberg 93.000 Menschen, in deutschen Pflegeheimen 800.000); 5 Millionen an Arthrose (in Deutschland); jährlich 46.000 Brustkrebsfälle (in Deutschland); zwischen 35 – 55 Jahren ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen; Leberkrebs: In den letzten 30 Jahren hat sich die Krankheit verdoppelt! (2006, Tagesthemen); in Deutschland erkranken ca. 395.000 neu an einem Krebs (195.000 Frauen, 200.000 Männer); ca. 30% werden durchschnittlich geheilt; 25 Millionen Rücken-Patienten (verursachen im Jahr 17 Milliarden Euro Kosten). Dabei verirren sich die meisten mit einem Doktor-Hüpfen im Therapie-Dschungel, weil sie das letzte Strohhalm suchen; jährlich 500.000 nicht behandlungsbedingte Infektionsfälle in deutschen Krankenhäusern; 10 Millionen Migräne-Patienten; 2 Millionen Pflegebedürftige (wobei viele an den eben aufgezählten Krankheiten leiden). Man könnte noch viele Krankheiten mehr benennen – es ist nur eine Kurz-Recherche. Sind das die Grundlagen (die sich zudem von Jahr zu Jahr dynamisieren), um in den nächsten Jahrzehnten alt zu werden?
Warum führt unsere industrielle Überproduktion dazu, dass eine Milliarde Menschen hungert, eine Milliarde an krankhaftem Übergewicht leidet und eine weitere Milliarde fehlernährt ist?

Wir werden aber im Durchschnitt “nur“ 80-85 Jahre alt … und auf jeden Fall wurde die Lebenszeit der Tiere drastisch verkürzt (z.B. Sport- und Arbeitspferde, täglich milchproduzierende Kühe, 28-Tage-Hühner, schönheitsgezüchtete Hunde …)! Zu oft und in den Fällen steigend sind davon viele Jahre mit schmerzhaften und weniger schmerzhaften, aber trotzdem leidhaften Krankheiten belastet.

Welche Basis dürfen wir nun wirklich annehmen? Früher starben die meisten Bevölkerungs-schichten durch mangelhafte Ernährung (oft bewusst herbeigeführt), Kriege (immer bewusst herbeigeführt) oder unentwegten Krisenstimmungen (eine Krise ist immer ein gutes Geschäft für Geldverleiher), schlechte bzw. so gut wie überhaupt keiner Hygiene bzw. Hygiene-Anlagen (obwohl Hygiene-Standard schon tausend Jahre vor dem Mittelalter gelehrt und auch dahingehend gebaut wurde) oder wegen eines Lebens in seelischen Gefangenschaften, ’logischerweise’ früher. Frauen, vor allem in Zeiten von kirchlichen Zuchtprogammen (für Acker- und Soldatenvieh – „liebet [gezüchtigt] und vermehret euch“), wurden viel häufiger schwanger und es gab “Unmengen“ nicht erwünschter Kinder. Frauen mussten in der Schwangerschaft und auch Monate und Jahre danach alleine mit den zugewachsenen Familienmitgliedern zurecht kommen. Männer mussten in Kriege ziehen, auf anderen Höfen dienen und vielen war diese partnerschaftliche Schwangerschaft auch zu lästig und vergnügten sich derweilen woanders. Wer meint, dass die Frauen dies auch nicht anders kannten, der versteht auch nicht das geringste im Leben. Selbst in afrikanischen Stämmen, wo es heute noch als „Üblichkeit“ verstanden wird, wenn ein Mann das Haremleben als Traditionist auslebt, können die meisten Frauen damit nur schwerlich umgehen, geraten in Seelenkrisen und vermitteln vieles ihrer Seelennot ihren Kindern unbewusst weiter, womit weitere Generationen belastet wurden.

Der weltberühmte Nobelpreis-Schriftsteller Gerhart Hauptmann schreibt über die Lebensumstände der schlesischen Weber: „Das Innere dieser halbzerfallenen Berghütte, in deren Mitte das rhythmische Wuchten des Webstuhls, das Schnalzen und Scheppern des Schiffchens tönte, war gleichsam beim ersten Blick anziehend. Der Webstuhl ist nun mal ein Ding, an dem zu sitzen die Göttin Kirke nicht verschmäht […] Der Weber beißt die Zähne zusammen, der Webstuhl pocht, der Weber arbeitet, und zwar vom Morgen bis in die Nacht und oftmals auch von da bis in den Morgen […] Ich war dann in einem anderen Hause, wo allerdings der Jammer menschlicher Kreatur zum Himmel schrie. Im Stroh auf der Erde lag, den ganzen Körper mit Schorf bedeckt, ein junges Weib, das vor kurzem geboren hatte. Sie wies auf den Säugling mit einem Blick, der nicht zu vergessen ist. Auch dieser, der Säugling, war über und über mit Schorf bedeckt. Um sich zu wärmen, waren nicht einmal Lumpen vorhanden […]“. „Ich habe in meinem Drama ’Die Weber’ von der letzten Tiefe, die das Elend in dieser Hütte erreichte, nichts enthüllt. Ich kann heute nicht begreifen, wieso es in einer Menschengemeinschaft von durchgängig höherer Lebenshaltung ungehindert so grausam wüten durfte“.

Schauen wir einfach nach Afrika und Teilen Asiens! Dort besteht ein Durchschnittsalter, das wir nicht zu glauben erahnen und damit stimmt der gern ausposaunte Rhetorik-Slogan: „Wir werden doch alle älter“, nicht! Unsere Oldies werden sicherlich alt (wenn auch viele inzwischen unwürdig), aber sie zehren noch von wirklich tollen (anfangs sicherlich schweren) Jahrzehnten des „Aufbruchs“. Ob dieses „Reservoir von glücksseligen Zeiten“ bei späteren Opa & Oma-Generationen auch vorhanden sein wird, daran zweifle ich, bei einem Rundumblick der gegenwärtig eingestreuten Risiken, bedenklichst.

Man müsste sich noch viel mehr vergegenwärtigen was fast jede einzelne Epoche durch Einwirkung von Machtmenschen an Grausamkeiten bot. Wir wollen es nicht mehr wissen und schon gar nicht wollen wir uns in so etwas hineinfühlen (… um nachzuvollziehen). Wäre doch aus moderner Nutzen-Sicht eine “worst-case“-Zeitverschwendung.

Soll ein Leben mit diesen früheren Umständen eine korrekte „Rechen-Basis“ für unser heutiges hohe‘ Alter (mit Langlebigkeitsrisiko) sein? Schwache Frauen durften sich nichts leisten, schöne Frauen waren Freiwild, wegen jeder Unregelmäßigkeit an Haut und Körper wurde man geächtet, jeder Kräftige musste in sinnlose Kriege ziehen (anstatt Haus & Hof intakt zu halten), bei Kirche und König durfte man lebenslang nur eine fremdbestimmte Arbeit und Meinung haben. Wir würden keine zwei Winter in den Häusern überleben, die damals von der größten Schicht bewohnt wurden – die Zugluft würde uns heizungsverwöhnten ’Weicheiern’ sofort eine Lungenentzündung bescheren. Wenn man einen einigermaßen zeitgetreuen Mittelalterfilm anschaut, dann muss jedem eigentlich sofort klar werden, dass dieses damalige Leben Tag für Tag eine Verfolgungsjagd von Angst, Hunger, Hilflosigkeit, etc. bedeutete. Sie hatten schon damals die „Blaupause“, aber nicht die Chance um älter zu werden! Es zeigt sich – die Alten haben aus der Geschichte nichts gelernt und die Jugend wird über „organisierte Ablenkungsmanöver“ in eine „Schöne neue Welt“ eingestimmt.

Das selbe Behauptungs- und Konsens-Spiel läuft bei der Aussage „uns geht’s besser wie je zuvor“ ab. Auch hier wird die „Rechen-Grundlage“ auf die immer wieder geschürten Kriegs- und Hungers-Zeiten abgestellt. Dass die Bomben „nur“ woanders fallen und von denen geworfen werden, die gerne Richtersprüche im Zeichen der Menschlichkeit zelebrieren – dieses sollte uns bewusster werden. Es gibt weiterhin den Schrecken für viele Völkergruppen, nur eben da, wo es früher meist keinen gab, z.B. bei den Urvölkern, die zu weit abseits von Rohstoffen, Gold und Silber siedelten. Man lese Pjotr Peter Kropotkin, der sehr viel über die altruistischen Bräuche und Sitten der abseits lebenden Völker zu berichten wusste. Sie brauchten keinen Moses, der steinschwere Tafeln mit sich rumschleppen musste. Mit diesen Auswendig-Lern-Gesetzen wurden „innere Selbstverständlich-keitsregeln“ gebrochen und ins Materielle gezogen. Damit wurde das altruistische Gewissen handelbar, biegbar und auslegbar – was die Vielzahl der Nachschriften mit seinen Kommentaren beweist. Wir sollten mal ein würdiges Theaterstück aufführen, wie z.B. Otto Schilly oder seine ebenso exotischen Nachkommen, heute die Gesetze vom Sinai (warum gab Israel diesen Heiligen Berg an Ägypten ab?) abtransportieren würde. Wir würden Karawanen ziehen sehen.

Es gab also diese Regionen, Länder und Kulturen, die ungestört über sehr lange Zeiten Frieden hatten, sich in panokratisch angehauchten Kleinstaaten begaben, wo selbstverständliches Handeln, Helfen und gegenseitiges Respektieren seine normale Tagesordnung hatte. Wenn man Völker in Ruhe lässt und nicht unbedingt auf ihren Inseln Atombomben zünden lässt oder ihren Dschungel rasiert, dann wären sie uns weiterhin ein großes Vorbild an leuchtblitzenden Augen, friedlichstem Lächeln und langem Leben (lernte man nicht auch so das Volk von Tahiti/Ozeanien kennen, bis dass der Maler Gaugin unbewusst die Touristenscharen an diesen Ort lockte). So kennen wir auch heute noch existierende Völkergruppen (Todas, Ladakhs, Hunzas, Titicacas afrikanische Stämme in den Vulkangebieten des kenianischen Riftvalley, usw.), die abseits leben und mit einer gesunden Portion Lebensfreude, alt werden (obwohl – bei den Todas ist man jetzt auf die Eukalyptusbäume scharf und hat schon die ersten Fabriken in ihrer Nähe aufgebaut). Wie ich schon erwähnte: Man hat in den letzten Jahrhunderten viele derer verbannt, die über solche Völker berichteten. Deshalb findet man heute wenig in der Literatur darüber – und schon kommt wieder so ein Konsens auf: „Kann nicht sein – es steht ja nichts in der Fachliteratur!“. Tja, Quellen aller Art können versiegen.

Ein ehemals gern durchs Fernsehen geschleuster Prof. Dr. Kurth sagte, dass es doch “dank der Medizin“ ein enormer Fortschritt sei, dass die Männer nicht mehr im Durchschnitt 42 Jahre alt werden, sondern nun eine Lebenserwartung von 80 Jahren haben. Da wurde eine Durchschnittszahl mit einer Lebenserwartungszahl durcheinandergeschleudert und bei den meisten Menschen wird nur eines hängen bleiben: „Aha, früher 40 Jahre, heute 80 Jahre“. Rhetorik hat Methode! Zu Durchschnittswerte: Wenn ich eine Hand ins kalte Wasser tauche, passiert nichts – tauche ich die andere ins heiße Wasser, verbrenne ich mir die Griffel. Was ist der Durchschnitt? Der Herr Professor verglich ’noch’ etwas intakte Industrieländer vermutlich mit mittelalterlichen Inquisitionszeiten – mit Zeiten, in denen übriggebliebene Greise und vergewaltigte Frauen mit ihren Kindern das Dasein fristeten, die niemand mehr zur Haus und Hof-Unterstützung hatten. Die Biografien, die ich lese, weisen in den früheren Jahrhunderten, in denen die Medizin noch nicht via Impfung „alles im Griff“ hatte, trotzdem viele (meist privilegierte) Menschen aus, die ein hohes Alter erreichten. Man konnte alt werden!

Das Durchschnittsalter eines mitteleuropäischen Pferdes beträgt heute laut Fachleute 7-10 Jahre. Um Versicherungsstatistiken „sprechen“ zu lassen: Hier sind besonders Sportpferde mit einer niedrigen Lebensdauer erfasst. Pferde leben in ihrer natürlichen Umgebung mit klugen Instinkten. Sie finden Wasserquellen instinktiv, während ein Mensch auf dieser Suche längst verdurstet wäre. Die früheren Kavalleriepferde wurden trotz großer Beanspruchung im Durchschnitt 25-30 Jahre alt. Pferde, die besonders umsorgt wurden bzw. parallel auch viel Freiheit zugesprochen bekamen, wurden noch viel älter. Das sind mitunter die privaten Reitpferde der höheren Gesellschaften gewesen, z.B. das Pferd von Friedrich dem Großen, welches 41 Jahre alt wurde. Sicherlich Ausnahmen, aber man sieht, sie können älter werden, man muss sie nur alt werden lassen! Die Reglements fast aller sportlichen Disziplinen sind nicht dazu gemacht, Pferden genügend Zeit zum Aufbau von Knochen, Muskeln und Sehnen zu lassen. Die Westernprüfung, für viele ein Höhepunkt eines speziell trainierten Pferdes, legen die Pferde im Alter von drei Jahren ab. Hierzu muss das Pferd topfit und hochtrainiert sein (Drehungen um die Hinterhand, Stoppen aus dem Galopp mit Schlidderphase auf der Hinterhand, usw.).

Im Rennsport sind die Rennen von Zweijährigen wahre Publikumsmagneten und man übersieht dabei – es handelt sich doch um „strengzüchtige und körperraubauartige Kinderarbeit“. Das alles in einer Wachstumsphase eines Pferdes, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Aber solche Anforderungen gibt es nicht nur in der Westernszene. Großer Verschleiß ist also einprogrammiert – und das ist der Unverstand. Ebenso der Leistungssport im Turnen, da ergeht es den kindlichen Gemütern nicht anders. Beispiele für verfrühten Verschleiß gibt es massenweise. Wenn man nicht gerade ein Beispiel in der näheren Umgebung hat, erfährt man darüber wohl auch kaum. Einige Pferde kommen auch durch, wie z.B. Paul Schockemöhles ‘Deister‘ oder Nicole Uphoffs ‘Rembrandt‘ – Ausnahmen gibt es immer. Auch freilebende Kaninchen und Hasen sollen viel älter werden (… vorausgesetzt, sie wurden nicht vom natürlichen Feind erhascht).

Forscher sprechen auch von einem “festgesetzten“ biologischen Zellablaufverfahren bzw. Alter in Pflanze, Tier und Mensch – und darin ist der Mensch, wie schon erwähnt, bei etwa 120 (Höchst-) Jahren kalibriert. Die Säuger-Lebensspanne ist auf das sechs- bis siebenfache ihrer Wachstumsphase angelegt (der Hund ist z.B. nach zwei Jahren ausgewachsen und lebt 12 – 14 Jahre, der Mensch ist mit ca. 20 „abgeschlossen“ und könnte 120 Jahre und etwas darüber alt werden). „Oh je“, denken jetzt einige, 120 Jahre – „gottseidank ist es nicht so“. Ich will mit diesem Artikel nicht ein Bestellwunsch-Alter zelebrieren – jeder soll selbst wissen und entscheiden, wie lange er die eingeschränkten Begleiterscheinungen eines höheren Alters auf sich nehmen möchte und wann er sich abberufen fühlt. Es gab einige, die jemandem nachsterben wollten (nicht sich selbstmorden!), so z.B. der Dichter Novalis lange diese Sehnsucht hatte (Hölderlin schmachtete vermutlich auch nach seiner Diotima, aber er „musste“ trotzdem noch 37 Jahre in einem Turm ausharren) und persönlich erlebt man diesen Nachsterbe-Wunsch in nächster Umgebung immer wieder.
Es gibt Forscher, die über das „festgesetzte“ biologische Alter mit Experimenten an Tieren (Würmer, Mäuse, Fliegen, etc.) anscheinend altersgrenzüberschreitend arbeiten – nur, ob sie damit mehr Leid als Hoffnung erzeugen, sollte als Frage offen bleiben. Wir haben auch die genetische, individuelle, programmierte Erblichkeitstheorie, die im hohen Maße verfechtet wird. Diese muss aber nicht von der „festgesetzten“ Theorie abweichen, denn eine unreparierte Zellweitergabe von defekten Zellen (durch aggressive Medikamente, Nahrungsgifte, etc.) können nun mal verkürzte Lebensjahre in die Welt bringen.

Lange Jahrzehnte hat man das „älter werden“ in Unterhaltungssendungen (Sendungen, die uns „unten halten“!?) sorgenlos aufgetischt und uns für eine „schöne neue Welt“ mit zig-künstlichen Verjüngungsstrategien vorbehandelt. Damit wurden Märkte erschlossen. Nun ist das Eis, auf dem die Unterhaltungsmedien dahinrutschen, dünner geworden und beginnen nun den Schwenk, nämlich dass wir der „heißen Hölle“ des Alters nur entkommen können, wenn wir „vorsorglich“ finanziell damit umgehen. Menschen glauben nur noch das was sie sehen und da sie als „Biedermeier“-Wiederholungstäter nur noch in die Glotze gucken, glauben sie an Lügen! Es fließt nun vermehrt der Gedanke von den leidenden Alten unserer Umgebung ein, die inzwischen ihre tägliche 6-10 Tabletten-Ration vom Arzt erhalten oder schon in Alters- und Pflegeheimen abgestellt worden sind, in denen, trotz viel Engagement ehrlicher Häute, genauso umgekehrt unehrliche Individuen als Totengräber agieren – mit offiziellen Fortschritts-Standards, andere nennen es Ernährungs-dummheiten, wie Großküchen- und Essen-auf-Räder-Menues, pharmazeutische Stillhaltepillen der Marke ’Einer flog übers Kuckucksnest’ (hier verweise ich auf die Buchbände „Schöne neue Psychiatrie“ eines Bekannten). Ein Spruch der Hopi-Indianer: „Es wird eine Zeit kommen, da werden die Menschen vor vollen Tellern sitzen und dennoch verhungern!“ Ein ebenso weiser Spruch wie der des Apachen-Schamanen Eagle Bear, der die „Bezahlung unserer Luft“ vor ca. 15 Jahren andeutete.

Offensichtlich ist, dass diese Rations-Vergabe von Arzneien auch immer mehr als Standard bei jüngeren Menschen festzustellen ist, was für später nichts Gutes bedeuten kann (ich kenne jede Menge zwischen 40 und 50 Jahren, die schon standardisiert Blutdruckmittel nehmen). Eine ständige Verweichlichung durch Sozialisierung (durch Abschöpfung der Eigenverantwortung), ein ständiger Aufbau von Abhängigkeits-Situationen, das ständige Aufbauen von Stress-Ideologien in Betrieb und Freizeit (Multitasking – das Gegenteil von „in der Ruhe liegt die Kraft“), dazu ständig biologische Enzym-, Blut- und sonst-was-Blockierer im Somata/Körper – das wird nicht gut gehen. Wie der Organismus ’Erde’ sich mit Verelendung (Wüsten) gegen eine Falschbehandlung wehrt, wird sich negativ-chaotisch auch der Körper bei Zunahme von künstlichen Eingriffen verhalten.

Die jüngste dieser dahingehenden Forschungen auf ein „festgesetztes Zellalter“, erschien im Fachmagazin „Aging Cell“. In diesem berichten die Biochemiker Bernd Moosmann und Christian Behl über Ihre Untersuchungen an bislang 248 Arten, deren Gensequenzen mit der maximalen Lebensdauer in Beziehung gesetzt wurde. Hierbei zeigte sich, dass die Abfolge bestimmter Genome in der mitochondrialen DNA auf die Lebensdauer schließen lässt. Basierend auf diesen Untersuchungen errechneten die Forscher die maximale Lebensdauer des Menschen auf etwa 120 Jahre.
Wir alle wissen „eigentlich“, dass unsere Lebensweise einen immens hohen Anteil an unserem vorzeitigen Altern oder Krankwerden hat bzw. unseren (Illusions-?)Tod beschleunigt. Übersäuerung z.B. ist eine der Grundlagen unserer meisten Krankheiten. Unnatürliche Ernährungsgewohnheiten haben dazu geführt, dass der Basenanteil in unserem Körper ständig zu gering ist. In einer Überlieferung des ’Heiligen Qur’an’ heißt es: „Der Magen ist die Wohnstätte aller Krankheiten und Enthaltsamkeit ist die beste Medizin“. Wie aus unzähligen Informationen zu entnehmen, ist der Säuren-Basen-Haushalt ein äußerst konkreter Dreh- und Angelpunkt unserer Stoffwechselvorgänge, die billionenfach sekündlich an billionenfach diversen inneren Körperraumpunkten und mit unermüdlicher Arbeit von Mikroorganismen ablaufen. Wir sollten diesen Vorgängen Respekt erweisen – tun wir aber nicht.
Ein weiterer Verfechter eines hohen Alters ist der russische Arzt Dr. Karach (wurde 1991 in Zeitschriften wie „Natur und Medizin“ publiziert), der mit seiner spottbilligen, von den Schamanen abgeschauten Methode des „Ölziehens“, auf einen möglichen Heilungsweg innerer Verschlackungen hinweist. Es ist nur ein aufgeschnappter Tipp, den ich kürzlich aufgenommen habe. Trotzdem finde ich den Ansatzpunkt nicht unrealistisch, denn das Ölziehen findet im Munde statt und immerhin ist der Mund mit seinen Schleimhäuten die erste Signalschaltstelle (neben der Hautaufnahme von Stoffen), die Botschaften ins Innere sendet. Für grobstofflich-leichte Vergiftungen vielleicht eine Hilfe, aber nicht für psychische Verankerungen im Leibe.

Ob in Babylonischen Schriften (Schriftstücke mit Klassifizierungen des Alters bis zu 140 Jahre), in Aussagen Marcus Tullius Ciceros („Salus populi suprema lex!” – Gesundheit und Wohl des Volkes sind oberstes Gesetz!), aus Berichten/Büchern über das nordindianische Volk (’Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses’ v. Dee Brown – darin/daraus ist festzustellen: Die Menschen konnten auch schon zu diesen Zeiten sehr alt werden.

Was braucht aber nicht zu altern? – der Geist, solange er rege zu neuen Verbindungen strebt! Bei den Einwohnern der Insel Okinawa hat es ein großer Teil der Alten gelernt eine Spiritualität anzunehmen und damit unterstützend sehr alt zu werden (auch ihre Ernährungsweise ist einiges bewusster als die unsere). Was gab uns in früheren Zeiten der Geist unserer Omas und Opas mit – Weisheiten, die mit Erfahrung und Herz erzählt wurden und die für Enkel sehr wichtig waren. Diese Erzähl-Weisheiten hatte ihre Besonderheiten und war eine Art geistige ’Vererbung’, die interessante Geschichten und frohen Mut vermittelten. Sie erzählten noch die Symbolik, dass ein Bauer weiß, wie er überlebt, aber der Gelehrte nicht. Heute findet man es anscheinend schlimmer, wenn 1.000 Gelehrte tot umfallen würden, als wenn es 1.000 Bauern täten. Welch’ ein Trugbild!
Der Körper, vielleicht der Gefährte des Bewusstseins um Erfahrungen zu sammeln, altert ersichtlich schneller als der Geist. Aber durch seelische Bedrängungen (Kinderarmut, Familien-Entzweiung, Vereinsamung, mediale Angstschürung) ist der Schub noch gewaltiger. Zudem bin ich der Meinung: Man kann auch durch Pharmazie und durch mit Todes-Schwingungen behafteten Zellen unserer gefolterten Tiere die Schnittstellen zum Seelenganzen veröden lassen – vielleicht nicht “umsonst“ steigen dadurch auch und nebenbei mit geschürten Unlust- bzw. Sinnlosigkeits-Gedanken sowie in letzter schlimmer Konsequenz davon, die Geisteskrankheiten tempoartig an.

„Städte zerfallen – bevor sie altern!“ Ein gutes Beispiel fiel mir auf, als ich im Stuttgarter Stadtpark zwischen dem prächtigen Staatstheater (1909 erbaut) und dem modern-kargen Landtag (1961 erbaut) hindurch spazierte. Das Staatstheater altert kaum, es ist immer noch ein wunderschönes Gebäude. Aber der Landtag ist das ’hässliche Entelein’ an diesem Fleck. Dieses Staatstheater steht als Beispiel für viel Gutes der „Alten Zeit“, die wir oft so verächtlich oder ironisch verspotten. Oder schaut euch die Bank- und Versicherungsklötze an – quadratisch, praktisch, gut.
Wir bauen inzwischen mit Materialien, die entweder giftig oder leichter verrottbar sind. Ist das Fortschritt, ist das Qualität? Das Auto hat auch immer noch vier Räder und das Fahren von A nach B ist qualvoll teurer geworden. Ist das Fortschritt? Werden diese Lego-Klotz-Bauten (wurde früher zuviel mit Lego gebaut? Oh je, seht euch die Playmobil-Gesichter an – ist das auch eine Vorbestimmung?) Werden diese eckigen Unwohlbauten (… wirklich Geschmackssache!?) die gleiche Lebensdauer aufweisen, wie z.B. die Pyramiden, der Kölner Dom oder das Pantheon in Rom, welches 119 n. Christus neu erbaut wurde (Erstfertigstellung 27 v.Chr.) und immer noch steht (es trug übrigens bis 1990 die größte freitragende Kuppelkonstruktion der Welt)? Bei weitem nicht. Man kann gespannt sein, wenn die ersten Wolkenkratzer zu ’bröckeln’ anfangen und man diese beseitigen muss! Bitte nicht das World-Trade-Center als Beispiel nehmen – die schnelle Beseitigung war phänomenal. Sicherlich auch deswegen, um vielleicht noch Menschen zu retten, aber auch andere Gründe beherrschten eine blitzblanke Turbo-Restlos-Beseitigung. Manche Katastrophen brauchen ihre vielen Jahre bis dass ein Schlusswort gesprochen wird – hier war alles anders! Binnen Stunden hat man alles herausbekommen, sämtliche Hintermänner erkannt, die Vorfahren bis in die Steinzeit recherchiert und den Journalisten ins Ohr gesäuselt.

Es ist absolut nicht lebensfördernd, wenn wir den Tod in unseren Allerwelts-Gesprächen wie ein Tunnel anbohren. Unsere eigenen Gedanken bestimmen in der actio-reactio-Welt (… wer „so“ sät, wird „so“ ernten) vielfache Wege zur Gestalt unseres Leibes. Sich selbst blockierende Gemüter beinhalten keine schöne Ausuferungen des Alters. Auch die offiziellen Wissenschaften zählen in Jahren, wenn sie von Zigaretten, Alkohol, zu fettreiche Ernährung, zu wenig Bewegung, zu viel Bestrahlung, dauerhaft zu schwere Arbeit, etc., ihre Statistiken abgeben. Wir sollten tunlichst bemerken, was sich im unsichtbaren Laboratorium des Körpers abspielt, wenn wir den Schlaf, mediale Nachrichten, die Beeinflussung künstlicher Ernährung, überreizen. Allein die Art und Weise gesunden Essens (köstlich im Buch ’Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland’ von Hans Paasche dargestellt – mit einem Haufen Funken „Wahrheit“) scheint uns abhanden gekommen zu sein. Hektik, Wut, Bitterkeit, Rastlosigkeit, Haushaltssorgen und andere Sorgen (oder die Beladung mit argen Sorgen anderer am Tische), eine Umgebung mit Lebenstricksern und unbelehrbaren Taktikern, zu viel Besinnung auf angestrengtes Geschwätz, die Frühstückszeitung mit ihren täglichen Morden, Vergewaltigungen, Entführungen – dann könnte die Nahrung wie Gift auf unser Blut wirken
Wie in zig-tausenden Berichten anzulesen, hat unser Immunsystem auch anderweitige Entscheidungen ständig zu treffen, wenn es auf die Inhalte unserer Ernährung trifft. Mit vielen Beigaben unserer Naturwissenschaften ist leider ständig Krieg im Immunsystem (ein System, dass für die Wissenschaftler auch nicht konkret fassbar ist). Glutamat, Phosphor, Halogene, Toxine, Jod, Flour (hatten ja die Nazis gründlich in den KZs ausgeforscht), Aspartam, allerlei Bestrahlungs-Varianten blockieren wahrscheinlich nicht nur die Zirbeldrüse (Hypophyse), auf die bevorzugt auch das Handys strahlt. Oder ’Zucker’- scheinbar harmlos und im Auge unscheinbar, ist nicht zufällig einer der interessantesten Forschungsgebiete, wie es bei alle inversiven (= entgegengesetzten, rezibroken) Stoffen der Fall ist. Hier wird eine diäten-ähnliche Prozessur veranstaltet, bei der auch nur Falschmeldungen durch die Reizbahnen gejagt werden. Zucker erreicht beim Menschen, genauer in seinen Gehirnwindungen, anscheinend eine Umpolung/Umkehrung – so dass man bei Situationen oder “Dingen” allgemein, FALSCH entscheidet, weil es aus „Ja“ ein „Nein“ macht. Das können frequenzbedingte Strahlungen oder propagandistische Berichterstattungen erwirken, aber eben auch Stoffe, die an grobstofflich-bekannten Bahnen im Körper eine Blockade errichten. Wer mit Analogie ein wenig umgehen kann: Es können auch Frauen oder Männer inzwischen reingelegt werden, wenn man den Eigenduft manipuliert und aus einem „Nein“ ein „Ja“ macht. „Ich kann ihn/sie nicht riechen“ – das ist heute in Zeiten von One-Night-Stands-Schnell-Entscheidungs-Affären nicht mehr ganz so einfach: Aus Spaß wurde ernst … und Ernst ist heute fünf Jahre alt“. Auch bei den Ratten wendet man mit den gestreuten Giften falsche Signalgebungen an.

„Jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal“ (Prentice Mulford) und da wir davon ausgehen können, dass der materiell-gewordene Gedanke von chemisch-materiellen Vorgängen in vielfältiger Wechselbeziehung steht – ist eben auch das bewusste Essen und der Inhalt wichtig. Der kranke Geist zeugt einen kranken Leib, aber auch umgekehrt. Wir leben beständig in einer Wechselwirkungswelt.

Den Sohn des legendären Dirigenten Arturo Toscanini wurde einmal gefragt: „Was war der Höhepunkt im Leben Ihres Vaters?“ Die Antwort lautete: „Jeder Punkt in seinem Leben ist sein Höhepunkt. Er lebt jeden Augenblick seines Lebens glorreich und in der Fülle, ob er ein Orchester dirigiert oder eine Orange schält.“

Wie gehen wir heutzutage mit dem der Regeneration dienenden Nachtschlaf entgegen? Oft doch schon so, wie es der letzte Spielfilm oder die letzte schaurige Tagesschau-Nachricht zulässt – meist mit dem unterschwelligen Gefühl der Bedrückung. Ich kann nur sagen: Ohne Fernsehen „sieht“ man (auch im Traume) besser! Allgemein wird festgestellt, dass Ehepaare noch sehr wenig miteinander kommunizieren – erst recht nicht, seit der Fernseher das zu-Bett-gehen-Glockengeläut bestimmt. Der eine oder andere wird sowieso davor einschlafen (ein Schlaf- oder Betäubungsmittel?) und der andere zum Schluss den schlafwandelnden Partner in die Schlafzimmerrichtung weisen. Welch’ Zeremonie der fortschrittlich-veredelten Menschen!

Grundbausteine für ein Alter können schon in den Baby-, Kinder- und Jugendjahren maßgebend sein. Wer jahrelang mit Zuversicht sein Kind begleitete, Nörgeleien am Kind vermied, dem Kind die Ehrfurcht vor dem Leben mitgab, beratschlagte gewisse Verlangen in Rahmen zu halten, vermittelte in keinen gleichen Gedanken ein rastloses Rennen zu veranstalten, beidseitig die Jagd nach Überflüssigkeiten eindämmte, die Weisheit übertrug, dass der Geist immer in neue Erkenntnisse hineinwachsen soll – dann hat man dem Kind schon sehr viel für ein mögliches Alter mitgegeben. Also nicht nur die Denkweisen in den hohen Jahreszahlen sind mitbestimmend, sehr hilfreich sind auch die jungen Jahre, aus denen das Kind und der Jugendliche nicht geschwächt herausgehen sollte. Es gibt sicherlich Menschen, die eine missglückte Kindheit aufarbeiten, einen Schalter umlegen und dann im hohen Alter ihre Zähheit beweisen können – aber ich denke trotzdem, dass ein Kind mit solchen anvertrauten Schätzen auch im Alter mehr Chancen hat.

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel“ (Goethe)

Krankheiten im hohen Alter „zu erwarten“ ist eines der schlimmen Übel. Wir kränkeln inzwischen fast mit Vorliebe in unseren Gesprächen, lesen hier und da die möglichen Alterserscheinungen mit Namen und Begriffen, die wir nicht verstehen (und es auch so gewollt ist, weswegen man zu Insider-Begriffen, z.B. von toten Sprachen, greift). Wer sich hier verstrickt, pflanzt sich selbst ein Stress- und Alterskeim. Sicherlich gibt es Familien-, Freundes- und Bekanntenkreise, wo sich Altersgedanken so nebenher verbünden, aber wie Vögel ihre Jungen aus dem Nest locken, um Fähigkeiten (Fliegen) zu erlernen, so ist es auch an der Zeit, die Alten aus dem „zelebrierten Alter“ herauszuführen, um nicht zu verkümmern. Viel zu spät lassen viele Eltern ihre Kinder die Kraft der Selbstverantwortung und Selbsterhaltung spüren und ebenso werden sie diesen Fehler im Alter mit sich selbst begehen. Wir haben eine Kultur der Verhätschelung unserer Krankheiten – das hilft uns nicht weiter. Wir achten auf dieses, brüten Kompliziertheiten vor solchen und zittern vor jenem – der sicherste Weg zum „arm an allem“ sein. Besorgt betrübte Gesichter, das besorgte Beschauen, das ständige daran Erinnern und die Frage: „Dir geht’s heute wohl nicht so gut“ … sind keine ablenkungswürdige Gesten. Wie faule Dämpfe ins Hause ziehen können, so können fremde Worte, die negativen Hauch verbreiten, in das Seelische eindringen. Mitgefühl ist angebracht, aber Mitleid zieht nach unten – auf beiden Seiten. Wir müssen auch die Naturzyklen in uns ziehen lassen und wissen, wann Ruhe die Geistesgegenwart steigert und auch nach langen Wintermonaten, die uns schwach erscheinen lassen, die Hoffnung des neuen Frühlings immer im gedanklichen Bilde halten. Wenn die Natur „Ruhe“ sagt, auch zum Menschen, und die Gesellschaft aber nach „Arbeit“ und „Abwechslung“, die oft kräfteraubend sind, schreit – wird einzig der Mensch Schaden erleiden. Alles hat seine Ausscheidungsprozesse – so sollten auch Fehler der Vergangenheit, spätestens endlich im weisen Alter ausgeschieden werden, wie auch eine Krankheit als ein Weg zu sehen ist, verbrauchtes Material aus dem Organismus auszuarbeiten (aber für eine natürliche Weise die dafür benötigte Zeit, von Beruf & Schule nicht mehr akzeptiert wird). Der Schmerz ist, außer bei den Sadisten und einigen befreundeten kultreligiösen Vereinigungen, die es sowohl im Katholizismus, als auch im Buddhismus gibt, für den zugeknöpften Normalbürger etwas „Sinnloses“. Selten ist die Sichtweise: Der Schmerz ist eine Alarmvorrichtung und wir sollten diese Vorrichtung rechtzeitig zu schätzen wissen. Wer sein Haus oder Wohnung mit Sicherheitsanlagen vollstopft ist doch auch stolzer Präsentator. Jede Frau, die Mutter wird oder ist, kann uns da eines besseren belehren, weil alle Frauen durch die Empfängnis einem großen Schmerz ausgesetzt sind. Mit diesem Ereignis tritt eine Verbundenheit in Kraft, die für immer zusammenschweißt (wenn die Mutter nicht schon durch Manipulation von materiellen Begierden bereits davon abgerückt ist). „Dinge“ von Wert müssen immer mit „etwas“ bezahlt werden – um es „materialistisch“ auszudrücken.
Wer viele unserer Krankheiten und negative Ereignisse nur als Übel sieht, die meist zu den ungünstigsten Zeiten auftauchen, der wird wieder nur eine drückende Last von Irrtümern auf sich laden. In dem ungefähren Alter von 7×7 Jahren erwischt es viele, die lernen von den wilden Verrenkungen abzulassen, mit denen man ständig um Aufmerksamkeit bettelt, ständig seinen Marktwert prüft. Man lernt nun zu Missgeschicken zu stehen – sie machen doch die Gesprächsrunden munter. Man lernt die falschen Schmeicheleinheiten der Eitelkeiten erkennen. Man lernt die Okkultismen unter den frommen Deckmänteln zu entlarven und erkennt die Politik anhand Stalins Worte: „Willst du die Opposition kontrollieren – so führe sie an“. Durch Züchtigung und Befolge, angefangen im strengen Kirchenalter, wurde die Welt immer öder und trister. Die Welt immer ein wenig auch mit Kinderaugen zu sehen, diese Fähigkeit wurde uns größtenteils mit den Worten der Sachlichkeit genommen. Das Spielerische sollten wir nie verkümmern lassen, sonst geht auch hier wie bei allen einst dagewesenen Dingen, die Möglichkeit des Ausdrückens verloren. Wenn der Leib den Ausdruck seiner Jugend verschmäht, verliert Elastizität, Spannung, Spontanität seine Kräfte. „Der Mensch ist nur dort ganz Mensch, wo er spielt“ sagte Friedrich Schiller. Mit den ganzen „ismen-Lehren“ wurde das ständige Rad im Kopf mit seinen ständigen Schuldgefühlen zur ständigen Angst geführt, somit das Bedürfnis nach “organisierter Ablenkung“ vor dieser Angst unwiderstehlich werden musste.

Farben können Vitalität stimulieren (oder Revolutionen, wie die vom Westen initiierten Farbrevolutionen in der Ukraine, Georgien oder Balkan zu positionierten Ideologien) – es sind Schwingungen, die reiben/reizen und neue Stimulierungen hervorbringen. Was machen aber die Alten, sie schlüpfen immer wieder ins alte Kleid – in Farben, die keinen Frühling mehr hereinlassen (hier können wir gewaltig von der farbenfrohen schwarzen Menschheit lernen). Im Alter ist es oft so, dass man meint alles ausgereizt zu haben, aber es war meist nur die Ausreizung materialistischer Dinge, die mit Überzeugungen in Fleisch und Blut übergingen – aber nicht weiter. Wer nun auf den Trichter kommt, dass neue Impulse vor allem auf spirituelle Wege erlangt werden können, bereichert sich mit vielen frischen Jahren an. Jeder Atemzug in einer materialistisch geglaubten Welt, ist getragen und beschattet von dem Wissen um das Altern, vom Glauben am Verfall. Wir müssen einen anderen Glauben vorangetragen, der nicht grau, kalt, sinnlos, schwermütig beladen ist. Nur dann ist die Chance groß, dass sich die Umgebung und Einflüsse ebenfalls positiv einschwingen und wieder reichlich Leichtigkeit, Neugierigkeit und neues Wissen einschleicht.

So wie wir uns gewisse Schwingungen selbst verordnen können (für sich entsprechende Kleidung kaufen, für sich erhebende Musik hören, sich einer Dankbarkeitshaltung annehmen, schöngedachte Visionswelten spielerisch handhaben, sich vielleicht mit Plotin’sche oder Alfred North Whitehead’sche Weltanschauungen beschäftigt und abwägt), gibt es aber auch hier die fremdbestimmte Schwingung, sei es durch die Farben in der Werbung, die Klänge in der Mode-Musik oder DIE, welche wir nicht so offensichtlich wahrnehmen können. Diese werden mit technischen Hilfsinstrumenten kreiert und können uns in Stimmungslagen versetzen – mit der Möglichkeit auch zum Guten, z.B. bei der Behandlung von Krankheiten (weil wir genauso viel oder sogar noch mehr „Physik“ als „Chemie“ in uns haben). Das Verwunderliche an diesen Möglichkeiten, diese Frequenzen mit denen wir/SIE z.B. die Stimmungslagen verändern können, laufen auf „homöopathischen“ Niedrigst-Niveau und sind somit nicht aufspürbar. Ich verweise hier auf einen meiner letzten besuchten Vorträge von Nick Begich aus Alaska (Buch: ’Löcher im Himmel’), dessen Forschungen im Internet genügend einsehbar sind. Zu welcher Seite er letztendlich gehört, lasse ich offen, dafür kenne ich seine Person noch viel zu wenig. Ich sage das aus diesem Grunde, weil es massenhaft kluge und hinweisende Weisheits-Sprüche auf die Manipulierung von Menschen gibt und die kommen nicht nur aus den Mündern, die es gut mit uns meinen. Eine Taktik von dunklen Netz-Mitarbeitern mit besonderer Nuance, um uns vielleicht im Gutglauben zu halten, so wie unsere Tageszeitungen eben auch verfahren, und wir meinen, dass diese „etwas für uns tun“. Begichs Vater ist übrigens 1972 als Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus mit einem Flugzeug über Alaska abgestürzt, dass seiner Aussage nach bis heute nicht gefunden wurde (!) – 1972 war auch das Jahr der allmählichen Offenlegung der Watergate-Affäre.
Es sind also diese Niedrigfrequenzen, die mit unseren zellulären Kommunikationskanälen heimlich andocken können. Damit werden Realitäten durch elektrische Signale vermittelt! Sobald nicht studierte Menschen (Gatekeeper Joschka Fischer ja auch nicht und Goethe ebenfalls nicht in vielen seiner Naturforschungsthemen) mit diesem Bereich zu hantieren beginnen, sind die Schimpftiraden nicht mehr weit entfernt. „Esoteriker“, „Spinner“ – nicht ganz auf dieser Welt „angekommen“! Wir haben die Möglichkeit uns einzulesen, Beispiele in der Umgebung heranzuziehen oder auf bestimmt Orte dieser Welt uns auf Experimente einzulassen. Allein aus wissenschaftlichen Berichten der Physik (nicht der klassischen), könnte einem ein Licht aufgehen (= Erleuchtung!?). Nur – „hier“ ist der allergrößte Teil der Menschheit noch nicht „angekommen“!
Der ehrliche Teil der Quantenphysik verhält sich wie der ehrliche Teil der Alternativmedizin – sie erlaubt ein Beisammensein mit den Atomen – sie toleriert erst einmal, bis wirklich etwas bewiesen ist. Der duale Partner in diesen Bereichen macht dies nicht – ein Indiz? Noch phänomenaler geht ein Ken Wilber mit seinen Holons bzw. seiner Holarchie vor (es ist nicht einfach sich einzulesen, aber damit wird der weltanschauliche Rundumblick größer) oder ein Walter Russell, der alles noch ein wenig zusätzlich umdreht und den Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft“ in die Physik bzw. unser Leben fließen lässt. Einstein, Newton und fast alle weitere Forscher glaubten an die Kraft in der Natur, die von „innen nach innen“ zieht. Russell aber nicht (Buch: Radioaktivität) und ein Nassim Haramein verstehe ich ebenso (ein aus Augensicht fast unglaubhafter Physiker, aber auch hier gilt, erst einmal geduldig zuhören – seine Videoinhalte könnten Puzzleteile sein). Russells „Ruhe“ könnte das auch in alten Schriften oft, aber oft mit anderem Namen, angedeutete „kosmische Vakuum“ sein (Azoth lt. früheren Alchimisten, Vril, Od lt. Baron von Reichenbach, Orgon lt. Wilhelm Reich, Feldenergie, Nullenergie, Neutrinofeld, Fünftes Element lt. Philosophie der Griechen, Fluidum lt. Jean Baptista, Essenz des Raumes, Quint-Essenz lt. Einstein, universelles Energiefeld lt. Max Planck, Raumenergie lt. Alois Ludwig Siegrist oder Dr. Hartmut Müller, Elektrizität lt. Luigi Galvani, morphisches Feld lt. Rupert Sheldrake, animalischer Magnetismus lt. Franz Anton Messmer, Atem der Götter lt. der Veden). Unsere verschulte Vorstellung dieses Begriffs ’Vakuum’ könnte gravierend falsch sein.

Vor allem im Alter haben wir die Möglichkeiten uns mit Geduld (kraftvolle Ruhe) dem wahrhaften Leben zu widmen. Es sollte die Zeit der Ernte sein, die goldenen Jahre, in denen die angesammelten Erfahrungen umgesetzt und mit anderen bewusst geteilt werden können. Das Alter ermöglicht eine freiere Sicht (die „Weisheit der Alten“, wie es früher so schön hieß) und nun kann es besser wie je zuvor gelingen, die Welt durch den Schleier hindurch zu sehen. Wir können nun erkennen, dass man uns „weis“ machte, wie man emotionale Bedürfnisse durch materielle Dinge befriedigen kann. Wir können erkennen, warum der „Apfel“ vom Pferd als Dünger dienen kann, aber der „Apfel“ des Menschen (als „Allesfresser“) zu nichts zu gebrauchen ist und tunlichst gesorgt werden muss, diesen wieder bereinigt in die Natur zurückzuführen. Wir können erkennen: Wissenschaftler behaupten, dass beim Tod Hormone ausgestoßen werden, die für Halluzinationen sorgen (bei anderen Forschern ist es das CO2, welches wieder als „Grund herhalten“ muss) – sie aber für unsere Träume dieses Argument nicht benutzen können. Wir sollten erkennen, dass unsere organisierte Spenden-Kultur (auch Stiftungen sind nur der verlängerte Arm der Wirtschaft), bei denen sich falsche Vorbilder ins Rampenlicht setzen, eines außer acht lässt, dass man diese Zustände schon vorher hätte ändern können (wie man auch seinen Körper oder seine umliegende Kommune/Gemeinde/Staat vorab vor Schaden bewahren kann) und immer deutlicher wird, dass das meiste Geld sowieso an die üblichen Verdächtigen geht (siehe aktuelle Weltkrisenlage). Den scheinheiligen Mitleid-Kult können wir am besten daran erkennen, wie wir mit behinderten Menschen umgehen. Keiner will sie wirklich haben bzw. im echten Gesellschafts- und Betriebsleben integrieren! So lange Kinderherzen nur „schauen“, wird ein jedes Kind so genommen wie es ist. Erst das „Denken“, geprägt durch die Einflüsse von außen, ermöglicht ein „Urteilen“ – und das kann, sofern nicht einer (menschlichen) Norm entsprechend, für immer ins Negative fallen. Wer als körperlich Nichtbehinderter ehrlich ist, weiß, dass wir sie „anders“ behandeln – und das könnte gerade das Riesen-Problem sein, denn sie wollen gerade nicht „anders“ behandelt werden. Jeder, der sich vielmals den Gegenwinden des Lebens aussetzt, weiß, dass ein „anders sein“, sehr viel Energie beansprucht. Zusätzlich zu ihrer Behinderung müssen sie also sehr oft, wegen unseres so-Denkens, täglich noch einen immens hohen Energieverbrauch betreiben. Behinderte benötigen auch mehr Zeit – und die wird ihnen nirgends zugestanden (außer im Fernsehen, wenn sie mal ins Rampenlicht gesetzt werden). Wir sollten erkennen, wie zahlreich Gedenkkultstätten hochgezogen werden, während man mit weiteren Lügen weitere Bomben wirft und fremde Völker innerlich mit allen Waffen der Psychologie vergiftet. Mir fällt auch hierzu nur das Wort „heuchlerisch“ ein.
Wir sollten erkennen, wie alles in der Natur entsteht und vergeht, auch im Kosmos – und nur beim Menschen dieser Zyklus, den so viele empfindsame Geister als Botschaft aussendeten, nicht anerkannt wird. Wir sollten erkennen, dass diese empfindsame Menschen an den guten Kern im Menschen glauben – aber um dunkle Mächte wissen, die manipulieren … und wiederum DIE Menschen, die solchen dunklen Mächte-Glauben spöttisch belächeln, nicht an das Gute im Menschen glauben! Wir sollten Misstrauen hegen, wenn die verherrlichte Wissenschaft Köpfe aufbohrt, Tiere zerhackt, Tumore einschleust, um Wirkungsweisen zu beweisen. Wir sollten erkennen, dass an Festen des Friedens und Gedenktagen (Weihnachten, 1.Mai, etc.), gerade diese Tage nicht einen Frieden bringen – vor allem bei unseren Mitlebewesen. Wir sollten erkennen, das die Macht der Liebe zuerst in den Kirchen zur Liebe der Macht umfunktioniert wurde. Wir sollten erkennen, dass kein Wassertropfen am Strand spezieller ist als das Wasser des Ozeans – symbolisch gedacht für unsere Diskussionen um Hautfarbe, Rasse, Religionen, etc. Wir sollten erkennen, dass die alten Griechen das Öl nicht umsonst „Petrol“ (= Öl aus Stein) genannt haben. Dahingehend sollten wir überlegen, ob es eine Rolle spielt, dass Öl „endlich“ oder „unendlich“ ist – sondern ob man Öl überhaupt mit einem zerstörerischen Riesenaufwand aus der Erde graben sollte – es könnte das Blut der Erde sein. Wer hat schon mal gesehen, wie in Nigeria die ewigen Fackeln vom BP-Konzern die Luft verpesten? Wer hat schon mal ein verbrauchtes und liegengelassenes Ölfeld betrachtet? Hier verkrebst über viele Jahrzehnte oder weitaus länger die Natur! Wem ist bekannt, wie viele Völker schon weichen mussten und solche Todesopfer wie Ken Saro-Wiwa (Schriftsteller) forderte, der doch nur ein Buch über das Abfackeln von Erdgas schrieb (’Flammen der Hölle’). Wir sollten erkennen, wie es möglich sein kann, dass unsere Riesenkonzerne inzwischen auf mehrere Verkaufsschienen fahren und Produkte verkaufen, die sich „eigentlich wiedersprechen“. So ist der Ölstoff-Konzern BP inzwischen der viertgrößte Anbieter von Fast-Food nach McDonalds, Burger King und Nordsee. So ist BASF ein anorganischer Chemieprodukt-Konzern für Technik, Bau und Automobil, aber auch gleichzeitig ein Verkaufsprophet für Nahrungsmittel und pharmazeutische Heilungsmittel. Sollte man hier auch sagen dürfen: „Das eine schließt das andere nicht aus“! Giftmischer & Heiler – SIE sind beides gleichzeitig (Inszenierer und Erlöser).
Wir sollten erkennen, dass Meinungsvielfalt, die öffentlich gepriesen ist, auch bedeutet jede Meinung zuzulassen und diese der freien Gesellschaftskommunikation zu überlassen. Die geschieht nicht in der Medizin, nicht in der Physik, nicht in der Geschichte für unbequeme Fragen, nicht für Grenzbereichsthemen – ein Fairplay findet hier nicht statt. Wir sollten erkennen, dass eine politische Ausrichtung für eine „freie Wirtschaft“ nicht zwangsweise auch multiwillkürliche Steuern verlangen sollte (die historische US-Verfassung beinhaltet diese An- und Einsicht und der Aufbau des Imperiums von der Ost- zur Westküste geschah ohne eine Einkommenssteuer). Wir sollten erkennen, warum für die enorme Zurückdrängung alten Wissens über die wahre Natur so viel Aufwand betrieben wurde und wird (früher brauchte man nur einen Funken um Stadt-Bibliotheken und Forscherwohnungen niederzubrennen und einen Funken für den Scheiterhaufen). Natürlich erklärt uns ein medialer Ernährungsexperte auch, warum es seine Vorteile hat, wenn man gewissen Nahrungsmittelrohstoffen entsprechende Substanzen entzieht. Die gekauften Redner-Netze sind heute so gepolt, dass man sich mit ihnen über Jahrzehnte Kämpfe liefern muss (kennen wir ja von Amalgam, Aspartam, Gentechnik, usw.) und das ist für einzelne Mutige kaum durchzustehen, die im Kampfe irgendwann erkennen, dass sie als Einzelner wirklich einer „Hydra“ gegenüberstehen. Aber auch hier gilt es im Besonderen zu sagen: Diese Hydra-Symbolik hätte keine Bedeutung, wenn wir etwas gemeinsam „erkennen“ würden und in den wichtigen Zeitpunkten (z.B. Enteignung von Bauern wegen Flughafenerweiterung, Anbau von Gentechnik) zu Hunderttausenden oder gar Millionen zusammenstehen würden. Es ist schon verwunderlich, wenn es bei den vielen Demos der letzten Jahre nie zu aufschreckenden Teilnehmerzahlen kam – aber bei einem Obama locker 200.000 ihr Stell-dich-ein geben.

Wir sollten erkennen, dass alles einen Zusammenhang hat und wir bestimmten Dingen nur einen zusammenhangslosen Namen/Begriff gaben. Der Welt-Ozean ist „eins“ – wir gaben ihm aber verschiedene Namen. Die Menschen heißen Hans, Otto … sind aber vielleicht in einem großen Bewusstsein eingebunden, wofür viele modernere Forscher wie Rupert Sheldrake, Erwin Schrödinger („Die Gesamtzahl aller Bewusstheiten ist immer bloß ’eins’“) und die alten Völker eindeutig eine Klarheit (eine Wahrheit?) sprachen. Das Lesen solcher Aussagen liegen einem anfangs schwer im verdauenden Gedankenmagen. Na ja, der Sinnorientierung seiner Partnerin oder seines Partners bewusst zu werden – das geschieht eben auch nicht von einem Tag zum anderen.
Wir sollten erkennen, je perfekter ein künstliches System, desto größer seine Lähmung (Freiheitsgesetze, Verkehrgesetze, Tierzucht, Gentechnik), die „nachhaltig“ in Erscheinung tritt. Wir sollten erkennen, dass die Kredite der Banken Geld ist, dass die Banken in Wirklichkeit nicht haben und somit alle Guthaben auf Schulden gründen, denen viele nicht mehr Herr werden. Wir sollten erkennen, das unsere Wahlen ein psychologisch klug ausgedachter Schwindel undurchdringlicher Machenschaften sind, bei dem die Menschen alle vier Jahre antanzen, damit sie ihre Stimme abgeben “können”, was die Illusion nährt, dass sie damit auch entscheidenden Einfluss besitzen. Wir sollten erkennen, warum man bei Wahlen im Iran von Wahlfälschung spricht, aber zu den Wahlen in Afghanistan Herrn Karzai seinen Glückwunsch ausspricht. Wir sollten erkennen, dass Al Gores Lieblingsstoff „CO2“ (Gore = übersetzt = Blut, to gore = keilförmig zuschneiden. Kabbalistische Symbolik?) schwerer als Luft ist, was ein Anhaltspunkt dafür sein könnte, dass ab ca. 3.000 Meter Höhe nichts mehr wächst. Dort wo es die IPPC-Klimaforscher (IPPC = eine Unterschmierenagentur der UNO) das CO2 gerne hätten, dort ist es nicht. Wie unsere moderne Naturwissenschaften das Multifunktionsspiel des Körpers nicht kennen, so werden sie auch diesen Klima-Organismus nie erfahren – weil sie gewisse Dinge nicht akzeptieren wollen.
Es ist keine große Kunst zu forschen, „wo“ man lebenswichtige Schaltstellen im Körper „ausknipsen“ kann, das kann jeder normale Mensch mit bekannten Giften (die Frau eines Bekannten hatte mit solch einen Mittel ihren Ehemann entsorgt). Diejenigen, die nicht nur einen Menschen auf den „Kieker“ haben, sondern einen großen Teil der Menschheit, beherrschen diese Kunst im größerem Maße und realisieren dies in einem sehr langem Zeitraffer. Sie beherrschen womöglich die Kunst Krankheiten zu inszenieren und als Krankheits-Linderer aufzutauchen – und alles mit den Mitteln unseres Geldes!
Wir sollten erkennen, dass der Großteil unseres Sauerstoffs nicht über die Atmung, sondern über unsere Poren der Haut erfolgt. Was bedeutet das? Wenn wir uns täglich den Hunderten verschiedenartigen Feinstpartikel aus Müllbeseitigungsschornsteinen, den Feinstpartikel der Millionen von Autos, den Kosmetikstiften, Sprays auf Haupt und Haut, Cremes, Tönungen, etc., aussetzen – läuft dann das Prinzip: Nur die Stärksten kommen durch? Wir sollten erkennen, dass materialistische Atheisten Andersgläubigen immer gerne das Tierreich vorhalten. Erst vor ein paar Wochen wieder unser Nimmersatt-Lächler Schmidt-Salomon – Lachen aus dem Herzen ist gesund und beschwingt das Leben aller Menschen, nur „unterscheide“ ich gewisse Lachformen. Er brachte wieder seine kriegerischen und mordenden Ameisen süffisant aufs Tablett, und dabei verzog sich merkwürdig seine Miene. Er hätte zum Abschluss seiner Weisheit, dann auch sagen können: „Leute fresst mehr Scheiße, Millionen von Fliegen können sich nicht irren”. Ich möchte hier betonen – ob Atheisten, Kirchen, Adel, Frei-Logen, dogmatische Naturwissenschaften (jene, die immer die ’Natur’ über’s Ohr hauen wollen) – es ist alles für uns programmiertes Schubladendenken mit hintergründigem Frei- und Zusammenhangsdenker-Vernichtungsprogramm.
Wir sollten in Augenschein nehmen: Als die „Spanische Grippe“, angefangen 1918, ihr Unwesen trieb, das auch die Zeit der ersten Großeinsätze von (inoffiziellen) Giftgasgranaten und Durchimpfungskampagnen war (zum zigsten-Male gerade im Buch: ’Das wiedergefundene Licht’ – Lebensgeschichte eines Blinden im französischen Widerstand, gelesen). Wie war das noch mit den ersten Atombombenversuchen (gegen die offiziell demonstriert wurde), als man Tausende von Menschen als Versuchskaninchen benutzte? Wie war das noch mit den Uranverseuchungen im Irak, in Jugoslawien – seht euch die Vielzahl der missgebildeten Kinder an und informiert euch über die hohe Krebsrate in diesen Ländern (auch in kosovo-jugoslawischen Bekanntenkreisen verstarben vor Jahren nicht wenige junge Menschen überraschend an Krebs). Wir sollten so langsam, so lange der Mainstream weiter für die Lobbyisten puscht, lernen uns über einen großen Teil der Nachrichten zu amüsieren, die monatlich ein Schuld- und Sünden-Gen fürs Rauchen, fürs Fett-werden, fürs dumm-werden oder sonstwas herausgefunden haben oder uns die Impfungen so verklären, als sollten wir uns alle paar Tage eine Nadel reinschießen. Wenn wir „so“ weitermachen und uns in diesem Tempo weiter solche Maßnahmen aufschwatzen lassen, dann sollten wir so langsam in eine schnuckelige Heimwerker-Apotheke investieren – in zehn Jahren vielleicht mit einen polnischen Billig-Wochenend-Doktor, der uns bei den technischen DNA-Analysen oder Seren-Auswahl doch ab und zu zur Seite steht.
Wir sollten die neuartigen „Gleichheitsgesetze“ skeptisch betrachten – die am Anfang harmlos ungewirkt daherkommen und am Ende die Rechte eines jeden anderen zerstören können. Was hier an Facettenreichtum in Gang gesetzt werden kann, würde, falls sich hier ein Automatismus bzw. auch eine gewollte Richtungsgebung fabriziert wird, den früheren inquisatorischen Jagden bestens „gleichen“.

Wir sollten erkennen, dass wir nicht alle „gleich“ sehen (z.B. blinde Menschen müssen sich auf andere „Sicht“-Welten einlassen), jeder anders seine Welt lebt (anderes Elternhaus, anderes Zeitgefühl, andere Musikgefühle, anders erlebte Verliebtheiten) – und dementsprechend wir akzeptieren und oft tolerieren sollten (außer den Dingen, die uns künstlich eingestreut werden: religiöse Dogmas, seelenlose Naturwissenschaften, Gender). Auch Objektivitäts-Fanatiker möchten nur eine Sicht-Welt zulassen – eine einzige Welt für alle! Das klingt ebenfalls schon wieder reichlich nach Uniformität.
Wir sollten uns selbst hinterfragen, ob unsere Emotionen noch unsere eigenen sind, oder ob sie schon perfekt konditioniert wurden und wir doch zu 99% eine falsche Identität verleben! Schlimm ist es, wenn wir es nicht merken und unseren Nachkommen ständig eintrichtern sich auf das Leben vorzubereiten, d.h. genauso (manipuliert) das Leben zu führen. Wir sollten lernen, dass ’Focus’ = Hokospokus ist, ’Die Zeit’ = unsere abgelaufene Zeit forciert und zementiert. Schon Goethe sagte: „… und niemand fragte“ (hinterfragte). Wie viele andere seiner Spezies gab auch er den Rat, Tageszeitungen mal ein paar Jahre liegen zu lassen und dann irgendwann mal reinzuschauen – er meinte in etwa, dass es uns amüsieren würde. In Tageszeitungen, lesen wir heute keine Wahrheit mehr, sondern regierungs- und wirtschaftskonforme Berichterstattung, und bekommen gratis noch schöne Fotos von Atomkraftwerken im Grünen. Durch Hinterfragen entstehen Rückkoppelungen und durch Rückkoppelungen vielerlei Abwägungen und eventuell neue Einsichten – aber das geschieht nicht in der Masse (nicht in der hier wichtigen “kritischen Masse“), nicht an der Theke für Nahrungsmittel, Kleidung, Technik und nicht beim Arzt. Wir sollten erkennen, dass unsere Bereitschaft für mediale Gewalteinwirkungen bei vielen „Spuren“ hinterlassen könnte, die wir alle irgendwann als indirekte Kosten einer vermehrten Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft tragen werden. Wir sollten erkennen, dass der Umwelt-/Naturschutz zum „trojanischen Pferd“ mutiert ist und uns mit diesen tagtäglich eine Tretmühle für unsere Sünden vorgehalten wird, was zum Teil auch stimmt (die gefährliche Halbwahrheit, weil gefährlicher als die Lüge) – aber nur, weil man uns dahingehend, u.a. mit „nötigen volkswirtschaftlichem Wachstum“, „nötigen Status“, „nötigen Kriegen“, „nötigen Rohstoff“, etc., manipuliert hat.
Wir sollten unseren blauen Himmel zurückholen. Ob diese zunehmende Dunstwelt, wie einst in Science-Fiction-Filmen vor Jahrzehnten vorgesetzt, mit Edward Tellers Spruch: „Die Erde braucht einen Sonnenschirm“ – womit er künstliche Techniken am Himmel meinte (auch die Russen drückten es ähnlich aus), zusammenhängt – davon sollte sich jeder sein eigenes Bild machen. Die Hagelflieger, die schon vor Jahrzehnten ihre Arbeit aufnehmen und noch jetzt ab und zu über meinen Kopf Silberjodid austragen – sind auf jeden Fall real und stehen in der Zeitung. Wir sollten wissen, dass Deutschlands Zuspitzung zum II. Weltkrieg auch viele Jahre andauerte und Deutschland auch in dieser Zeit zahlte, zahlte und zahlte. Wir befinden uns wieder in einer lang anhaltenden Krise mit dem Symptom „Zahlemann & Söhne“? Wir sollten uns wundern, dass während des Krieges von der zionistischen Führerschaft kaum etwas unternommen wurde, um den Juden in Europa zu helfen. Der israelische Politiker, Mitglied der Knesset und Antizionist Uri Avernery hat in seinem Buch ’Israel ohne Zionisten’ festgestellt, dass während des Krieges von der zionistischen Führerschaft kaum etwas unternommen wurde, um den Juden in Europa zu helfen. Sie kamen ohne Habe und boten keinen Vorteil wie jene auswanderungswilligen Haavara-Juden. Hierzu lese man auch ’Das Ende des Judentums’ von Hajo G. Mayer, ein Überlebender eines Konzentrationslager oder verfolge ein wenig die Schriften Spinozas. Wir sollten uns darüber informieren, wie Widerstandskämpfer ebenso überhaupt keine Unterstützung von den Alliierten bekamen, sondern wahrscheinlich recht viele dadurch in die offene Nazi-Gewehrmündung liefen.
Wir sollten aufmerksam die Feindbilder der USA betrachten. Ewig lang mussten die Indianer für weißgesichtige Gerechtigkeitssiege herhalten, nun hat sich Hollywood und die Presse auf den Islam eingeschossen. Irgendwann werden es die Außerirdischen sein, die vielleicht so außerirdisch gar nicht sein mögen. Stephen Hawking auf jeden Fall sagte erst vor ein paar Wochen in der Manier einer galaktischen Drohkulisse, dass/falls „wenn“, wir die „Außerirdischen“ in Ruhe lassen sollten. Hawking begründet seine Aussage aus der Betrachtung unserer eigenen Art und zieht einen bemerkenswerten, allen einleuchtenden, Vergleich. Es sei “ein wenig zu gefährlich” denn, würden die Außerirdischen kommen, dann wären die Verhältnisse so, wie damals bei der Landung von Christoph Columbus in Amerika – “und die ist den amerikanischen Ureinwohnern auch nicht bekommen”. Was mischt sich so ein „renommierter“ Wissenschaftler, dessen Thesen auch nur Hypothesen sind, in solch ein Thema ein? Ist es die Senilität des Alters oder eine „Vorbereitung“?
In den scheinbar undurchdringbaren Dschungel aus unzähligen wissenschaftlichen Einzel-hypothesen, archäologischen Beweisführungen, weltanschaulich beeinflussten Meinungen und Sichtweisen, esoterisch-religiösen Spekulationen, Mythen und Sagen usw. gilt es für uns erst einmal eine Orientierung zu finden, d.h. in Raum und Zeit einige markante Zyklen ausfindig zu machen. Wenn wir uns endlich dem Muster des irdischen Spielplans öffnen – würde jede der „echten“ Verschwörungen (von dunklen Mächten; Schattenregierungen; Geheimdienste; Hochfinanz mit ihren stillen Kammern; wirtschaftliche Geheimabreden; politischen Bündnissen; logenhaften Verbrüderungen; medienspektakulären Verwirrungen) ins Hohle laufen, wie einst SARS, BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe, usw. ins Hohle gelaufen sind. Wir werden über allerlei uninformiert gehalten, was letztendlich in unifomierte Gedanken-Manipulationen mündet. Mit deren ideologischen Gedankenmuster werden wir zu elektrischen Spielzeuge gemacht, d.h. Abschaffung des eigenes Verstandes, Abschaffung von natürlichen Emotionen, Regelungen wie Codex Alementarius (= minderwertige Nahrung, im Sinne von: Du darfst alles essen, aber nicht alles wissen = Sargnagel). Das uns verabreichte Halbwissen wäre im Sinne eines Informatikers ausgedrückt, ein NULL-Wissen. Ein solches System, das oft gerne symbolisch dem menschlichen Gehirn gegenübergestellt wird, würde sich aber bei solch einem Null-Wissen sehr schnell „aufhängen“. Aber was soll’s – Computer hängen sich ja schon bei philosophischen Fragen selbst auf. Denken wir nur an den Philosophen Epimenides, der von der Insel Kreta kam und sagte: „Ich bin ein Kreter. Alle Kreter lügen.“
Ist nicht eine IHRER angewandten Taktiken: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Jean-Claude Juncker)
In den Sandkastenspielen des Militärs verfährt man nicht anders: Scheinangriffe, Blend- und Nebelgranaten, Verbreitung von Falschinformationen, usw. Man verunsichert und wartet, bis dass man die Schwachstellen erkennt und schlägt zum Überraschungszeitpunkt zu.

Dieser irdische Spielplan für eine Neue Weltordnung wurde uns vielfach als Bestimmung vorgegeben, nicht nur von Alt-Religionen, auch von Leuten wie C.G Weizsäcker. Es ist nicht ein derart Spielplan, wie es z.B. IT-Leute für das Millennium kreierten oder Hardcore-Kirchen-Religionen und New-Age-Propagandisten mit apokalyptischen Weltuntergängen. Schon 1942 sprach Stalin – auch ein Mann aus dem „Nichts“, der an die Macht „gesetzt“ wurde , wie zuvor Napoleon, Trotzki, Hitler, Mao, oder Logen-Oscar Nobelpreisträger Obama, mit Wall-Street-Milliarden an die Macht gehievt) von einer Superweltregierung – zuerst Aufteilung von kritischen Staaten in einzelne Blöcke (Russland, Jugoslawien) und dann Zusammenziehung zu einer Weltregierung. Mit dieser Blaupause werden die Nationen als Kolonien unterstehen und Schaltzentralen auf Knopfdruck reagieren (mit speziellen Sondereinheiten ähnlich Blackwater, Dyncorp – oder solchen, die gerade im Geheimen ausgebildet werden). „Innere und äußere Kreise“ (sehr „schön“ auch im Buch ’1984’ beschrieben), bilden nach Goethes Faust-Vision den “magischen Pakt”. Das ist und war schon immer die Vision geheimnisvoller Kraftbündelungen, vielleicht durchgehender Blutsbanden und Dynastien. Sie sind schon weit fortgeschritten – die Technik, die viele von uns vergöttern, macht’s möglich.

Zu hüten braucht man nur die kleinen Geheimnisse, die großen hüten sich von selber – durch den Unglauben der Öffentlichkeit.

In diesem Spielplan treiben sich Kohorten von Taktiker, Falschspieler, Lügner, Halbwahrheiten-Verbreiter, Strippenzieher, Mitläufer, Anpasser, Mit-Nicker, Wendehälse, Trendsetter und Gatekeeper herum, die gegen alle friedlichen Visionisten dieser Welt ihr Süppchen kochen. Waren es aber nicht immer die Visionisten/Phantasten, die den Kern einer guten Idee zu Felde führten und verwirklichten, zum Guten für die Menschheit erdachten – die Welt in Atem hielten? Origenes, Sokrates, Jesus, Petrus (wurde mit dem Kopf nach unten gekreuzigt), Giordano Bruno, Gandhi, Martin Luther-King wollten „geistige Freiheit“ für jedermann, ein Nikola Tesla wollte „freie Energie“ für alle, ein Viktor Schauberger wollte gesundes „endloses Wasser“ für alle, ein Wilhelm Reich eine „bestmögliche Gesundheit“ für alle mit der Philosophie eines inneren Arztes in jedem, ein Hans Paasche wollte die unmenschlichen „Auswüchse von Kriegen“ aufzeigen, ein Albert Schweitzer als Vorbild für „Wiedergutmachung“ dienen, ein Silvio Gesell ein „wirtschaftliches System ohne Zins und mit einer Bodenreform“ erarbeiten. Allein die noch greifbaren Biografien, z.B. Tesla, Paasche, Schauberger und Reich, geben klar zu erkennen, das ihre Phantasien nicht gewollt waren und auf heimtückische Weise bekämpft wurden. Worte könnten Brücken bauen – ihre wurden nie gehört! Vernichtung, Mord, Kreuzigung war das Los vieler kosmischer Boten aller Menschheits-Zyklen – und mehr als ein Achselzucken entlockt noch heute dieses gezielte Vernichtungsmuster nicht, welches immer noch gegen einige hochgeistige Individuen in Aktion ist.

Vielleicht ist es die “Kraft, die stets das Böse will und am Ende doch das Gute schafft“ – (eine Aussage aus Goethes ’Faust’, welche aber wohl ein anderes “Lebenszeit“-Verständnis herausfordert)

Im Internetforum ließ ein „Malcolm“ verlauten:
“Und an alle Wahrheitskämpfer, die ihre Message nicht ans Schlafende Volk kriegen:
Nehmt es euren Mitmenschen nicht übel, denn die Wahrheit ist wirklich mehr als erschütternd und angsteinflössend, da sollte es nur all zu verständlich sein, wenn Menschen sich vor dieser Realität scheuen. Es ist sogar gefährlich, wahllos Menschen zu versuchen, aufzuwecken (egal ob Freund oder Familie), da viele mit diesem Wissen/Wahnsinn nicht zu recht kommen würden. Wenn jemand von sich aus bereit ist, die Wahrheit zu akzeptieren, wohin es einen auch führt, dann ist das kein Ding, aber Mitmenschen den Teppich unter den Füssen wegzuziehen ist mit großer Vorsicht zu genießen, es geht um berechtigte Existenzängste und darum, seine gesamte Weltanschauung in Frage zu stellen. Ich kenne viele, die noch nicht einmal bereit sind, ihre festgefahrenen Meinungen für irgendwelche Kleinigkeiten, die sie zum Teil seid Jahren vertreten, in Frage zu stellen – wie kann man von solchen Leuten erwarten, ihr gesamtes Leben und ihre Existenz in Frage zu stellen?
… sehr einfühlsam gedacht und kann immer wieder so erlebt werden. Ist hier aber die Behauptung: „gesamtes Leben“ nicht zu eng gegriffen?

Ein ’echter’ Martin Luther King soll gesagt haben: „Wenn Sie nie etwas gefunden haben, dass so teuer und kostbar ist, dass sie dafür sterben würden, dann taugen sie nicht zum Leben. Sie mögen alt oder jung sein, doch eines Tages werden sie vor einer großen Chance stehen und aufgefordert sein, für ein großes Prinzip oder einer großen Sache Rückgrat zu zeigen. Doch Sie weigern sich, weil sie Angst haben. Sie weigern sich, weil Sie länger leben wollen. Sie haben Angst ihren Job zu verlieren, oder Sie haben Angst davor, kritisiert zu werden oder an Beliebtheit zu verlieren. Oder Sie haben Angst davor, erstochen oder erschossen zu werden, oder davor, dass ihr Haus in die Luft gesprengt wird. Und dann geben Sie klein bei … Sie mögen vielleicht weiterleben und 90 Jahre alt werden, aber Sie sind jetzt bereits genauso tot, als wenn Sie 90 wären. Und wenn dann ihr Atem aussetzt, dann ist es nur die späte Ankündigung eines vielfrühereingetretenen seelischen Todes …“

„Jenseits dieser Welt und dieses Lebens
tastet und sucht man nicht mehr.
Es gibt dort nur ein Schauen,
und alles Geschaute ist Wahrheit. … von Joseph Joubert

Philosophen, Mathematiker, Dichter, Künstler, Mystiker …. berichten, dass es eine Wirklichkeit außerhalb unserer beschränkten „Raum-Zeit-Welt“ gibt. Blinde erzählen uns, dass Objekte leben, vibrieren, pulsieren, selbst die Steine. Überall verteilt in der Erdgeschichte, in jeder Begegnung und Bewegung, liegen die einzelnen Fakten wie Puzzleteile umher- „herrenlos“ und warten auf jene “Studenten der Geschichte”, die sie wieder miteinander verbinden und das angebliche Chaos in ein komplementäres Bild umwandeln. Es ist dieses Fakten miteinander verknüpfen, das wir üben müssen. Das Kombinieren von Möglichkeiten, nicht viel anders wie ein Detektiv, wird letztlich denen von uns Antworten liefern, die nicht nur jahrelang das heimische Tisch-Puzzle zelebrieren. Jeder ist selbst aufgerufen, die Antworten des Lebens auf sich zukommen zu lassen. Wer nicht weiß woher er kommt, kann kaum wissen wohin die Reise geht. Mit einem Jiddu Krishnamurti kann man im Internet auf so eine ungefähre Reise gehen („Saaner Gespräche“, aber nur für Leute, die nicht blitzschnell mundgerechte Wissenshappen wollen). Auch Krishnamurti gab die Botschaft weiter: Die in den „Meister“-Zustand zurechtgerückten wollten und wollen niemals dass man Ihnen „folgt“ – also alles einfach übernimmt. Geschenkt wir kaum jemandem solch eine Eingabe, fast alle müssen sich diese „erarbeiten“.

Willst du wissen, wer du warst, so schau, wer du bist.
Willst du wissen, wer du sein wirst, so schau, was du tust!“ (Buddha)

Rene Descartes sagte: „Ich denke, also bin ich“ (’Denken’ ist der 6. Sinn im Materialismus). Nietzsche sagte: „Auch das Fleisch habe seinen eigenen Geist“. Die Atheisten/Materialisten: „Die Materie formt den Geist“. Die mehr dem Seele-Glauben hingezogenen: „Ich bin Mensch & habe eine Seele“.
Wir wär’s damit: „Ich bin Seele & habe einen Menschen“

Wir sind nicht unser Körper, wir haben einen Körper, wir sind nicht unser Verstand, wir haben einen. Wir können uns einreden, dass wir ein Haufen Knochen und Gewebe sind oder ein Bewusstsein – unsterblich und ewig. Der letztere Gedanke, welcher unzählige wunderbare Hoffnungen regen kann, ist mit dem oben angesprochenen Spielplan zur Seite geräumt worden, mit vielen falschen Geschichten … Wenn wir die Natur betrachten, finden wir viele verschiedene Intelligenzformen, die unter dem Menschen stehen – sollten wir da nicht auch annehmen dürfen, dass es mindestens ebenso viele gibt, die über ihm stehen.

Wir leben in einer „sowohl-als-auch-Welt“ („das eine schließt das andere nicht aus“, „Einheit in der Vielfalt/Vielfalt in der Einheit“), sowohl Frau als auch Mann, sowohl unten als auch oben, sowohl Tag als auch Nacht, sowohl Minuspol als auch Pluspol, sowohl vegetatives Nervensystem als auch somatisches Nervensystem, sowohl Subjekt als auch Objekt, sowohl Liebe als auch Hass, sowohl warm als auch kalt … und nicht in einer naturgesetzten „entweder-oder“-Welt. Einem „entweder-oder“ müssen wir uns erst stellen, wenn wir die duale Vielfalt kennen und wir auf diesem Spielfeld der materiellen Raum- und Zeitvarianten von dunklen gegnerischen Spielern auf deren genehme Seiten gezogen werden. Hier gilt es dann sich nicht auf den Pakt mit dem Teufel einzulassen – „einfach“ konsequent zu sein.

Wo immer man sich im Geiste beharrlich sieht, dort könnte ein Tor zum Schicksal geöffnet werden. Ein Körper kann so lange behalten werden, wie der Geist ihn zu gebrauchen wünscht. Das höchste Vertrauen muss im Unendlichen liegen. Wir alle werden diese Welt verlassen und keiner wird etwas mitnehmen außer seinen Taten. (H. Neumar)